MOBILE PAYMENT19. Feb. 2015

350.000 Händler können jetzt Yapital einsetzen – Kooperation mit TeleCash, cardtech, CCV und ICP

Yapital
Yapital

Ist der Mobile-Payment-Krieg gelaufen? Jetzt schon? Yapital (Yapital Financial AG der Otto Group) hat einen cleveren Coup gelandet und sich TeleCash, cardtech, CCV und ICP als Kooperationspartner geangelt. Damit könnten in sehr kurzer Zeit 350.000 Händler mobile Payment akzeptieren – eine einfache Vertragserweiterung soll genügen: keine neuen Terminals, keine Investitionen, kein Technikwechsel. Wenn der deutsche Handel mitspielt, würden sich damit – zumindest für Deutschland – die mobile Payment-Machtverhältnisse erheblich verschieben.

Apple, DK, PayPal, Google: Zum Mitbewerb degradiert?
Apple Pay will in 2015 den deutschen Payment-Markt erreichen, die DK feilt mit GIMB (wie das manager magazin berichtet)  am Mobile-Payment-Pilotprojekt für Herbst – Marktreife Ende 2016, MasterCard, Visa, Google haben auch ihre jeweils eigenen Projekte in der Spur – um nur die Großen zu nennen.
Wer bei mobile Payment ernsthaft mitspielen will, der muss jetzt Fakten schaffen. Und harte Fakten schafft nur der POS. Yapital hat heute angefangen sich diesen ernstzunehmenden Vorsprung zu erarbeiten.
Yapital ist dabei „des Händler Herz“ zu gewinnen, denn dem Handel sind eigentlich nur zwei Dinge wichtig: Die Kosten, und dass das Geld sicher auf dem eigenen Konto ankommt. Um die Integration der mobilen Bezahllösung für Händler so einfach wie möglich zu gestalten, haben die Luxenburger nun Kooperationen mit TeleCash, ICP und cardtech im Netzbetrieb sowie CCV und ICP auf der Terminalherstellerseite getroffen.

Eine simple Vertragserweiterung soll ausreichen um
Mobile Payment per Yapital anbieten zu können

Gerade im Stationärhandel ist die Einbindung einer neuen Bezahlmethode oft kompliziert: Vom Zahlungsterminal über die Terminal- oder Kassensoftware bis hin zum Netzbetreiber – alle Bausteine müssen angepasst werden. Dank dem nun bestehenden Kooperationsnetzwerk, ist es rund 350.000 Händlern bundesweit grundsätzlich möglich, Yapital-Zahlungen technisch standardisiert abzuwickeln. Für Kaufleute reicht meist eine Erweiterung des Vertrages mit dem Netzbetreiber oder Acquirer aus, um das kanalübergreifende Bezahlsystem in ihren Zahlartenmix aufzunehmen.

Klar ist: Konsumenten würden gern mit ihrem Smartphone zahlen, dabei aber möglichst eine App für alle Gelegenheiten verwenden. Es braucht also möglichst viele Akzeptanzstellen – online wie im Stationärhandel.

Yapital
Yapital

Durch Partnerschaften mit den wichtigsten Playern im Payment-Umfeld bauen wir die Brücke zwischen dem Wunsch des Verbrauchers, immer und überall mit dem Smartphone bezahlen zu können, und einer schnellen technischen Verfügbarkeit von Yapital, die nun grundsätzlich flächendeckend für Deutschland gegeben ist.“

Niels Lohmüller, Director Commercial bei Yapital

Bereits Anfang des Jahres hatte Worldline, Marktführer für Transaktionsdienstleistungen in Europa, seine Autorisierungs-Plattform für Netzbetreiber um Yapital erweitert. Nach Kooperationen unter anderem mit Ingenico Payment Services baut die 2011 gegründete Yapital ihr Partnernetzwerk im Bereich des technischen Netzbetriebs nun weiter aus – mit TeleCash, einem der größten Netzbetreiber für den bargeldlosen Zahlungsverkehr in Deutschland, sowie mit ICP und cardtech.

So funktioniert die Abwicklung technischYapital
So funktioniert die Abwicklung technisch gesehen.Yapital

Bei einer Yapital-Zahlung im Geschäft scannt der Nutzer lediglich einen QR-Code vom Kartenterminal, bestätigt den Betrag – das war’s. Um den QR-Code auf den handelsüblichen Terminalarten abbilden zu können, kooperiert Yapital bereits mit Ingenico, VeriFone und Worldline. Nun folgen weitere Partnerschaften: Kartenterminals der Firma CCV – europaweit agierender Omni-Channel Anbieter für den Point-of-Sale – werden ab März den Yapital-QR-Code auf den Terminals anzeigen können. Neben dem Netzbetrieb werden auch die Kartenzahlungsgeräte von ICP, ein führender Spezialist für Paymentprodukte und –lösungen, in Kürze standardmäßig für mobile Yapital-Smartphone-Zahlungen gerüstet sein. Eine Modifikation des ICP Bia Desk ist bereits seit November bei Douglas im Einsatz.aj

Update 25.2.2015: Handelsblatt meldet „Digitales Bezahlsystem war ein Flop„, die Otto Group suche für Yapital einen Investor.

Sie finden diesen Artikel im Internet auf der Website:
http://www.it-finanzmagazin.de/?p=10216
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