ANLAGE IM INTERNET28. Apr. 2015

GfK-Umfrage zur Geldanlage: 29 Prozent suchen zunächst auf der Website der Hausbank

Repräsentative Umfrage zur Geldanlagewikifolio.com, 2015; Deutsches Aktieninstitut, 2015
wikifolio.com, 2015; Deutsches Aktieninstitut, 2015

Mehr als jeder Zehnte nutzt das In­ternet als In­formati­ons­quel­le für sei­ne Anla­ge­ent­scheidun­gen (11%), so die Umfra­ge „Mo­ney & Web 2015“, die im Auf­trag von wikifolio.com von der GfK Marktfor­schung durch­geführt wurde. Dabei kam heraus: Mehr als ein Vier­tel der Be­frag­ten, die im In­ternet In­formationen zur Geld­anla­ge su­chen (27%), sieht die Stärken in der trans­pa­ren­ten In­formati­on.

Für die Ergebnisse der repräsentativen GfK-Umfrage wurden rund 2.000 Männer und Frauen ab 14 Jahren in Deutschland befragt. Derzeit liegt die Umfrage als Rohdaten vor und bietet schon jetzt eine Menge diskussionswürdiger Ergebnisse. So zum Beispiel:

9 Prozent der Befragten haben bereits Wertpapiere über das Internet gekauft.
19 Prozent sehen die Möglichkeit, per Online-Anlage Kosten zu sparen.
20 Prozent geben an, dass ihnen die Geldanlage über das Internet zu kompliziert ist. Bei klassischen Bankkunden sind es sogar 24% (Bankberatung ist Convenience).
29 Prozent steuern für Anlageentscheidungen zunächst die Website ihrer Hausbank an.
38 Prozent der Befragten vertrauen darauf, dass ihre Bank sie zum Thema Geldanlage kompetent und in ihrem Interesse berät.
Wer Bankberatung vertraut, holt sich jedoch trotzdem häufiger eine zweite Meinung ein: 28 Prozent würden sich demnach Anlagetipps von Freunden und Bekannten holen, die sich auf ihrem Fachgebiet gut auskennen oder Experten sind (alle Befragte: 22 Prozent).
Wer seiner Bank vertraut, geht häufiger zuerst dorthin: Wenn sie im Internet Informationen zur Kapitalanlage suchen, sehen 16% zuerst bei ihrer Hausbank nach (alle Befragte: 11%).

Wikifolio-Günder Andreas kernwikifolio
Wikifolio-Günder Andreas Kernwikifolio

„Wenn man bedenkt, dass lediglich 13 Prozent der Bevölkerung Aktien oder Aktienfonds besitzen“, betont Andreas Kern, Gründer und CEO von wikifolio.com, „dann sind das vergleichsweise hohe Werte. Einfachheit, Transparenz und geringe Kosten müssen bei der Kapitalanlage im Vordergrund stehen“.

Wikifolio stünde hier nicht in Konkurrenz zu Banken, sondern würde das Angebot der klassischen Banken ergänzen. Man sei sogar offen für Kooperationen – wie das zum Beispiel die Zusammenarbeit mit der comdirect bank und wikifolio.com seit September 2014 zeige. comdirect Kunden können wikifolio-Zertifikate direkt über ihr Online-Depot bei comdirekt handeln. Ebenso würden Kommentare von wikifolio-Tradern direkt in den Online-Auftritt von comdirect eingebunden.

Die Befragung liegen derzeit nur als Rohdaten vor. Eine Studie kann deshalb nicht angefordert werden.aj

Sie finden diesen Artikel im Internet auf der Website:
http://www.it-finanzmagazin.de/?p=13762
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