FINTECH28. September 2026

dwpbank erhält MiCAR-Erlaubnis für Kryptoverwahrung und Transfers

. Die dwpbank darf ihr Kryptoangebot deutlich ausweiten. Die BaFin hat der Deutschen Wertpapier Service Bank die MiCAR Erlaubnis für die Verwahrung und Verwaltung von Kryptowerten sowie für Transferdienstleistungen erteilt. Damit kann der Wertpapierdienstleister seine Digital Esset Plattform wpNex künftig über den Handel hinaus um eigene regulierte Custody- und Transferservices ergänzen. Die neue Erlaubnis erweitert die regulatorische Basis von wpNex. Bereits seit Dezember 2025 verfügt die dwpbank über eine MiCAR Erlaubnis für die Ausführung von Aufträgen über Kryptowerte für Kunden. Damit kann sie für angeschlossene Banken und Sparkassen als Kommissionär Kryptohandel anbieten. Nun kommen die regulatorisch eigenständigen Dienstleistungen rund um Verwahrung, Verwaltung und Transfer hinzu. Für die Kundeninstitute soll damit ein stärker integrierter End to End Prozess entstehen. Die dwpbank übernimmt nach eigenen Angaben die Prozessintegration und zentrale regulatorische Aufgaben, unter anderem im Meldewesen. Über wpNex sollen sich künftig Orderrouting, Bestandsführung, Verwahrung und Abwicklung weitgehend automatisiert miteinander verbinden lassen. Kryptoangebot bleibt in der Bankumgebung!. . Banken und Sparkassen können ihren Kunden damit Handel und Verwahrung von Kryptowerten innerhalb ihrer bestehenden Bankumgebung anbieten. Für den Endkunden soll dabei weder eine separate Registrierung bei einer Kryptobörse noch die eigenständige Verwaltung von Wallets und Private Keys notwendig sein. wpNex verbindet dafür bereits heute die klassische Depot- und Konto Infrastruktur mit dem Handel digitaler Assets. Die dwpbank positioniert die Plattform damit zunehmend als Infrastruktur Layer, über den angeschlossene Institute Kryptoangebote bereitstellen können, ohne die gesamte technische und regulatorische Prozesskette selbst aufbauen zu müssen. Interessant ist dabei auch die bisherige Arbeitsteilung: Für die Verwahrung der digitalen Assets nennt die dwpbank auf ihrer wpNex Plattform bislang den regulierten Kryptoverwahrer Tangany als Partner. Die neue MiCAR Erlaubnis versetzt die dwpbank nun selbst in die Lage, Kryptoverwahrung und Transferdienstleistungen als regulierte Services anzubieten. Ob und in welchem Umfang sich dadurch die technische Zusammenarbeit mit bestehenden Custody Partnern verändert, geht aus der aktuellen Mitteilung nicht hervor. Sparkassen bauen eigenes Kryptoangebot auf!. . Besondere Bedeutung hat die Erweiterung für die Sparkassen Finanzgruppe. Gemeinsam mit angeschlossenen Sparkassen arbeitet die dwpbank derzeit an einem Kryptoangebot für deren Kunden. Die neue Erlaubnis soll es ermöglichen, Handel, Verwahrung und weitere Prozesse innerhalb eines integrierten Angebots der Sparkassenorganisation abzubilden. Die dwpbank verfolgt mit wpNex allerdings einen sektorübergreifenden Ansatz. Das Unternehmen bedient nach eigenen Angaben rund 1.000 Volks- und Raiffeisenbanken, Privat- und Geschäftsbanken sowie Sparkassen. Insgesamt verwaltet die dwpbank etwa 5,4 Millionen Depots und ein verwahrtes Vermögen von 2,4 Billionen Euro. Mit der zusätzlichen MiCAR Erlaubnis setzt die dwpbank damit ihren bereits vor mehreren Jahren begonnenen Ausbau der Digital Esset Infrastruktur fort. 2024 hatte das Unternehmen noch eine eigene Erlaubnis für die Kryptoverwahrung beantragt. Ende 2025 folgte zunächst die MiCAR Zulassung für die Ausführung von Kundenaufträgen mit Kryptowerten. Jetzt deckt das regulatorische Angebot auch Verwahrung und Transfers ab.

