FINTECH5. Mai 2026

Santander pumpt weitere 50 Millionen in Fintech Ebury

Ein Tablet wird gehalten, auf dem eine Benutzeroberfläche mit Finanzdaten angezeigt wird. Die Darstellung umfasst verschiedene Währungsbeträge und Diagramme. Santander ist als Hauptanteilshaber an Ebury beteiligt, das internationale Zahlungslösungen anbietet.
Ebury

Santander hat sich sich an einer 550 Millionen Pfund Finanzierungsrunden für Ebury mit rund 50 Millionen beteiligt. Das Fintech bietet eine Plattform für grenzüberschreitende Zahlungen und Lösungen im internationalen Handel. Santander bleibe damit als Hauptanteilshaber mit 55 Prozent im Sattel.

Ebury (Website) sei aktuell in 30 regulierten Märkten tätig und bediene mehr als 27.000 Unternehmen. Das Unternehmen ermögliche Zahlungen in über 140 Währungen in 160 Ländern. Die Plattform erlaube es Kunden, internationale Zahlungen zu senden und zu empfangen, Fremdwährungsrisiken zu steuern, Mittel in Echtzeit zwischen Tochtergesellschaften zu transferieren und sich in ihre Finanzsysteme zu integrieren.

Diese Transaktionen stärken das weitere Wachstum von Ebury und unterstützen gleichzeitig Santanders Fokus auf disziplinierte Kapitalallokation und Wertschöpfung. Mit den zusätzlichen Investitionen kann Ebury schneller skalieren und sein Angebot für KMU weltweit ausbauen. Die neuen Partner bringen zudem erheblichen strategischen Mehrwert ein. Sie ergänzen die bestehende Expertise und helfen, das Wachstum zu beschleunigen und das langfristige Potenzial der Plattform auszuschöpfen.“

Ana Botin, Executive Chair bei Banco Santander

Das Fintech will die Mittel gezielt für weiteres Wachstum einsetzen. Konkret würden neue Produkte entwickelt und Pläne für eine Expansion in zusätzliche Märkte stünden auch bereit. Mit KI sollen zudem Zahlungsprozesse verbessert, Devisenlösungen optimiert und das Kundenerlebnis vereinfacht werden.ft

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