FINTECH19. Nov. 2015

Number26 führt Dispokredit ein – Freigabe innerhalb von Sekunden & Banking-Hub geplant

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Die Smartphone-Bank Number26/Wirecard erweitert ab 1. Dezember ihr Angebot um den klassischen Dispositionskredit (bzw. KK). Das dazu notwendige Kreditscoring solle innerhalb weniger Sekunden auf dem Smartphone mit nur einem Klick erfolgen. Damit biete Number26 (das mittlerweile 70.000 Kunden haben soll) seinen Kunden einen flexiblen Dispositionskredit, der volle Transparenz und Kontrolle bietet.

Number26 gehört zu den wenigen FinTechs, die frontal gegen Banken antreten und nur auf eine Backend-Kooperation setzen (Wirecard Bank) setzen. Nun folgt nach der Eröffnung der Online-Bank und dem Vor-Ort-Auszahldienst „Cash26“ der dritte Schritt um in traditionelle Bankbereiche einzubrechen: der Dispokredit.

Bis zu 2.000 Euro mit einem Klick

Den Dispositionskredit kann man mit nur einem Klick beantragen. Je nach Scoring erhält der Kunde einen Überziehungsrahmen von bis zu 2.000 Euro. Die Höhe des Dispokredits hängt vom Ergebnis des Number26 Kreditscoring ab, das im Hintergrund per Risk Scoring in Sekunden den Antrag prüfen und freischalten würde. Der Kunde könne dann ab sofort das Konto überziehen. Wer den Dispokredit nicht mehr nutzen möchte, schaltet ihn mit einem Klick einfach wieder ab. Um die Kontrolle über die Kosten zu behalten, werden die angefallenen Zinsen jederzeit direkt in der App angezeigt. Wenn der Kontostand ins Negative rutscht, erhält der Kunde eine PushBenachrichtigung.

Number26
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Unser OneClick Overdraft zeigt, dass wir selbst in den klassischen Bank Services den Standard neu setzen. Und das ist erst der Anfang!”

Valentin Stalf, CEO und Gründer von Number26

Nächte Schritte geplant: die komplette Bank

Diesem Schritt sollen noch weitere folgen. So plante das 70köpfige-Team nahezu alle Bankleistungen auch anzubieten. So soll es in Zukunft auch Spar-, Investitions- und weitere Produkte geben, die direkt in die App integriert werden sollen. Mittelfristig will sich Number26 sich zu einer Banking-Plattform für verschiedenster Produkte unterschiedlicher Anbieter entwickeln (Banking Hub genannt). Sozusagen das „Re-Bundling“ einzelner FinTech-Bankprodukte. Dazu würde eine transparente Plattform geschaffen, mit der Kunden alle klassischen Bankprodukte direkt über ihr Smartphone benutzen können.

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