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Liebe Leserinnen, liebe Leser,
wenn die größte deutsche Bank ihr Kernbanksystem tauscht, ist das keine Produktmeldung, sondern eine Richtungsentscheidung für den ganzen Markt. Aus 15 Systemen werden zwei Plattformen, die erste heißt Vault Core. Erstmals holt sich damit ein deutsches Großinstitut Thought Machine ins Haus, SAP-Bausteine und ein Cobol-Veteran gehen.
Bemerkenswert ist der Schnitt: Die Plattform kommt vom Anbieter, die Produktlogik schreibt die Bank selbst, in Python; GFT unterstützt bei der Umsetzung. Migriert wird ab 2027 im laufenden Betrieb, Altsysteme parallel. Ob das Modell trägt, werden wohl nicht nur CIOs genau verfolgen, die diese Entscheidung noch vor sich haben.
Viel Erfolg!
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15 Kernbankensysteme sollen auf zwei Plattformen schrumpfen. Die erste steht fest, es ist Vault Core von Thought Machine. Welche Altsysteme weichen, sagt die Bank nicht. Stellenanzeigen nennen SAP-Plattformen und das Cobol-System ZVKK. Die Produktlogik läuft künftig als Python-Code.
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Sieben Millionen Dokumente jährlich, rund 400 Dokumentenklassen, ein großer Teil davon immer noch auf Papier. Bei der ING trennt und klassifiziert die Plattform OmnIA von Insiders inzwischen rund 80 Prozent automatisch. Neue Klassen trainieren die Fachbereiche selbst, ganz ohne Entwickler.
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Die Bafin ließ die NordLB veraltete Kundendaten nachpflegen. Ab Juli 2027 schreibt die AMLR feste Aktualisierungszyklen vor. Aus punktuellem KYC wird perpetual KYC, eine Frage der Datenqualität.
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Ein Helpdesk-Anruf nach Device-Wechsel kostet das Fünfzigfache eines Self-Service. Genau dort, nicht beim Onboarding, liegt der Hebel der E-ID. Banken erweitern dafür ihr bestehendes IAM, kein Architekturumbau.
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Alle 12 Beiträge des KYC-Schwerpunkts finden Sie >> hier
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Neue Kontenmodelle sind binnen drei Geschäftstagen an den Bafin-Kontenvergleich zu melden. Wise, bunq und BforBank versäumten das. Kosten: zusammen 71.500 Euro. BTW: Auch die Entgeltinfos im Netz stimmten nicht.
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57 Millionen Nutzer hat Wero in Belgien, Frankreich und Deutschland, der digitale Euro ist für 2029 angepeilt. Die Bundesbank schlägt vor, ihn gleich in die Wero-Wallet zu integrieren. Der Markthochlauf stockt.
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75 Prozent der produktiven Kernsysteme laufen noch on-premise, 90 Prozent der neuen gehen in die Cloud. Jedes zweite Programm reißt Zeit oder Budget. Saubere Daten verkürzen Testzyklen um die Hälfte.
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Revolut startet EURR auf Ethereum und Polygon, ausgegeben von Bridge Building aus dem Stripe-Umfeld. Reguliert ist der Token als E-Geld-Token nach MiCA. Euro-Stablecoins bleiben unter 800 Millionen Dollar.
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70 Prozent lehnen KI bei Überweisung, Geldanlage und Beratung ab. Nur 36 Prozent trauen sich zu, eine Manipulation durch KI zu erkennen. Bei 2FA und Biometrie sind die Deutschen dagegen längst geübt.
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Deepfake-Anrufe nehmen zu, doch die häufigsten Einfallstore bleiben banal. Fehlkonfigurierte IT-Systeme und schwaches Zugriffsmanagement führen die Liste an. Das Security-Budget stagniert.
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