Agentic AI frisst Versicherer-Backoffice: Agenten automatisieren Underwriting, Claims, Posteingang
Schwerpunkt: Innovations Management. . Versicherungsunternehmen betrachten Zukunftstechnologien im Jahr 2026 primär als Betriebssystem für eine effizientere, datengetriebene Branche. Während früher digitale Lösungen punktuell aufgebaut wurden, steht heute die Integration in skalierbare, automatisierte Strukturen im Fokus. Das Ai Tieh Finanzmagazin hat bei der de eh fau ka, ERGO, Gothaer, HanseMerkur, HDI und der W&W Gruppe nachgefragt, auf welche Trends ihre Häuser setzen – und Agentic AI steht hoch im Kurs. von Dunja Koelwel.. [ -]Die entscheidende Zukunftstechnologie ist längst Realität: Agentic AI. Sie verwandelt unstrukturierte Daten in Erkenntnisse, auf deren Grundlage wir schneller bessere Entscheidungen treffen können, von Risikoanalyse und Underwriting bis zur Schadenbearbeitung.Wir als Industrieversicherer profitieren aufgrund der Vielzahl unstrukturierter Daten besonders.“Repetitive Aufgaben werden der Technik überlassen, sodass sich unsere Experten auf Kundenberatung und Entscheidungen konzentrieren. Gleichzeitig nutzen wir Ka I zusammen mit IIoT Daten zur Prävention, zum Beispiel durch sensorbasiertes Monitoring, das Ausfälle an Windkraftanlagen früh erkennt. Jetzt kommt es auf die Umsetzung an: schnell pilotieren, messen, verbessern, und dann konsequent skalieren. Entscheidend bleibt dabei der Mensch: Klare Governance und ein unternehmensweiter Kulturwandel sind notwendig, damit Vertrauen und Verantwortung im Umgang mit Ka I gemeinsam wachsen. Die digitale Sichtbarkeit ausbauen!. . Aus Sicht des Kundenmanagements ist es für die de eh fau ka entscheidend, die digitale Sichtbarkeit, insbesondere in generativen Suchumgebungen, strategisch auszubauen. Hier gilt es, Trends frühzeitig zu erkennen und Inhalte kontinuierlich zu optimieren. Dazu müssen wir Daten strukturiert aufarbeiten und datenschutzkonform bereitstellen.Ka I gestützte Prozesse werden wir dort integrieren, wo Kunden sie heutzutage bereits erwarten, beispielsweise um (hyper )personalisierte Benutzererlebnisse bieten zu können.“Versicherte möchten künftig noch intensiver digital abgeholt und betreut werden. Als servicestarker Filialversicherer wollen wir gleichzeitig fokussiert unsere Rolle als menschennaher, vertrauenswürdiger Begleiter ausbauen und unseren Vertrieb regional unterstützen.“. „Agenten Netze“ als next big thing!. . Aktuell sehen wir das Thema „Agenten Netze“ als next big thing, sofern hier eine entsprechende Regulatorik geschaffen wird und diese rechtssicher einsetzbar sind. Schon heute haben wir Ka I Agenten im Einsatz und steuern sie nach dem Prinzip Human in the Loop. Mindestens so wichtig wie die Technologie ist für die W&W Gruppe aber das klare Bekenntnis zum Thema Ka I auf gesamtbetrieblicher und personeller Ebene.Nur wenn alle unsere Mitarbeiter, vom Top Management bis zum Sachbearbeiter verstehen, welche Potentiale Ka I für ihre Aufgaben bietet, können unserer Prozesse nachhaltig verändert werden.“Sprachmodelle (LLMs) entfalten beispielsweise erst durch zielgerichteten und integrierten Einsatz ihr volles Potential. Für uns sind LLMs schon jetzt ein Game Changer im Posteingang oder der Telefonie. Kundenanliegen werden besser erkannt, zeitintensive manuelle Tätigkeiten können automatisiert werden und bisher nicht verwendete Informationen aus Dokumenten und Mails werden nutzbar gemacht. Um Anwendungsfälle zu entdecken, umzusetzen und Nutzen zu stiften, ist aber die Befähigung aller Mitarbeitenden entscheidend. Denn Ka I ist Teamsport und keine Einzelleistung. Flächendeckendes Grundverständnis für Agentic AI schaffen!. . Technologie ist ein wesentlicher Bestandteil unserer Strategie und eine von vier zentralen Dimensionen. Die bedeutendste Zukunftstechnologie ist natürlich Ka I, speziell Agentic AI. Intelligente Assistenzsysteme werden uns zunehmend im Arbeitsalltag begleiten.Wir wollen wir nicht nur die Technologie ausprobieren, sondern Skalierung erreichen und echten Nutzen für Kunden und Vermittlern generieren.