STUDIEN & UMFRAGEN3. Mrz. 2016

Ärgerlich: Legacy-Systeme verhindern Personalisierung der Financial Services

Pegasystems
Pegasystems

Rund ein Viertel der Finanz­dienst­leister können ihren Kunden auf Grund von Legacy-Systemen keine vollständig personalisierten Services anbieten. Das ist ein Ergebnis der Studie „The future of retail financial services“ von Marketforce (im Auftrag von Pegasystems). Fast ein Viertel (24 Prozent) der Finanzdienstleister erklärte zudem, dass derzeit keine Pläne bestünden, Kunden vollständige Personalisierung zu bieten. 

Für die von Pegasystems und Cognizant initiierte Studie wurden 500 Führungskräfte von Finanzdienstleistern in 56 Ländern befragt. Mehr als ein Drittel (38 Prozent) der Befragten gab an, dass sie im Laufe der nächsten zwei Jahre in der Lage sein werden, Daten von Wearables für personalisierte Angebote zu verwenden; 22 Prozent wollen in den nächsten zwei Jahren auf Daten aus Connected Cars zurückgreifen. Ebenfalls innerhalb von zwei Jahren wollen 40 Prozent der Befragten Daten mobiler Geräte für die Prognose der Entwicklung individueller
Kundenanforderungen nutzen.

Keine Pläne, Kunden echte Personalisierung zu bieten

Wann werden welche Technologieen erwartet?Pegasystems
Wann werden welche Technologien erwartet? Pegasystems

Als Haupthindernis wurde genannt, dass die verwendeten Legacy-Systeme die entsprechenden Daten – vor allem von neueren Devices – nicht verarbeiten können. 85 Prozent dieser Unternehmen gaben an, dass es Probleme bei der Verarbeitung sehr großer Datenmengen gebe. Bezeichnenderweise meinten diese Befragten auch, dass das größte Hindernis für Personalisierung der Mangel an ausreichend qualifizierten Kundendaten sei.

Die Chance der FinTechs

„Gerade vor dem Hintergrund der neuen Player, die in den Finanzsektor drängen, sind personalisierte Services unerlässlich“, erklärt Bernd Schall, Sales Manager Financial Services DACH bei Pegasystems in München.

Die Erwartungen der Kunden werden heute von Anbietern wie Amazon und Netflix geprägt, und die Finanzdienstleister können sich davon nicht einfach ausschließen. Umso wichtiger ist es, dass sie Technologien einsetzen, mit denen sie diese Anforderungen auch realisieren können, ohne dass sie dafür gleich ihre gesamte Anwendungslandschaft umkrempeln müssen. Die Umfrage zeigt, dass ein nicht unbeträchtlicher Teil der Unternehmen noch lange nicht so weit ist.“

Die englischsprachige Studie kann hier nach einer Registrierung kostenfrei heruntergeladen werden.

Sie finden diesen Artikel im Internet auf der Website:
http://www.it-finanzmagazin.de/?p=27494
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