ANWENDUNG4. März 2026

Investment-as-a-Service: Sutor Bank erweitert Portfolio um White-Label-Lösung

Auf einem Tisch befinden sich zwei Laptops und ein Smartphone. Die Bildschirme zeigen Finanzdaten und Diagramme. Diese technische Ausstattung könnte im Kontext der neuen White-Label-Lösung der Sutor Bank für das Altersvorsorge-Depot genutzt werden.
Canva, Yan Krukau

Die Hamburger Sutor Bank erweitert ihr Portfolio im Bereich Investment-as-a-Service um eine dedizierte White-Label-Lösung für das kommende staatlich geförderte Altersvorsorge-Depot. Das Institut stelle damit die technische und administrative Infrastruktur bereit, die Finanzvertriebe und FinTech-Unternehmen für den Marktstart des neuen Vorsorgeprodukts zum 1. Januar 2027 benötigten.

Wie die Sutor Bank mitteilt, schaffe der Gesetzgeber mit der Einführung des Altersvorsorge-Depots 2027 ein neues Instrument der staatlich geförderten privaten Altersvorsorge. Das Produkt sei als fondsbasierter Sparplan konzipiert. Anleger erhielten Zulagen, deren Höhe von der Investitionssumme und der Anzahl der Kinder abhänge.

Um die komplexen Anforderungen an die Verwaltung dieser Depots zu erfüllen, biete die Sutor Bank potenziellen Partnern eine modulare Abwicklungslösung an. Diese umfasse sämtliche notwendigen Dienstleistungen: von der Produkt-Zertifizierung über das automatisierte Zulagen-Management bis hin zur steuerlich korrekten Behandlung der Erträge.

Integration über APIs in die digitalen Frontends der Partner

Die technische Anbindung erfolge über eine bewährte Investment-as-a-Service-Infrastruktur. Diese ermögliche mittels Programmier­schnittstellen (APIs) eine Integration in die digitalen Frontends der Partner. Die flexible Ausgestaltung des Produkts erlaube FinTechs und traditionellen Finanzvertrieben, das Altersvorsorge-Depot passgenau auf ihre jeweilige Zielgruppe und Vergütungsmodelle zuzuschneiden. Darüber hinaus könne die Sutor Bank die zugelassenen Anlageinstrumente in einen Vermögens­verwaltungs­mantel hüllen.

Wir stellen Partnern eine technologische Infrastruktur zur Verfügung, die die administrative und regulatorische Komplexität im Hintergrund flexibel auflöst. Damit schafft die Sutor Bank die Voraussetzung, dass FinTechs und Finanzdienstleister ein Frontend-Erlebnis für ihre Kunden realisieren können, wie man es sonst nur von modernen Online-Brokern kennt.“

Hartmut Giesen, Geschäftsleiter der Sutor Bank

Schnelligkeit und Einfachheit seien zentrale Kriterien, um nicht nur Brokerage, sondern auch Altersvorsorge für eine digital-affine Generation von Sparern einfach zugänglich zu machen, ergänzt Giesen.

Durch die Kombination aus spezialisiertem Know-how im staatlich geförderten Altersvorsorgewesen und einer skalierbaren IT-Infrastruktur biete die Sutor Bank (Website) Marktteilnehmern eine verkürzte „Time to Market“ für das neue Fördersegment. Partner könnten so das Altersvorsorge-Depot unter eigenem Namen anbieten. So müssten sie nicht die hohen regulatorischen und technischen Hürden einer eigenen Zertifizierung und Administration bewältigen.dw

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