SOFTWARE28. Okt. 2016

FI Forum: FOCONIS-ZAK um optionales Funktionspaket „Sparkassen-Finanzkonzept Kontrollen“ erweitert

Foconis
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Das FI Forum wirft auch bei Foconis seine Schatten voraus: Ab sofort bietet das Unternehmen im Kontrollprozess-System FOCONIS-ZAK „zur Sicherstellung der Datenqualität und einer fachbereichsübergreifenden Senkung von Fehlerquoten das neue Funktionspaket ‚Sparkassen-Finanzkonzept-Kontrollen‘ an“. Mit der neuen Erweiterung sollen Sparkassen die ganzheitliche Beratung ihrer Kunden gewährleisten und so die konsequente Umsetzung des Sparkassen-Finanzkonzepts vom deutschen Sparkassen- und Giroverband sicherstellen.

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Xing

 

Wir haben die Möglichkeiten geprüft, ZAK nachgelagert wie einen Bussard über die Datensätze aus der Kundenberatung kreisen zu lassen.“

Joachim Baldus, Leiter Content Innovation Foconis

Fehlende Informationen werden automatisch angezeigtFoconis
Fehlende Informationen werden automatisch angezeigtFoconis

Baldus weiter: „Unsere Lösungsergänzung setzt da an, wo Unregelmäßigkeiten auftreten und forciert Ergänzungen, wo Unvollständigkeit oder Leere herrschen. So erhalten Berater und/oder Vorgesetzte im Anschluss an ein Beratungsgespräch Hinweise auf die zu vervollständigenden Inhalte. Auf diese Weise lernen Mitarbeiter sukzessive die gesamte Klaviatur einer ganzheitlichen Kundenberatung. Abschließend kann direkt aus dem ZAK-Vorgang heraus der Vertriebserfolg verbucht werden.“

Software war Anregung der Anwender

Der Anstoß zur Entwicklung des neuen ZAK-Funktionspakets für Sparkassen kam von den Foconis-Anwendern. Marcel Becker, Leiter Bereich Betrieb bei der Sparkasse Rhein Neckar Nord, wünschte sich ein Kontrollpaket, mit dem man den Erfolg und die konsequente Umsetzung des Sparkassen-Finanzkonzepts nachhaltig gewährleisten könnte. Denn die Umsetzung des Konzepts, wie beispielsweise die vollständige Erfassung aller relevanten Kundendaten, ist sehr aufwändig und mit menschlich-natürlichen Fehlern verbunden. Folglich bedurfte es einer intelligenten Unterstützung der Berater in der Sparkasse. Dabei beweisen die bisherigen Erfahrungen der Ideengeber, dass die Rechnung aufgeht. Inzwischen findet das System deutlich weniger Lücken als zum Zeitpunkt der Einführung, und die Berater fühlen sich in ihrer anspruchsvollen Arbeit optimal und verlässlich unterstützt.

Technik: Prüft automatisiert in der Nacht nach der Erfassung

Foconis
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Das Funktionspaket werde nicht direkt in OSPLus/OSPlus Neo integriert, so dass die Prüfung der Eingaben schon während der Eingabe erfolge. ZAK ist als nachgelagerte Kontrollinstanz integriert und greife auf den Datenstamm von OSPlus/OSPlus Neo zu.

Ebenso sei es möglich, nur die Kontrollen zum Sparkassen-Finanzkonzept einzusetzen, denn das Foconis-Zak-Paket sei lediglich die technische Basis mit Rechenkern, dessen sich die Kontrollen bedienen. Das neue Modul sei so zwar nicht als eigenständiges „Programm“ verwendbar, wohl aber als einziger Bestandteil der Software-Suite, wenn eine Sparkasse zum Beispiel die anderen Funktionspakete nicht nutzen oder beauftragen möchte.

Ein Beispiel aus der Praxis

In der Praxis funktioniert das neue Modul so:
1. Ein Berater führt die Kundenberatung bzw. den FinanzCheck durch und dokumentiert das Gespräch mit den Informationen daraus im entsprechenden Dokument (Sparkassen-Finanzkonzept-Formular in OSPlus).
2. Über Nacht ruft ZAK mit den entsprechenden Kontrollen den Datensatz auf und vergleicht die Eingaben mit den von der Sparkasse individuell gesetzten Parametern. Es wird geprüft, in wie weit die Beratung den Ansprüchen der Sparkasse im Sinne der ganzheitlichen Beratung genügt (Vollständigkeit bzw. Lückenhaftigkeit werden erfasst).
3. Aus den Ergebnissen erstellt ZAK einen Einzelvorgang, der an den Vorgesetzten oder den Berater übergeben wird (je nach Organisation und Wunsch der Sparkasse). Dieser Hinweis erfolgt in Form einer E-Mail mit einem Link direkt in ZAK hinein.
4. Sobald die Hinweise und Fehler geprüft wurden, hat der Bearbeiter die Möglichkeit, einen Vertriebserfolg in OSPLus einzustellen. Dies ist direkt aus dem ZAK-Vorgang heraus per PI-Definition möglich (ein Direktlink auf die entsprechende Vertriebserfolg-Ansicht zur Einbuchung).
5. Schließlich wird der Vorgang samt Ergebnis und Bearbeitungsvermerken abgeschlossen und ist jederzeit recherchierbar, da alles revisionssicher historisiert, dokumentiert, nachvollziehbar und archiviert abgelegt werde.

Sie finden diesen Artikel im Internet auf der Website:
http://www.it-finanzmagazin.de/?p=39279
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