Die Baader Bank baut ihr Geschäft mit digitalen Assets weiter aus und beteiligt sich mit 9,9 Prozent an ihrem bisherigen Krypto-Partner Hyphe.
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Die dwpbank darf ihr Kryptoangebot deutlich ausweiten. Die BaFin hat der Deutschen Wertpapier-Service-Bank die MiCAR-Erlaubnis für die Verwahrung und Verwaltung von Kryptowerten sowie für Transferdienstleistungen erteilt. Damit kann der Wertpapierdienstleister seine Digital-Asset-Plattform wpNex künftig über den Handel hinaus um eigene regulierte Custody- und Transferservices ergänzen.

Die neue Erlaubnis erweitert die regulatorische Basis von wpNex. Bereits seit Dezember 2025 verfügt die dwpbank über eine MiCAR-Erlaubnis für die Ausführung von Aufträgen über Kryptowerte für Kunden. Damit kann sie für angeschlossene Banken und Sparkassen als Kommissionär Kryptohandel anbieten. Nun kommen die regulatorisch eigenständigen Dienstleistungen rund um Verwahrung, Verwaltung und Transfer hinzu. Für die Kundeninstitute soll damit ein stärker integrierter End-to-End-Prozess entstehen. Die dwpbank übernimmt nach eigenen Angaben die Prozessintegration und zentrale regulatorische Aufgaben, unter anderem im Meldewesen. Über wpNex sollen sich künftig Orderrouting, Bestandsführung, Verwahrung und Abwicklung weitgehend automatisiert miteinander verbinden lassen.

Kryptoangebot bleibt in der Bankumgebung

Banken und Sparkassen können ihren Kunden damit Handel und Verwahrung von Kryptowerten innerhalb ihrer bestehenden Bankumgebung anbieten. Für den Endkunden soll dabei weder eine separate Registrierung bei einer Kryptobörse noch die eigenständige Verwaltung von Wallets und Private Keys notwendig sein. wpNex verbindet dafür bereits heute die klassische Depot- und Konto-Infrastruktur mit dem Handel digitaler Assets. Die dwpbank positioniert die Plattform damit zunehmend als Infrastruktur-Layer, über den angeschlossene Institute Kryptoangebote bereitstellen können, ohne die gesamte technische und regulatorische Prozesskette selbst aufbauen zu müssen.

Interessant ist dabei auch die bisherige Arbeitsteilung: Für die Verwahrung der digitalen Assets nennt die dwpbank auf ihrer wpNex-Plattform bislang den regulierten Kryptoverwahrer Tangany als Partner. Die neue MiCAR-Erlaubnis versetzt die dwpbank nun selbst in die Lage, Kryptoverwahrung und Transferdienstleistungen als regulierte Services anzubieten. Ob und in welchem Umfang sich dadurch die technische Zusammenarbeit mit bestehenden Custody-Partnern verändert, geht aus der aktuellen Mitteilung nicht hervor.

Sparkassen bauen eigenes Kryptoangebot auf

Besondere Bedeutung hat die Erweiterung für die Sparkassen-Finanzgruppe. Gemeinsam mit angeschlossenen Sparkassen arbeitet die dwpbank derzeit an einem Kryptoangebot für deren Kunden. Die neue Erlaubnis soll es ermöglichen, Handel, Verwahrung und weitere Prozesse innerhalb eines integrierten Angebots der Sparkassenorganisation abzubilden. Die dwpbank verfolgt mit wpNex allerdings einen sektorübergreifenden Ansatz. Das Unternehmen bedient nach eigenen Angaben rund 1.000 Volks- und Raiffeisenbanken, Privat- und Geschäftsbanken sowie Sparkassen. Insgesamt verwaltet die dwpbank etwa 5,4 Millionen Depots und ein verwahrtes Vermögen von 2,4 Billionen Euro.

Mit der zusätzlichen MiCAR-Erlaubnis setzt die dwpbank damit ihren bereits vor mehreren Jahren begonnenen Ausbau der Digital-Asset-Infrastruktur fort. 2024 hatte das Unternehmen noch eine eigene Erlaubnis für die Kryptoverwahrung beantragt. Ende 2025 folgte zunächst die MiCAR-Zulassung für die Ausführung von Kundenaufträgen mit Kryptowerten. Jetzt deckt das regulatorische Angebot auch Verwahrung und Transfers ab.tw

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