BUCHVORSTELLUNG6. Mrz. 2015

Das deutsche Narrenschiff – wie auch falsche Währungspolitik das Land ruiniert

Christoph Braunschweig ist  Professor der Staatlichen Wirtschaftsuniversität Jekaterinenburg und er geht mit unserem Wirtschafts- und Wertesystem hart ins Gericht: »Die Welt will belogen sein«, heißt es schon im Narrenschiff Sebastian Brands aus dem Jahr 1494. Die täglichen Talkshow-Inszenierungen einer überkorrekten Erregungsgesellschaft, in denen »Instant-Moral« als Politikersatz gepredigt wird, geben fast stündlich Zeugnis von der zunehmenden Verdummung unserer »Wissensgesellschaft«, die so bereitwillig akzeptiert wird.

privat
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Der Volksbanken- und Sparkassensektor, der durch eine solide Geschäftspolitik nicht zum ‚Zombiebanken-Bereich‘ zählt, verliert langsam aber sicher seine Ge­schäfts­grund­lage – zum Schaden der gesamten Volks­wirt­schaft, insbesondere des Mittelstandes“

Christoph Braunschweig
Professor der Staatlichen Wirtschaftsuniversität Jekaterinenburg

 

FinanzBuch Verlag
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In Bezug auf die Staatsverschuldung sagt Christoph Braunschweig„In der Geschichte ist noch jede staatliche Papiergeldwährung zusammengebrochen. Im staatlichen Papiergeldsystem wird Geld durch Kredit im Umlauf gebracht, das nicht durch echte Ersparnis gedeckt ist. Dies führt systematischen in die Überschuldung. Der größte Schuldner ist der Staat, der sich mit immer neuen Krediten finanziert, die billig durch dieses staatliche Papiergeld beschafft werden.“, sagt der Autor des aktuellen Buchs ‚Das deutsche Narrenschiff​‘, und erläutert weiter, „Zur Finanzierung seiner Schulden benötigt der Staat die Zentralbank, die wiederum im Zusammenspiel mit den Geschäftsbanken und deren Kreditgeldschöpfungsprozess („Fiat Money durch Giralgeldschöpfung“) sowie dem Staatsanleihenkauf das Rad der Schuldenfinanzierung am Laufen hält – und daran prächtig verdienen. Das Finanzsystem befindet sich in der größten Finanzblase aller Zeiten. Steigende Vermögenspreise („Asset Inflation“) wurden getrieben durch die zunehmende Diskrepanz zwischen Schulden und Einkommen. Sind dann irgendwann die aufgelaufenen Schuldenberge alleine zinsmäßig nicht mehr bedienbar, werden die Zinsen künstlich runtergeknüppelt. Die Sparer werden somit kalt enteignet und der Volksbanken- und Sparkassensektor, der durch eine solide Geschäftspolitik nicht zum „Zombiebanken-Bereich“ zählt, verliert langsam aber sicher seine Geschäftsgrundlage – zum Schaden der gesamten Volkswirtschaft, insbesondere des Mittelstandes.“

Deutsches Steuersystem gilt weltweit als Irrwitz

Im realen Leben zerfällt die Infrastruktur genauso wie das Bildungssystem. Unser Steuersystem gilt weltweit als Irrwitz, unser Volksvermögen wird in Brüssel verpfändet, die »Political Correctness« schreibt uns vor, was wir denken und sagen dürfen, und allzu viele Bürger sind zu feigen Karrieristen geworden, während selbsternannte Intellektuelle ihr Seelenheil in der bösartigen Verleumdung von Kapitalismus, Marktwirtschaft und Bürgertum finden. ​

Der Autor​ Christoph Braunschweig ist  Professor der Staatlichen Wirtschaftsuniversität Jekaterinenburg in Russland und ehemaliger studentischer Hörer von Friedrich A. von Hayek, hat mehrere Bücher, Buchbeiträge und zahlreiche Fachartikel veröffentlicht unter anderem im Harvard Business manager, im Handelsblatt oder in der Welt. Nach einer Bankausbildung und einem wirtschaftswissenschaft-lichem Studium liegen nach einer mehrjährigen Geschäftsführertätigkeit seine Arbeitsschwerpunkte auf den Gebieten der Politischen Ökonomie. ​

Das Buch erscheint am 6. März und kann hier bestellt werden.

Christoph Braunschweig​
Das deutsche Narrenschiff​
Wie feige Karrieristen, selbsternannte Intellektuelle ​
und politisch korrekte Gutmenschen unser Land ruinieren​
Erhältlich ab dem 06.03.2015
17,99 € (D), 18,50 € (A), sFr. 25,40​
ISBN 978-3-89879-909-6​
FinanzBuch Verlag, München 2015​

Sie finden diesen Artikel im Internet auf der Website:
http://www.it-finanzmagazin.de/?p=9866
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