STRATEGIE14. Januar 2026

Digitale Euro-Lösungen: cognitivo und Critical Software kooperieren

Eine digitale Euro-Münze ist im Vordergrund abgebildet, umgeben von einem futuristischen Hintergrund mit leuchtenden Schaltkreisen. Diese Darstellung symbolisiert die Partnerschaft zwischen cognitivo und Critical Software zur Unterstützung von Banken und Finanzdienstleistern in Europa.
KI, DALL-E

Das deutsche Beratungsunternehmen cognitivo und das internationale Technologieunternehmen Critical Software gehen eine strategische Partnerschaft ein. Laut cognitivo zielt diese auf eine Unterstützung von Banken und Finanzdienstleistern in Europa bei der Gestaltung, Implementierung und dem Betrieb digitaler Euro-Lösungen ab.

Wie cognitivo weiter mitteilt, wollen beide Kooperationspartner den Übergang in das Zeitalter des digitalen Euro sicher, skalierbar und in vollständiger regulatorischer Übereinstimmung gestalten. Beim digitalen Euro gehe es um mehr als nur darum, eine Währung umzustellen. Es gehe um die Transformation der Infrastruktur, auf die sich der Finanzsektor aktuell vorbereite.

Finanzinstitute müssten daher nicht nur bestehende Systeme anpassen, sondern auch neue Fähigkeiten in den Bereichen Compliance, Interoperabilität, Cybersicherheit und Kundenerfahrung aufbauen.

Critical Software arbeitet mit cognitivo zusammen, um seine bewährte Software-Engineering-Expertise für geschäftskritische Lösungen mit einem tieferen, differenzierten Verständnis der europäischen Finanz- und Zahlungslandschaft zu verbinden. Gemeinsam möchten wir unsere Kunden dabei unterstützen, die sich wandelnden Herausforderungen der sich rasant digitalisierenden Finanzmärkte Europas erfolgreich zu meistern.”

Rui Duarte, Principal Engineer bei Critical Software

Die beiden Unternehmen teilten das Engagement für den Aufbau einer sicheren, interoperablen und nutzerzentrierten digitalen Zahlungsinfrastruktur. Diese diene dem öffentlichen Interesse und fördere die europäische Souveränität. Für die Transformation der Infrastruktur bezüglich eines digitalen Euro würden cognitivo und Critical Software laut eigenen Angaben auf folgende gemeinsame Dienstleistungen zurückgreifen:

  • Beratung und Umsetzung von Digital-Euro- und CBDC-Strategien
  • Modernisierung bestehender Zahlungssysteme inklusive Mainframe- und COBOL-Transitionen
  • Cybersecurity-zentrierte digitale Infrastrukturen im Einklang mit den Anforderungen von EZB und EU
  • Unterstützung bei tokenbasierten Zahlungen, digitaler Identität und programmierbarem Geld
  • Integration, Test und Validierung über verschiedene Bankensysteme und Plattformen hinweg
  • Entwicklung KI-gestützter, datenbasierter Anwendungen zur Betrugsprävention und für Kunden-Insights

Durchgängiger Service zur Erfüllung regulatorischer Anforderungen

Durch die Kombination ihrer Expertisen würden die Partnerunternehmen einen durchgängigen Service anbieten: von strategischer Beratung und regulatorischer Interpretation bis hin zu Architektur-Design und technischer Umsetzung. Damit ermöglichten sie Finanzinstituten, regulatorische Anforderungen zu erfüllen sowie die Zukunft des digitalen Euro aktiv mitzugestalten.

Für uns ist diese Partnerschaft die perfekte Ergänzung: Unsere tiefe Expertise in der Finanzbranche und im Zahlungsverkehr verbindet sich optimal mit der Engineering-Kompetenz von Critical Software. Gemeinsam können wir sichere, regelkonforme und zukunftsfähige Lösungen für die anspruchsvollsten Herausforderungen digitaler Infrastrukturen in ganz Europa liefern.”

Lukas Harms, Consultant bei cognitivo

Critical Software (Website) hat sich laut eigenen Angaben auf die Entwicklung von geschäfts-, missions- und sicherheitskritischen Systemen, unter anderem für die Finanzbranche spezialisiert. Im Bankwesen unterstütze es unter anderem bei der Modernisierung von Altsystemen und der Bereitstellung innovativer Zahlungs- und Kreditlösungen.

cognitivo (Website) unterstützt eigenen Angaben zufolge Versicherungen, Banken und Finanzdienstleister mit IT- und Branchenlösungen sowie strategischer Beratung.dw

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