DIGITAL BANKING STUDIE28. Okt. 2015

Lünendonk-Branchendossier Banken – und nochmal: Kooperation mit FinTechs und Technologiepartnern!

Lünendonk
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Wieso drängen Umfeld und Umstände Die Banken jetzt zum Digital Banking, warum scheint es „alternativlos“ und welche Aufgaben warten auf die Banken? Diesen Fragen ist Marktforscher Lünendonk in dem aktuellen Branchendossier 2015 „Banken – Den digitalen Wandel gestalten“ nachgegangen. Der Fokus liegt dabei auf der Analyse des Nutzens, den die Digitalisierung für die Zukunft der Banken beisteuert.

Digitalisierung im Banking bedeutet, Geschäfts- und IT-Prozesse mithilfe relevanter Daten und geeigneter IT-Systeme über alle Kundensysteme hinweg zu unterstützen und zu automatisieren. Entscheidend dabei ist die ganzheitliche Sicht auf Frontoffice- und Backoffice-Prozesse, die digitalisiert und durchgängig verbunden werden müssen. Bisher erfolgte die Anpassung an das digitale Zeitalter aber häufig nur am Frontend innerhalb einzelner Bereiche, wie im Onlinebanking für Privatkunden mit nützlichen, webbasierten Diensten oder Mobile Apps. Gleichzeitig haben Banken es versäumt, ihre IT-Infrastruktur über alle Bank-Silos hinweg zu modernisieren und miteinander zu vernetzen, um damit den Grundstein für eine durchgehende Digitalisierungsstrategie zu legen.

Ausgerechnet die Deutsche Bank als "modernste Bank" erkennt die IT als zu zersplittet und will ab 2016 die IT-Infrastruktur grundlegend modernisieren.Lünendonk
Ausgerechnet die Deutsche Bank als „modernste Bank“ erkennt die IT als zu zersplittet und will ab 2016 die IT-Infrastruktur grundlegend modernisieren.Lünendonk

 

„Gerade im Banksektor ist der Anteil an Software-Altsystemen wie Cobol sehr hoch. Sie sind häufig sehr starr und moderne digitale Lösungen lassen sich nicht gut in solche Alt-Systeme integrieren“, weiß Mario Zillmann, Leiter Professional Services und Autor des Branchendossiers. Banken sind daher gut beraten, zunächst vor allem ihre IT-Prozesse in der gesamten Bank zu modernisieren, um Digitalisierungsstrategien überhaupt zu ermöglichen.

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Zusammenarbeit von Fachabteilungen und IT

Um in Zukunft schnellere Produktlösungen und eine bessere Kommunikation mit dem Kunden gewährleisten zu können, ist laut dem Lünendonk®-Branchendossier die Erhöhung der IT-Agilität ratsam. Dies kann durch die Loslösung der engen Bindung von Geschäftsabläufen an IT-Applikationen und Plattformen gelingen. Neben die Pflege der weiterhin notwendigen Altsysteme müssen Sourcingstrategien für die Konzeption und das Go-to-Market neuer digitaler Produkte treten. Sie erfordern offene IT-Architekturen und eine angepasste Organisation.

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Kooperation mit FinTecs und Technologiepartnern

Die immer noch in hohem Maße siloorientierten Banken müssen sich dazu aber verstärkt in kundenorientierte, innovative und schnell agierende Organisationen wandeln. Trial-and-Error-Ansätze für die Entwicklung neuer Produkt- und Serviceinnovationen entsprachen jedoch bisher nicht der üblichen Vorgehensweise im Banking. Zu einer erfolgreichen digitalen Transformation, insbesondere an der Kundenschnittstelle, gehört es aber, dass Business Cases nicht immer zum geplanten Markterfolg führen und neu durchdacht werden müssen.

 

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In der aktuellen Phase des digitalen Zeitalters kommt es vor allem darauf an, viele digitale Lösungen auszuprobieren und dadurch den entscheidenden Treffer zu landen“

Mario Zillmann, Leiter Professional Services Lünendonk

Banken müssen daher die Kollaboration mit Startups, FinTecs, Technologiepartnern wie Management- und IT-Beratungen oder Softwareunternehmen aktiv suchen und ihre Unternehmensprozesse auf die Zusammenarbeit mit ihnen anpassen. Diese strategischen Allianzen bieten für beide Seiten große Vorteile. Vor allem erhöhen Banken mit solchen Kooperationen ihre Customer Experience. Sie kombinieren ihre bekannten Attribute Sicherheit und Datensicherheit für den Kunden mit dem „Einkaufserlebnis“, das beispielsweise von den FinTecs entwickelt wird.

Das Lünendonk-Branchendossier 2015 „Banken – Den digitalen Wandel gestalten“ beinhaltet neben der Analyse des Bankensektors auch Interviews, Best Practices und Case Studies der Unternehmen BearingPoint, Deloitte und NTT Data. Es kann hier kostenlos und ohne Adresseingabe heruntergeladen werden.

Sie finden diesen Artikel im Internet auf der Website:
http://www.it-finanzmagazin.de/?p=21592
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