“Die Basis dafür sind unsere Fähigkeiten und Kultur. Unser Ziel ist es, eine lernende, neugierige und vernetzte Organisation zu schaffen, in der ein flächendeckendes Grundverständnis für Ka I sowie vertieftes Expertenwissen an den benötigten Stellen vorhanden ist. Unser Werkzeugkoffer ist gut gefüllt mit Schulungs- und kulturfördernden Formaten, die von der gesamten Organisation genutzt werden können. Gesundheitsvorsorgung individuell gestalten mit Agentic AI!. . Im Gesundheitswesen sehen wir eine enorme Dynamik in der Entwicklung digitaler Angebote. Die Digitalisierung bietet Chancen, die Gesundheitsversorgung individueller, zugänglicher und effizienter zu gestalten. Bei der HanseMerkur setzen wir mit innovativen Lösungen wie der ServiceApp, die Kunden eine nahtlose Abwicklung ihrer Anliegen ermöglicht, oder dem Mini EKG, das präventive Gesundheitsüberwachung alltagstauglich macht, auf einen klaren Mehrwert für unsere Versicherten. Cyber Security bleibt ein zentraler Faktor: Die zunehmende Vernetzung und die schnelle Entwicklung von Ka I stellen auch neue Gefahren dar.Der Schutz sensibler Kundendaten wird durch Sicherheitsstrategien und Ka I gestützte Abwehrmechanismen gewährleistet.“Innerhalb des Ka I Universums ist Agentic AI der Schlüssel. Erfolgreich sind Unternehmen, die ihre Geschäftsprozesse neu denken und Ka I intelligent implementieren. Dabei ist AI Predictability essenziell, also sicherzustellen, dass Ka I Systeme verlässlich, nachvollziehbar und ethisch korrekt arbeiten. Wir setzen auf eine Kombination aus Innovation, Sicherheit und Verantwortung, für die Zukunft unserer Kunden. Agentic AI kann ganze Arbeitsprozesse übernehmen!. . . Eine der relevantesten Zukunftstechnologien der kommenden Jahre wird zweifellos die agentenbasierte Künstliche Intelligenz (Ka I) sein. Denn im Gegensatz zur generativen Ka I können Ka I Agenten ganze Arbeitsprozesse übernehmen und eigenständig ausführen. Dabei bleibt der Mensch stets im Zentrum. Er definiert Ziele, gestaltet Abläufe und setzt Qualitätsstandards; sein Fachwissen bildet die Grundlage dafür, dass Agenten sinnvoll arbeiten können.Durch das Zusammenspiel von Menschen und Agenten lassen sich schrumpfen Routineaufgaben wie Analyse, Recherche- und Prüfprozesse von Stunden auf Minuten verkürzen.“Dadurch gewinnen und Teams gewinnen Raum für Tätigkeiten, die menschliches Urteilsvermögen und Kontextwissen erfordern. Die Kompetenz, Mensch und Maschine zu koordinieren, wird dabei zur Schlüsselqualifikation der kommenden Jahre, in Führung, Zusammenarbeit und individueller Arbeitsorganisation.
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Versicherungsunternehmen betrachten Zukunftstechnologien im Jahr 2026 primär als Betriebssystem für eine effizientere, datengetriebene Branche. Während früher digitale Lösungen punktuell aufgebaut wurden, steht heute die Integration in skalierbare, automatisierte Strukturen im Fokus. Das IT-Finanzmagazin hat bei der DEVK, ERGO, Gothaer, HanseMerkur, HDI und der W&W Gruppe nachgefragt, auf welche Trends ihre Häuser setzen – und Agentic AI steht hoch im Kurs.
von Dunja Koelwel
Dr. Thomas Kuhnt , HDI
Dr. Thomas Kuhnt ist Vorsitzender des Aufsichtsrates der HDI Global Network (Webseite), seit 2020 Vorsitzender des Beirates von HDI TH!NX, Mitglied des Aufsichtsrates von Next Big Thing sowie stellv. Aufsichtsratsvorsitzender HDI Global Network. Davor war er u.a. Partner McKinsey & Company sowie Leiter der Europäischen Versicherungs-Practise für den Bereich P&C/Risikomanagement.
Die entscheidende Zukunftstechnologie ist längst Realität: Agentic AI. Sie verwandelt unstrukturierte Daten in Erkenntnisse, auf deren Grundlage wir schneller bessere Entscheidungen treffen können – von Risikoanalyse und Underwriting bis zur Schadenbearbeitung.
