SMARTPHONE ALS GELDAUTOMAT3. Dez. 2015

kesh: „Social ATM“ als Alternative zum Geldautomaten

oleggawriloff/bigstock.com/biw
oleggawriloff/bigstock.com/biw

Geld von einem anderen Kunden, statt von einem Geldautomaten auszahlen lassen? „Social ATM“ soll kesh-Nutzern genau das ermöglichen. Das Prinzip: Ein Smartphone-Besitzer kann unterwegs Bargeld erhalten, das er einem zweiten kesh-Nutzer per App sofort wieder überweist. Im Prinzip nur ein cleverer Usecase des P2P-Payments – allerdings mit ein paar cleveren Erweiterungen.

Der „Social ATM“ (deutsch etwa: sozial-vernetzter Geldautomat) könnte P2P-Payment attraktiver machen. Der „Social ATM“ wurde Mitte November schon beim Bankathon (wir berichteten) vorgestellt. Die Anwendung der App ist recht simpel: Per kesh-App werden andere Nutzer auf einer Karte angezeigt, die in der Nähe Bargeld anbieten. Der kesh-Nutzer nimmt anschließen Kontakt zu einem anderen User auf und geht zu dessen Standort. Dort erhält er von seinem „menschlichen Bankautomat“ den benötigten Barbetrag und zahlt das Geld im Gegenzug mit dem Smartphone zurück. Ausgang und Eingang der digitalen Überweisung können beide kesh-Nutzer in Echtzeit in der App nachvollziehen. Die Zahlungen basieren unter anderem auf der Verwendung von QR-Codes, die das Smartphone scannt oder verwenden die Telefonnummer des Empfängers.

Hinter der kesh-App steckt die biw Bank für Investments und Wertpapiere (kurz: biw) und der Technologieanbieter XCOM – die beide wiederum zur FinTech Group gehören.

Frank Niehage, CEO der FinTech Grouplinkedin
FinTech Group

Das kesh-Team hat mit `Social ATM` eine elegante Lösung für ein Alltagsproblem gefunden. Die Einsetzbarkeit von kesh in jeder Situation ist der große Vorteil – sogar gegenüber einer so ausgereiften Erfindung wie Bargeld. Und auch wenn die Deutschen Bargeld lieben, zahlen sie jedes zweite Mal mit alternativen Zahlungsmitteln. Das ist ein großer Markt.“

Frank Niehage, CEO der FinTech Group AG und Aufsichtsratsvorsitzender der biw AG

Zu den weiteren Akzeptanzstellen von kesh gehören Ladengeschäfte im Pilotgebiet in Nordrhein-Westfalen sowie auch die Oberhausener König-Pilsener-ARENA und die Stadien von Fortuna Düsseldorf und des FC Carl Zeiss Jena.

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http://www.it-finanzmagazin.de/?p=23513
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