ANWENDUNG12. Februar 2026

Two und Signicat ermöglichen Echtzeit-Verifizierung von B2B-Käufern

Two und Signicat Partnerschaft
Sven Richard Samdal und Andreas MjeldeSignicat

Two und Signicat ermöglichen jetzt den Echtzeitnachweis, dass ein Käufer die Befugnis hat, im Namen seines Unternehmens einzukaufen. Die Unternehmen wollen damit eine zentrale Herausforderung im B2B-Handel in der DACH-Region und Europa adressieren. Während die Verifizierung der digitalen Identität von Verbrauchern etabliert und die Bonitätsprüfung von Unternehmen Routine sei, bleibe die Verbindung zwischen beidem ein kritischer Reibungspunkt.

Die Bestätigung, dass ein einzelner Käufer berechtigt ist, für sein Unternehmen Transaktionen durchzuführen, erfordere bisher oft manuelle Eingriffe. Dies führe zu Verzögerungen, erhöhe das Betrugsrisiko und verursache Umsatzeinbußen durch Kaufabbrüche.

Wir nennen das die Autorisierungslücke. Ein österreichischer Händler kann sofort überprüfen, ob ein Käufer eine reale Person namens Maria Garcia ist. Er kann prüfen, ob die García Industrial S.L. ein legitimes spanisches Unternehmen ist. Aber kann Maria die García Industrial S.L. zu einem Zahlungsziel von 60 Tagen bei einer Bestellung im fünfstelligen Bereich verpflichten? Bisher bedeutete die Antwort auf diese Frage einen tagelangen Austausch von Dokumenten und Telefonaten. Wir haben diesen Prozess auf wenige Sekunden reduziert.“

Andreas Mjelde, CEO und Mitbegründer von Two

Die Partnerschaft verbinde die B2B-Zahlungs- und Risikoplattform von Two (Website) mit der Identitätsplattform von Signicat (Website) und ermögliche so die Orchestrierung einer ganzen Reihe von Verifizierungsmethoden. Der Prozess kombiniere die persönliche Identitätsprüfung, unter Nutzung von Methoden, die von nationalen eID-Systemen bis hin zur Überprüfung elektronischer Ausweisdokumente mit Biometrie reichen würden, mit Echtzeit-Abfragen aus offiziellen Unternehmensregistern. Wenn sich ein Geschäftskunde authentifiziert, bestätige das System somit gleichzeitig seine persönliche Identität und überprüfe seine rechtliche Befugnis, für das Unternehmen zu handeln.

Das Timing sei dabei entscheidend, denn der weltweite B2B-E-Commerce-Umsatz werde bis 2026 voraussichtlich 36 Billionen US-Dollar erreichen. Dies unterstreiche die schnelle Verlagerung von traditionellen Kanälen zum Online-B2B-Vertrieb, auch wenn das Wachstum weiterhin durch Betrugsrisiken und Compliance-Hürden gebremst werde.

Der Betrug ist nicht raffiniert. Jemand gibt vor, ein Unternehmen zu vertreten, und man kann es nicht schnell überprüfen. Also lehnt ein Händler den Verkauf entweder ab oder akzeptiert das Risiko. Wir haben eine Infrastruktur geschaffen, die es Two ermöglicht, die Zeichnungsberechtigung auf die gleiche Weise zu überprüfen, wie nordische Banken Identitäten in großem Umfang verifizieren. So kann das Unternehmen seine AMLR-Verpflichtungen erfüllen und gleichzeitig selbstbewusst expandieren. Dies ist die Infrastruktur, die sicheren, grenzüberschreitenden Handel in großem Maßstab ermöglicht.“

Sven Richard Samdal, Head of Growth bei Signicat

Für Händler bedeute die Partnerschaft, verifizierten Geschäftskunden sofortige Zahlungsziele ohne manuelle Kreditanträge anbieten zu können. Für Käufer bedeute es das gleiche reibungslose Checkout-Erlebnis, das sie als Verbraucher gewohnt seien, unterstützt durch die Kreditbedingungen, die ihr Unternehmen benötige.ft

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