CEBIT: BIOMETRIE & PAYMENT13. Mrz. 2015

Bundesdruckerei: Ausweis der Zukunft „Go ID!“ bereit für Freigabe- und Bezahlprozesse

Bundesdruckerei
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Die Bundesdruckerei hat für die CeBIT ein heißes Eisen angepackt und zeigt möglicherweise mit der Go ID! ein Produkt, das weit über den angekündigkte „Mitarbeiterausweis der Zukunft“ hinausgehen könnte: Eine Karte mit Fingerabdruck-Sensor & Display, die auch für Bezahlsysteme eingesetzt werden könnte. Der wichtige Punkt: die sensiblen biometrischen Daten verlassen die Karte nicht. Sie werden ausschließlich dort erfasst und auf einem Chip sicher hinterlegt sowie verifiziert. Der Inhaber des Ausweises legt zur eindeutigen Verifizierung nur seinen Finger auf den integrierten Sensor.

Bundesdruckerei
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Wir stel­len ein intelligentes Aus­weisdokument vor, das mit Fingerabdruck­sen­sor und Display aus­ge­stattet ist. Die Prüfung des Fingerabdrucks erfolgt im Dokument selbst. Die­se soge­nannte Ve­rificati­on on Card bietet ei­nen ho­hen Daten­schutz und stellt die in­formationel­le Selbstbe­stimmung des Nutzers jederzeit si­cher.

Ulrich Hamann, Vorsitzender der Geschäftsführung Bundesdruckerei

Der entscheidende Punkt der neuen Lösung sei: Es werden keine personenbezogenen biometrischen Daten an ein Hintergrundsystem übermittelt, diese werden ausschließlich auf dem Dokument gespeichert. Die Technologie bietet durch die Kombination aus Besitz des Ausweises und der zusätzlichen biometrischen Erkennung des Fingerabdrucks ein hohes Sicherheitsniveau und erhöhten Benutzerkomfort. „Go ID! ist sehr einfach in der Bedienung, schnell und bietet eine hohe Sicherheit“, so versichert Ulrich Hamann.

Display wird durch den Strom des Lesegerätes betrieben

Ein integriertes Display erleichtert die Nutzung. Dort werden Statusmeldungen und Hinweise angezeigt. So weiß der Inhaber immer, welcher Prozessschritt gerade erfolgt und was er als nächstes tun muss. Go ID! funktioniert zudem batterielos: Die zum Betrieb erforderliche Energie wird aus dem elektromagnetischen Feld bezogen, das von der Antenne des Lesegeräts abstrahlt.

Bundesdruckerei-CeBIT
Der CeBIT-Stand der Bundesdruckerei im Zeichen von Go ID!Bundesdruckerei

Die Entwickler der Bundesdruckerei haben mehrere Jahre intensiv an dem Ausweisdokument geforscht. Die größte Herausforderung bestand darin, die komplexe Technologie auf engstem Raum zu integrieren: Der biometrische Sensor liefert Fingerabdruckdaten; der integrierte Hochleistungsprozessor muss die Informationen sicher speichern, die Bilder verarbeiten und die Daten der sogenannten Minutien des Fingerabdrucks extrahieren und vergleichen. Zudem muss das Dokument für einen täglichen Einsatz sehr robust sein.

Twin design/bigstock.com
Twin design/bigstock.com

Wie eine Scheckkarte

Go ID! hat die Form einer klassischen Scheckkarte, ist mit 2,5 Millimeter nur etwas dicker. Sie entspricht dem neuen ISO-Standard ISO/IEC 18328 ICC-Managed Devices für einen Kartentyp mit umfangreichem Chipsatz. Der Standard ist ausgearbeitet und wird in Kürze erteilt. Die Bundesdruckerei hat an seiner Spezifikation mitgearbeitet.

Go ID! ließe sich zudem einfach in bestehenden Sicherheitssystemen von Unternehmen einsetzen und werte diese auf. Installierte Kontaktloslesegeräte können weiterverwendet werden. Dabei kann das Sicherheitsniveau schnell und bedarfsgerecht angepasst werden, indem das Ausweisdokument mit oder ohne biometrische Komponente genutzt wird. Für die Zufahrt zum Mitarbeiterparkplatz kann es ausreichen, den Ausweis vor das Lesegerät zu halten; für den Zutritt zum Serverraum muss sich der Mitarbeiter jedoch zusätzlich mit seinem Fingerabdruck authentifizieren.

Go ID! beinhaltet weitere elektronische Funktionen, wie sichere Login-Prozesse, Daten- oder E-Mail-Verschlüsselung, elektronische Signatur sowie Freigabe- und Bezahlprozesse.

Die Bundesdruckerei finden Sie in Halle 7 am Stand C18.aj

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