ANWENDUNG19. März 2026

Fabasoft Dora erweitert KI-Funktionen für digitales Drittdienstleistermanagement

Mit dem Digital Operational Resilience Act (DORA) steigen für Finanz­unternehmen die Anforderungen an ein transparentes und effizientes IKT-Risiko-, Dritt­dienstleister- und Vertrags­management. Fabasoft Dora adressiert diese Herausforderungen mit neuen, KI-gestützten Funktionen mit Fokus auf automatisierte Dokumentenprüfungen.

Das Dashboard von Fabasoft Dora präsentiert eine Übersicht über Vertragsmanagement-Funktionen. Es zeigt zuletzt verwendete Verträge, Warnungen und Validierungsergebnisse sowie Optionen zur Dokumentenverwaltung und -erstellung. Die Benutzeroberfläche ist klar strukturiert und benutzerfreundlich.
Fabasoft

Mit Fabasoft Dora (Website) bietet Fabasoft nun ein Produkt für das regulatorikkonforme Auslagerungsmanagement im Finanzsektor an. Die Software ermögliche u. a. die digitale Steuerung des IKT-Dritt­dienst­leister­managements, das automatisierte Erzeugen des Informationsregisters sowie die KI-Prüfung von IKT-Verträgen auf Compliance zu DORA.

Die Benutzeroberfläche zeigt eine Auswahl an Prüfungen zur KI-gestützten Analyse von IKT-Verträgen im Kontext von Fabasoft Dora. Die Checklisten ermöglichen die Überprüfung der Einhaltung der DORA-Vorgaben und identifizieren potenzielle Risiken.
Fabasoft Dora: Auswahl an Prüfungen zur KI-gestützten Analyse von IKT-VerträgenFabasoft

Vertragsanalyse mit KI-Prüfkatalogen

Um zu prüfen, ob IKT-Verträge den vorgegebenen Mindestvertragsinhalten nach DORA und den dazugehörigen RTS entsprechen, kommen individualisierbare Checklisten zum Einsatz. Die KI identifiziere enthaltene Risiken, bereitet diese transparent auf und fördere die schnelle Erzeugung von Ergänzungsvereinbarungen mittels Klausel-Bibliothek. Den nachfolgenden digitalen Freigabeprozess startet das System selbstständig und bindet dann abhängig vom Vertrag automatisch die richtigen Verantwortlichen ein.

KI-Chat und Zusammenfassungen

Ad-hoc-Informationsabfragen ermögliche das Tool mithilfe einer integrierten Chat-Funktion. Bei Fragen zu konkreten Vertragsinhalten, etwa „Findet eine Datenverarbeitung außerhalb Europas statt?“, liefere die KI in wenigen Sekunden die Antwort aus dem Dokument inklusive nachvollziehbarer Quellenangabe. Auch Zusammenfassungen der wichtigsten Vertragsinhalte lassen sich in beliebiger Sprache generieren.

Das im Markt steigende Bewusstsein für digitale Souveränität fordert von Softwareanbietern zunehmend europäische Lösungen mit vollständiger DSGVO-Konformität. Da kommt Fabasoft seine österreichische Abstammung zugute: Die Datenlokationen wird wahlweise in Deutschland, Österreich und der Schweiz angeboten. Unabhängige Zertifikate und Nachweise wie der EU Cloud Code of Conduct, Level 3 oder das BSI C5-Testat sollen die Erfüllung maximaler Datenschutz- und IT-Sicherheitsstandards bestätigen.

Auf der Roadmap steht die Weiterentwicklung der Questionnaires zur Lieferantenbewertung, mit besonderem Fokus auf das Zusammenspiel von digitalen Vorlagen und KI, etwa zur automatisierten Prüfung der angegebenen Antworten“

Robin Schmeisser, Geschäftsführer Fabasoft Contracts aj

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