IT-INFRASTRUKTUR15. Okt. 2015

5,3 Mio. Anlegerdepots: Deutsche WertpapierService Bank zieht IT-Leistungen bei FI-TS zusammen

dwp bank
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Die Deutsche WertpapierService Bank (dwpbank) hat den Betrieb der IT-Infrastruktur und den Anwendungsbetrieb zum 1. Oktober bei FI-TS zusammengefasst bzw. ausgelagert. Vorher setzte die Bank auf verteilte Leistungen (Multi-Sourcing). Die dwpbank will mit der neuen Single-Sourcing-Strategie die IT-Betriebs-Prozesse optimieren und bei nur noch einem IT-Partner zentralisieren.

FI-TS habe sich in dem umfangreichen Ausschreibungsverfahren gegen verschiedene Mitbewerber durchgesetzt, heißt es in der Pressemitteilung. Zukünftig betreibt der IT-Provider die gesamte IT-Infrastruktur, die Office-Infrastruktur sowie den Anwendungsbetrieb. Bis Ende 2016 soll der Umbau abgeschlossen sein. Der Vertrag habe ein Umsatzvolumen im dreistelligen Millionenbereich und eine Laufzeit bis 2023.

 

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Insbesondere die Kompetenzen im Bereich IT-Sicherheit und die langjährigen Erfahrungen im Umgang mit den Regulierungsinstanzen der Finanzwirtschaft waren entscheidende Gründe für die erweiterte Zusammenarbeit.“

Thomas Klanten, Vorstand der dwpbank

Change of Control

Mit dem Change-of-Control am 1. Oktober hat die FI-TS die Verantwortung für die vereinbarten Leistungen übernommen. Die Migration der IT-Systeme der dwpbank in die unternehmenseigenen Rechenzentren nach Stuttgart sowie die Transitionsphase und Transformation der Prozesse zur FI-TS seien bereits gestartet und erfolgen in einzelnen Projekten. Damit soll vor allem die Komplexität verringert werden.

Deutsche WertpapierService Bank
Die Deutsche WertpapierService Bank setzt sich gleichberechtigt aus Instituten der genossenschaftlichen FinanzGruppe sowie aus der Sparkassen-Finanzgruppe zusammen. Mit rund 430 direkten Kunden und insgesamt fast 1.500 angeschlossenen Instituten nutzen drei Viertel aller Banken in Deutschland die Prozess- und Systemdienstleistungen rund um die Wertpapierabwicklung. Die Transaktionsbank betreut sektorübergreifend mehr als 5,3 Millionen Anlegerdepots.
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