ANWENDUNG12. Oktober 2026

Inveda Versicherungszeiger verwaltet und verschlüsselt mehrere Versicherungsakten in einer App

Die Abbildung zeigt mehrere Smartphones, die die Benutzeroberfläche der Inveda-App präsentieren. Die App ermöglicht die Verwaltung von Versicherungsverträgen und die Kontaktaufnahme mit Versicherungsmaklern. Funktionen wie Schadensmeldungen sind ebenfalls integriert.
Inveda

Der Versicherungszeiger von Inveda soll sämtliche Bestände jetzt in einer App zusammenführen. Makler könnten dafür erstmals mehrere Kunden- und Firmenakten aus dem Inveda Makler Assistenten (IMA) für einen App-Nutzer freigeben. Damit erweitere Inveda den Versicherungszeiger um eine Funktion, die vor allem für Familien, Selbstständige und Unternehmer relevant sein soll. Kunden könnten künftig beispielsweise ihre privaten Versicherungsverträge und die Verträge ihrer Unternehmens über denselben Zugang einsehen.

Der entscheidende Punkt liege in der Verbindung mit dem IMA: Die einzelnen Kunden- und Firmenakten blieben dort bestehen, wo sie hingehören. Sie müssten weder zusammengelegt noch für die App neu angelegt werden. Der Makler bestimme lediglich, welche Akten für den jeweiligen Versicherungszeiger freigegeben würden.

Der Kunde erhalte damit einen gemeinsamen Zugang zu den für ihn relevanten Versicherungsverträgen, während der Makler seine gewohnte Bestandsstruktur beibehalte.

Die Datenpflege erfolge weiterhin ausschließlich im IMA. Ändere sich dort ein Vertragsbestand oder würden Informationen ergänzt, könnten diese auch im Versicherungszeiger bereitgestellt werden. Eine parallele Pflege eines zusätzlichen App-Bestandes sei nicht notwendig.

Unsere Kundenbeziehungen enden nicht an einer Aktennummer. Ein Unternehmer ist zugleich Privatkunde, Eltern kümmern sich um die Versicherungen ihrer Kinder und manchmal auch um die ihrer eigenen Eltern. Genau diese Lebenswirklichkeit können Makler mit dem Versicherungszeiger jetzt abbilden, ohne dafür ihre Bestandsführung verändern zu müssen.“

Dirk Pappelbaum, Geschäftsführer bei Inveda

Der Versicherungszeiger ist zugleich der kurze Weg zum Makler

Die App beschränke sich nicht auf die Anzeige bestehender Verträge. Kunden könnten ihrem Makler direkt Nachrichten senden, Schäden melden oder auf Versicherungsverträge hinweisen, die bislang noch nicht in dessen Bestand erfasst seien.

Diese Informationen würden den Makler unmittelbar in seinem Maklerverwaltungsprogramm erreichen und könnten dort weiterbearbeitet werden. Damit bleibe auch die Kommunikation dort angebunden, wo bereits Kunden, Verträge und Vorgänge verwaltet würden.

Durch die neue Mehrakten-Funktion gelte das nun über die einzelne Kundenakte hinaus. Private, familiäre und geschäftliche Versicherungsverhältnisse könnten über einen Zugang erreichbar sein, ohne dass daraus im Maklerverwaltungsprogramm ein künstlich zusammengeführter Bestand entstehen müsse.

Verschlüsselt, bevor die Daten den IMA verlassen

Wenn mehrere Kunden- und Firmenakten über eine App erreichbar sind, werde die Frage nach dem Schutz dieser Daten umso wichtiger. Beim Versicherungszeiger setze die Verschlüsselung deshalb nicht erst auf dem Übertragungsweg an.

Die für die App bestimmten Daten würden bereits im IMA verschlüsselt, bevor sie über das Internet übertragen beziehungsweise bereitgestellt würden. Inveda verwende dafür eine asymmetrische Verschlüsselung. Der Schlüssel, mit dem die Daten verschlüsselt würden, könne nicht zugleich zu deren Entschlüsselung verwendet werden. Entschlüsselt würden die Informationen erst in der für den Kunden freigeschalteten App.

Auch Nachrichten zwischen Kunde und Makler würden verschlüsselt übertragen. Welche Kunden- oder Firmenakten über einen Versicherungszeiger (Website) zugänglich seien, lege der Makler durch die jeweilige Freigabe im IMA fest.ft

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