Wir als Industrieversicherer profitieren aufgrund der Vielzahl unstrukturierter Daten besonders.“
Repetitive Aufgaben werden der Technik überlassen, sodass sich unsere Experten auf Kundenberatung und Entscheidungen konzentrieren. Gleichzeitig nutzen wir KI zusammen mit IIoT-Daten zur Prävention, zum Beispiel durch sensorbasiertes Monitoring, das Ausfälle an Windkraftanlagen früh erkennt.
Jetzt kommt es auf die Umsetzung an: schnell pilotieren, messen, verbessern – und dann konsequent skalieren. Entscheidend bleibt dabei der Mensch: Klare Governance und ein unternehmensweiter Kulturwandel sind notwendig, damit Vertrauen und Verantwortung im Umgang mit KI gemeinsam wachsen.
Die digitale Sichtbarkeit ausbauen
Markus Kalkowski, DEVK
Markus Kalkowski leitet bei den DEVK Versicherungen (Webseite) seit 2023 die Unternehmenskommunikation & Digitales Kundenmanagement. Der 50-jährige Diplom-Kaufmann begann seine Karriere 2004 beim Kölner Versicherer als Koordinator „Kundenbindung und Dialog-Marketing“ und war hauptverantwortlich für den Aufbau des Self-Service-Portals meineDEVK.
Aus Sicht des Kundenmanagements ist es für die DEVK entscheidend, die digitale Sichtbarkeit – insbesondere in generativen Suchumgebungen – strategisch auszubauen. Hier gilt es, Trends frühzeitig zu erkennen und Inhalte kontinuierlich zu optimieren. Dazu müssen wir Daten strukturiert aufarbeiten und datenschutzkonform bereitstellen.
KI-gestützte Prozesse werden wir dort integrieren, wo Kunden sie heutzutage bereits erwarten, beispielsweise um (hyper-)personalisierte Benutzererlebnisse bieten zu können.“
Versicherte möchten künftig noch intensiver digital abgeholt und betreut werden. Als servicestarker Filialversicherer wollen wir gleichzeitig fokussiert unsere Rolle als menschennaher, vertrauenswürdiger Begleiter ausbauen und unseren Vertrieb regional unterstützen.“
„Agenten-Netze“ als next big thing
Dr. Michael Zimmer, W&W
Dr. Michael Zimmer ist Chief Data & AI Officer und Leiter Kompetenzzentrum für KI in der W&W-Gruppe (Webseite). In seiner Rolle verantwortet Aufgaben der Betriebsorganisation, Automatisierung, das Kundenportal sowie die Umsetzung von Daten- und KI-Projekten. Michael Zimmer hat über Agilität von Datenarchitekturen promoviert und war vor seiner Zeit bei der W&W CDO der Zurich Gruppe Deutschland und mehr als 13 Jahre in der Beratung tätig.
Aktuell sehen wir das Thema „Agenten-Netze“ als next big thing, sofern hier eine entsprechende Regulatorik geschaffen wird und diese rechtssicher einsetzbar sind. Schon heute haben wir KI Agenten im Einsatz und steuern sie nach dem Prinzip Human in the Loop.
Mindestens so wichtig wie die Technologie ist für die W&W-Gruppe aber das klare Bekenntnis zum Thema KI auf gesamtbetrieblicher und personeller Ebene.
Nur wenn alle unsere Mitarbeiter, vom Top Management bis zum Sachbearbeiter verstehen, welche Potentiale KI für ihre Aufgaben bietet, können unserer Prozesse nachhaltig verändert werden.“
Sprachmodelle (LLMs) entfalten beispielsweise erst durch zielgerichteten und integrierten Einsatz ihr volles Potential. Für uns sind LLMs schon jetzt ein Game Changer im Posteingang oder der Telefonie.
Kundenanliegen werden besser erkannt, zeitintensive manuelle Tätigkeiten können automatisiert werden und bisher nicht verwendete Informationen aus Dokumenten und Mails werden nutzbar gemacht. Um Anwendungsfälle zu entdecken, umzusetzen und Nutzen zu stiften, ist aber die Befähigung aller Mitarbeitenden entscheidend. Denn KI ist Teamsport und keine Einzelleistung.
