FINTECH12. Sep. 2016

ZKG – Stichtag 18. September: 60 Institute würden den Kontowechsel-Service von FinReach einsetzen

FinReach
FinReach

Am 18. September tritt das Zahlungskontengesetz (ZKG) in Kraft. Das Gesetz soll unter anderem dafür sorgen, dass Bankkunden leichter ihr Konto wechseln können. Deshalb werden die Banken verpflichtet, eine Wechselhilfe anzubieten, die den vormals langwierigen, papierlastigen Prozess vereinfachen soll. Bis zum 18.9. sollen 60 Banken und Sparkassen die Kontowechsel-Produkte des FinTechs FinReach im Einsatz haben.

Der Kontowechsel gemäß ZKG ist nicht so modern und digital, wie man annehmen sollte. So ist – laut der ZKG – ein Medienbruch zwingend erforderlich. Der Kunde muss das Online-Formular ausdrucken, manuell unterschreiben und per Post an seine neue Bank senden. Erst dann kommunizieren alte und neue Bank miteinander, um die Zahlungshistorie des Kunden abzugleichen. Der Gesetzgeber sieht für den Prozess zehn Arbeitstage vor, durch eventuelle Rückfragen und Postversand ist allerdings anzunehmen, dass es in der Regel noch länger dauern wird.

FinReach
FinReach

Je näher der Termin des Inkrafttretens des Zahlungskontengesetzes rückt, desto mehr Banken nehmen unsere Dienstleistung in Anspruch. Wir haben die ZKG konforme Kontowechselhilfe auf Nachfrage der Banken entwickelt, um die geforderten komplexen und sehr manuellen Prozesse zu beschleunigen und den Banken abzunehmen.”

Sascha Dewald, Geschäftsführer von FinReach

Obwohl Banken ab dem 18. September die Kontowechselhilfe gemäß ZKG anbieten müssen, hat der Kunde immer noch die Wahl, auch die anderen Wechselservices der Bank zu benutzen. So werde sich laut Dewald ab dem 18. September zeigen, was der Kunde letztendlich bevorzugt, denn am Markt gäbe es auch volldigitale Lösungen. Die Grundidee des ZKG, den Kontowechsel zu vereinfachen, habe FinReach bereits mit dem volldigitalen Kontowechselservice vor einem Jahr umgesetzt.

Kontowechsel innerhalb von 10 Minuten

Der voll-digitale Kontowechsel käme komplett ohne Medienbruch aus, der Kunde kann den gesamten Kontowechsel digital vollziehen. Anhand der Zahlungshistorie eines Kunden erkennt FinReach automatisch Lastschriften und regelmäßige Geldeingänge. Der Kunde kann selber auswählen, welche Zahlungspartner er über seinen Wechsel benachrichtigen will. Das System verschickt dann im Auftrag des Kunden die Benachrichtigungen per Brief, die Unterschrift kann per Maus geleistet werden. Der gesamte Prozess kann in weniger als 10 Minuten abgeschlossen werden.

Aktuell zähle das Unternehmen über 60 Banken zu seinen Kunden, unter anderem DKB, Hypovereinsbank, führende Sparkassen und die Fidor Bank.

Sie finden diesen Artikel im Internet auf der Website:
http://www.it-finanzmagazin.de/?p=36432
1 Stern2 Sterne3 Sterne4 Sterne5 Sterne (2 Stimmen, Durchschnitt: 4,00 von maximal 5)
Loading...

Schreiben Sie einen Kommentar

Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Finanztest-7-258
10 von 17 Online-Bausparrechner seien besser als die Beratung in der Filiale

Den passen­den Bau­sparver­trag gibt es üb­li­cherweise bei der Bank. Das ist in der Regel mit ei­nem Fi­li­al­besuch ver­bun­den. Online-Bau­sparrech­ner sind für einfa­che Fälle ei­ne...

Schließen