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Liebe Leserinnen, liebe Leser,
es ist Pilzsaison. Nach dem ersten Regen schießen sie überall aus dem Boden, und wer genau hinschaut, findet mehr, als er tragen kann. So geht es gerade den Herstellern mit ihren KI-Scannern: Oracle 1449 Security-Funde, Microsoft 421, Apple 210. Ab Freitag verlangt der Cyber Resilience Act, dass jeder Fund binnen 24 Stunden gemeldet wird. Das Unangenehme an Pilzen ist allerdings nicht der Fruchtkörper, sondern das Myzel darunter: In 82 % der Unternehmen wuchern KI-Agenten, von denen die Security nichts weiß, mit Zugriffsrechten, die nie verfallen.
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Wir gehen dann mal in den IT-Wald ... viel Erfolg!
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Am 11. September greifen die Meldepflichten des Cyber Resilience Act: 24 Stunden bis zur Frühwarnung, 72 bis zur vollständigen Meldung.
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Dumm nur, dass KI-Scanner gerade Lücken am Fließband finden: Oracle 1449, Microsoft 421, Apple 210.
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Jede davon will bewertet, gepatcht und gemeldet werden.
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Wozu noch REST, SOAP oder BIPRO, wenn die KI sich per MCP alles selbst zusammensucht? Sergius Mohr (Fincon Reply) macht die Gegenrechnung auf: Unstrukturierte Daten fressen Tokens und Zeit. Und wo nachts Gigabytes durch die Leitung müssen, hilft kein Sprachmodell.
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Feedback einsammeln können fast alle. Ob danach etwas passiert, misst kaum jemand. Die IFZ-Studie sortiert 43 DACH-Banken in fünf Reifegrade, über die Hälfte steckt unten fest. Pikant: Der größte Anteil ganz unten kommt von Häusern, die Technologie am höchsten priorisieren.
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44 % standen schon am Parkscheinautomaten ohne Ticket da: bargeldlos ging nicht. 55 % wollen ohne Münzen zahlen, bei den unter 30-Jährigen 75 %. Klappt es, führt die girocard mit 48 %.
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Der DSGV hat nicht gefragt, sondern gescrapt: 70.364 Google-Maps-Einträge, ausgelesen am 30. Juli. 89 % der Wirte mit Zahlungsangabe nehmen Karte. In Ludwigshafen bleiben 34,3 % bei reinem Bargeld.
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Eine GPU mit 24 GB VRAM, Linux, Docker, fertig: Parashifts Dokumentli klassifiziert Belege und zieht Felder heraus, auch komplett vom Netz getrennt. Im Eigenbenchmark schlägt der Spezialist GPT-5.6 und Claude.
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Beim Umgang mit ihrer digitalen Identität vertrauen 26 % den Banken, nur 12 % den Tech-Konzernen. Der Vorsprung nützt allerdings wenig: Zur Kontoeröffnung wollen erst 13 % die Wallet nutzen, 26 % lieber die Prüfung vor Ort.
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Die Wertgarantie baut ihre KI-Plattform selbst: WGG GPT läuft auf OpenWebUI, angebunden per n8n, Modelle austauschbar. Über 80 Mitarbeiter testeten mit, ein anderer Versicherer hat den Ansatz inzwischen kopiert.
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Gute Ideen haben sie alle, nur liegen bleiben sie. 397 Institute haben mitgemacht, und der schwächste Punkt der ganzen Erhebung ist ausgerechnet die Personalisierung. KI kommt aus den Piloten kaum in den Regelbetrieb.
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In 82 % der Unternehmen laufen KI-Agenten, von denen das Security-Team nichts weiß. Deren API-Schlüssel sind meist unbefristet. Und für einen Angriff genügt eine präparierte Mail, Zugangsdaten muss niemand stehlen.
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Kapital und Liquidität sind nur noch Hygienefaktoren, sagt BearingPoint. Entschieden wird die nächste Runde über Datenqualität und KI in Kreditvergabe und Risiko. Nebenbei: Problemkredite seit 2019 plus 87 %.
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Als Geldpolitiker handelt die EZB hoheitlich, beim Bau der Zahlungsinfrastruktur aber unternehmerisch. Das erste Gutachten dazu zieht die Linie und warnt nebenbei vor Big-Tech-Stablecoins.
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79.000 offene IT-Stellen, fast halb so viele wie 2023. Trotzdem tun sich 97 % der Suchenden schwer, 31 % bekommen praktisch keine Bewerbung. Manche lassen die Lücke inzwischen von KI füllen.
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Der Lebensmittel-Großhändler verkauft jetzt auch das Terminal: tgPAY kommt von Transgourmet, abgewickelt von VR Payment. Apple und Google Pay laufen über die bestehende Kartenakzeptanz.
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81 % planen ihre Reise schon mit KI, 73 % würden sie buchen lassen. Selbst zahlen soll die KI aber nur bei 26 %. Und jeder Vierte nimmt trotzdem Bargeld als Absicherung mit.
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37 % haben eine unternehmensweite KI-Strategie, ganze 8 % setzen sie durchgängig um. Schuld sind laut 52 % die Altsysteme. Und nur gut jeder Zweite misst, was KI überhaupt bringt.
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Mastercard liefert die Infrastruktur für Zahlungen ohne Karte: secupay bindet Pay by Bank per PSD2-Schnittstelle ein, 95 % Bankabdeckung. Grund sind Kartenlimits bei großen Warenkörben.
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79 % der Asset Manager halten ihre Daten für vollständig, aber nur 56 % für präzise. Trotzdem wollen vier von fünf mindestens 50 % mehr für KI ausgeben. Ausgerechnet im Risikomanagement.
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Bafin-regulierte Emission trifft Web3-Publikum: Bitalo will seine Investmentplattform an die Tokenisierung von Onino hängen und Angebote auch auf Partnerplattformen listen.
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DJE und Baader verlängern nach knapp zehn Jahren: Die Bank bleibt Depotführer der digitalen Vermögensverwaltung, Privatanleger zahlen weniger. Baader zielt auf das Altersvorsorgedepot 2027.
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Karte hier, Lastschrift dort, jede mit eigener Integration: Mollie und GoCardless bündeln das jetzt auf einer Plattform. 350.000 Geschäftskunden, Pay by Bank plus Karte in 38 Ländern.
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