Flächendeckendes Grundverständnis für Agentic AI schaffen
Solveig Schulze, SignalIduna
Solveig Schulze startete 2014 bei der Lufthansa in einem digitalen Projektteam und übernahm 2015 die Projektleitung im Lufthansa Innovation Hub für die Entwicklung strategischer Partnerschaften im Reisesektor. Seit Januar 2022 ist sie Leiterin Digitale Transformation und Innovation bei der BarmeniaGothaer (Webseite.
Technologie ist ein wesentlicher Bestandteil unserer Strategie und eine von vier zentralen Dimensionen. Die bedeutendste Zukunftstechnologie ist natürlich KI, speziell Agentic AI. Intelligente Assistenzsysteme werden uns zunehmend im Arbeitsalltag begleiten.
Wir wollen wir nicht nur die Technologie ausprobieren, sondern Skalierung erreichen und echten Nutzen für Kunden und Vermittlern generieren.“
Die Basis dafür sind unsere Fähigkeiten und Kultur. Unser Ziel ist es, eine lernende, neugierige und vernetzte Organisation zu schaffen, in der ein flächendeckendes Grundverständnis für KI sowie vertieftes Expertenwissen an den benötigten Stellen vorhanden ist. Unser Werkzeugkoffer ist gut gefüllt mit Schulungs- und kulturfördernden Formaten, die von der gesamten Organisation genutzt werden können.
Gesundheitsvorsorgung individuell gestalten mit Agentic AI
Horst Karaschewski, HanseMerkur
Horst Karaschewski, 59 Jahre alt, ist promovierter Mathematiker. Nach seiner Promotion begann er seine Karriere in der Anwendungsentwicklung, wo er insgesamt 18 Jahre lang tätig war und dabei auch internationale Projekte betreute. Seit 2006 leitet er die Anwendungsentwicklung bei der HanseMerkur (Webseite) und ist dort aktuell als IT-Director tätig.
Im Gesundheitswesen sehen wir eine enorme Dynamik in der Entwicklung digitaler Angebote. Die Digitalisierung bietet Chancen, die Gesundheitsversorgung individueller, zugänglicher und effizienter zu gestalten. Bei der HanseMerkur setzen wir mit innovativen Lösungen wie der ServiceApp, die Kunden eine nahtlose Abwicklung ihrer Anliegen ermöglicht, oder dem Mini-EKG, das präventive Gesundheitsüberwachung alltagstauglich macht, auf einen klaren Mehrwert für unsere Versicherten.
Cyber Security bleibt ein zentraler Faktor: Die zunehmende Vernetzung und die schnelle Entwicklung von KI stellen auch neue Gefahren dar.
Der Schutz sensibler Kundendaten wird durch Sicherheitsstrategien und KI-gestützte Abwehrmechanismen gewährleistet.“
Innerhalb des KI-Universums ist Agentic AI der Schlüssel. Erfolgreich sind Unternehmen, die ihre Geschäftsprozesse neu denken und KI intelligent implementieren. Dabei ist AI Predictability essenziell – also sicherzustellen, dass KI-Systeme verlässlich, nachvollziehbar und ethisch korrekt arbeiten. Wir setzen auf eine Kombination aus Innovation, Sicherheit und Verantwortung – für die Zukunft unserer Kunden.
Agentic AI kann ganze Arbeitsprozesse übernehmen
Georgina Neitzel, Ergo
Georgina Neitzel leitet seit 2024 bei der ERGO Group (Webseite) das Innovation Lab, das eine Schlüsselrolle dabei spielt, verändertes Konsumentenverhalten und Geschäftsmodelle frühzeitig zu erkennen und in den Kontext von ERGO zu übertragen.
Eine der relevantesten Zukunftstechnologien der kommenden Jahre wird zweifellos die agentenbasierte Künstliche Intelligenz (KI) sein. Denn im Gegensatz zur generativen KI können KI-Agenten ganze Arbeitsprozesse übernehmen und eigenständig ausführen.
Dabei bleibt der Mensch stets im Zentrum. Er definiert Ziele, gestaltet Abläufe und setzt Qualitätsstandards; sein Fachwissen bildet die Grundlage dafür, dass Agenten sinnvoll arbeiten können.
Durch das Zusammenspiel von Menschen und Agenten lassen sich schrumpfen Routineaufgaben wie Analyse-, Recherche- und Prüfprozesse von Stunden auf Minuten verkürzen.“
Dadurch gewinnen und Teams gewinnen Raum für Tätigkeiten, die menschliches Urteilsvermögen und Kontextwissen erfordern. Die Kompetenz, Mensch und Maschine zu koordinieren, wird dabei zur Schlüsselqualifikation der kommenden Jahre, in Führung, Zusammenarbeit und individueller Arbeitsorganisation.dk
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