STUDIEN & UMFRAGEN27. Okt. 2015

BCBS 239-Whitepaper: Too‑Big-To-Fail-Problematik & Three-Lines-of-Defense

TME
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BCBS 239 wird – lax gesagt – happig. Aber: TME sieht darin einige Chancen für Institute. Gemeinsam mit movisco stellt TME in dem Whitepaper „BCBS 239 – Modernisierung der Risikosteuerung“ einen mehrschichtigen Implementierungsansatz vor. Berücksichtigt werden die regulatorische Entwicklung seit der Finanzkrise und auch, welche Rolle das Too-Big-To-Fail-Prinzip für D-SIBs spielt.

Gemeinsam mit movisco habe TME ein Modell entwickelt, das sämtliche Implikationen, die aus den BCBS 239-Vorgaben für ein einzelnes Kreditinstitut hervorgehen, identifizieren soll. Mit diesem neuen Ansatz soll die Komplexität des Themas soweit reduziert werden, dass sich die Bank einen Überblick über alle notwendigen Anpassungen verschaffen könne. „Dazu haben wir die Baseler Grundsätze entlang des Datenflusses einer Bank in konkrete Handlungsfelder überführt – von der Eingabe im Front Office bis hin zum Reporting an den Vorstand“, sagt Stefan Bachinger, der das Whitepaper gemeinsam mit Thomas Arnsberg aufgesetzt hat.

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Three-Lines-of-Defense-Modell

Banken, die das Modell anwenden, würden sich „ein fundiertes Gesamtbild von der Lage – ein Konzept, das verständlich und transportierbar ist“ verschaffen, so dass Umsetzungsprojekte zu BCBS 239 darauf aufgebaut und strukturiert werden können.

Als Besonderheit geht das Whitepaper auf die Too-Big-To-Fail-Problematik ein. Das Prinzip dient mit seinen Facetten „Too-Complex-To-Fail“ und „Too-Interconnected-To-Fail“ den Aufsichtsbehörden als Basis, um Banken als global oder national systemrelevant einzustufen, sprich als G-SIB oder D-SIB. „Damit entscheidet es maßgeblich darüber, welche Kreditinstitute die Baseler Anforderungen in den nächsten Jahren umsetzen müssen“, betont Arnsberg. Im Whitepaper wird aufgezeigt, wie das Prinzip insbesondere auf nationaler Ebene angewendet wird und damit auch, mit welchen Konsequenzen Geldhäuser zu rechnen haben, die von der Bankenaufsicht als D-SIB klassifiziert werden.

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Die Finanzexperten ordnen die BCBS 239 darüber hinaus in die regulatorischen Entwicklungen seit globalen Finanz- und Wirtschaftskrise 2007/2008 ein. Die Aufgliederung reicht bis hin zur Europäischen Bankenunion und gibt Banken einen fundierten Überblick über die mikro- und makroprudenzielle Aufsicht in der Finanzdienstleistungsbranche.

Hier können Sie das Whitepaper „BCBS 239: Modernisierung der Risikosteuerung“ kostenlos ohne Adresseingabe herunterlasen.

Sie finden diesen Artikel im Internet auf der Website:
http://www.it-finanzmagazin.de/?p=21535
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