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Liebe Leserinnen, liebe Leser,
ein Werkzeug hängt selten dort, wo es hingehört. Bei der Berliner Neobank Vivid holt sich jeder, was er braucht: kein Budget, kein Antrag, dafür Rechenschaft. Wie man das messbar hält, steht im Praxis-Interview, samt der Regel, teuer zu starten und billig zu produzieren.
Anders bei Zweitschlüsseln: Die wandern über Jahre an Kollegen, die längst weg sind, eingezogen werden sie nie: Entitlement Creep. Und wer die Tür künftig per EUDI-Wallet öffnen lässt, prüft doch besser, wer da vor der Kamera steht, bevor ein Deepfake hereinspaziert.
Aufräumen steht bei uns auch auf der Liste ... theoretisch. Viel Erfolg!
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Bei der Berliner Neobank hat niemand ein Budget, nicht mal das Marketing. Mitgründer Alexander Emeshev im Interview über KPIs für KI-Agenten, die 90-Prozent-Hürde, ab der ein Agent selbst entscheiden darf, Merge Requests von Nicht-Technikern und die Regel, teuer zu starten und billig zu produzieren.
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Die Ausstellungspflicht für die E-Rechnung gilt gestaffelt ab 2027. Wer Identifikation, Routing und Datenqualität jetzt nicht klärt, riskiert einen Zahlungsverzug und einen gefährdeten Vorsteuerabzug. Unser Experte Bilal Aukal zeigt gemeinsam mit Serrala-Experte Oliver Kloster im Online-Seminar am 21. August, was jetzt zu tun ist.
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Bis Ende 2027 müssen Banken die EUDI-Wallet integrieren, eIDAS 2.0 macht Druck. Für Identity, KYC und Fraud Prevention heißt das: umbauen. Eine deutsche Großbank setzt dabei auf eine Open-Source-basierte IAM-Lösung. Ziel ist maximale Datensicherheit ohne Bruch in der Conversion beim Onboarding.
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Ab 10. Juli 2027 gilt die EU-Geldwäscheverordnung direkt. Wer dann keine laufenden pKYC-Prozesse hat, prüft im Blindflug. Herbert Schneidemann von der Bayerischen über Deepfake-Abwehr bei der Fernidentifizierung und Outsourcing-Grenzen.
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Viele Angriffe brauchen keine Lücke im Code, sondern nur ein Konto mit zu vielen Rechten. Entitlement Creep nennt sich das: Mitarbeitende sammeln über Jahre Zugriffe an, entzogen wird selten etwas. In gewachsenen IT-Landschaften von Banken ein stilles Risiko.
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Alle Beiträge des August-Schwerpunkts finden Sie >> hier
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Phishing, Fake-Shops, Social Engineering: Der Druck im Zahlungsverkehr bleibt hoch. Laut Visa reagieren Verbraucher aber routinierter, prüfen Kontobewegungen und nutzen Zwei-Faktor-Authentifizierung. 64 Prozent fühlen sich von ihrer Bank gut geschützt.
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N26 integriert Wero, die Instant-Payment-Lösung der European Payments Initiative, direkt in die eigene App. Kunden in Deutschland und Frankreich senden und empfangen Geld in Sekunden, es genügen Telefonnummer oder E-Mail. Ohne IBAN.
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Laut Accenture erwarten 72 Prozent der Versicherungskunden, dass generative KI binnen zwölf Monaten mindestens die halbe Recherche bei Hausrat, Wohngebäude und Kfz übernimmt. Vergleichsportale geraten unter Druck.
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Die Payment-Komponenten von Hellgate laufen künftig über den Marketplace der Schwarz-Digits-Cloud Stackit. Banken und Händler betreiben ihre Zahlungsinfrastruktur damit auf europäischer Cloud, Verarbeitung nur in Deutschland und Österreich.
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Mit S-Neo startet die Sparkasse KölnBonn ein Depotmodell für Selbstentscheider direkt in der Sparkassen-App. Zugleich baut das Institut sein Neugeschäft um: drei Modelle, S-Neo, S-Wachstum und S-Flex.
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DORA fordert digitale Resilienz, sagt aber nicht, wie sie technisch aussehen soll. Wer Schlüssel, Zertifikate und Identitäten in seiner IT-Landschaft nicht im Griff hat, erfüllt am Ende die Vorgaben und steht trotzdem ohne belastbare Sicherheitsarchitektur da.
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Der Global Security Research Report von Fastly liefert eine unangenehme Zahl: Finanzdienstleister mit AI-First-Strategie brauchen nach Cyberangriffen im Schnitt 96 Tage länger für die Erholung. Grund laut Studie: Die Sicherheitsarchitektur hinkt dem KI-Wildwuchs hinterher.
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R+V und Set zeigten auf der Doxnet, wie die EUDI-Wallet medienbruchfreies Onboarding trägt. Digitaler Personalausweis greift zu kurz: Es entsteht eine europaweite Infrastruktur für Identitäten, Nachweise, elektronische Signaturen, später Zahlungsfreigaben.
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Der Report "State of Scams Germany 2026" von Worldline und der Anti-Scam-Allianz GASA liefert harte Zahlen: 66 Prozent der Deutschen gerieten binnen eines Jahres ins Visier von Betrügern, im Schnitt 130 Mal pro Person.
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Totgesagte zahlen länger: Laut aktueller EZB-Studie akzeptieren 92 Prozent der Händler, Hotels und Gastronomen in Europa wieder Bargeld. 2024 waren es 90 Prozent. Der Trend zur Karte kippt damit erstmals zurück.
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Erst suchen, vergleichen, beantragen: So lief der Konsumentenkredit bisher. Das Cofinpro-Thesenpapier sieht künftig persönliche KI-Agenten, Wallets und Plattformen am Werk. Sie erkennen den Bedarf und legen die Finanzierung vor, bevor der Kundenwunsch da ist.
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Die Ausstellungspflicht für die E-Rechnung gilt gestaffelt ab 2027. Wer Identifikation, Routing und Datenqualität jetzt nicht klärt, riskiert einen Zahlungsverzug und einen gefährdeten Vorsteuerabzug. Unser Experte Bilal Aukal zeigt gemeinsam mit Serrala-Experte Oliver Kloster im Online-Seminar am 21. August, was jetzt zu tun ist.
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Jedes zweite KI-Projekt scheitert, heißt es. Gartner erwartet, dass bis Ende 2027 über 40 Prozent der Agentic-AI-Projekte beerdigt werden. Ein Praktiker hält dagegen: Das Scheiter-Risiko sei kleiner als der Ruf.
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Das spanische Fintech Flinket koppelt seine Plattform für fondsgebundene Versicherungen an die Investment-API von Upvest. Versicherer in Europa sollen solche Produkte damit komplett digital aufsetzen und betreiben.
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Die Revolut Bank S.A. hat nach Prüfung durch die französische Aufsichtsbehörde ACPR und die EZB eine uneingeschränkte Banklizenz erhalten. Der EZB-Rat gab grünes Licht. Revolut baut damit seine Präsenz in Westeuropa aus.
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