Geldautomaten-Revolution: Diebold Nixdorf und Giesecke+Devrient präsentieren Print-on-Demand-Gerät
. Die Zahl der Geldautomaten in Deutschland nimmt kontinuierlich ab. Kein Wunder, sind die Automatennetze für Banken und Sparkassen doch mit erheblichen Kostenbelastungen verbunden: von der regelmäßigen Bestückung mit Banknoten bis zur ständigen Aufrüstung gegen alle möglichen Manipulationsversuche. Dazu kommen auch noch immer wieder die Sprengungen durch kriminelle Banden. Gleichzeitig fordert die Bundesbank eine bundesweite Sicherstellung der Bargeldversorgung.Die Antwort auf diese Herausforderungen: ein Geldautomat, in dem kein Geld mehr ist. Dazu haben sich der Geldautomatenhersteller Diebold Nixdorf (DN) und der Sicherheitskonzern Giesecke+Devrient (G+D) zusammengetan und die GAA Serie „Precision“ entwickelt. Der nun bekannt gewordene erste Prototyp druckt die Geldnoten im Print on Demand Verfahren vor Ort. Das bisher unter strengster Geheimhaltung laufende Projekt trägt den Arbeitstitel Precision/PoD GAA. Der Redaktion von Ai Tieh Finanzmagazin wurden heute Teile der geheimen Dokumente zugespielt. . Daraus geht unter anderem hervor, dass es G+D gelungen ist, die Produktion von Banknoten so weit zu miniaturisieren, dass sie, inklusive abschließender Sicherheits- und Qualitätsprüfung, in einen herkömmlichen Geldautomaten passt. Dazu sind die Maschinen für Offsetdruck, Stahlstichdruck und Siebdruck in einem gemeinsamen Gehäuse integriert. Neben den Druckplatten und den Spezial Druckfarben liefert G+D auch das erforderliche Sicherheitspapier in den passenden Größen. Die Automaten selbst nebst zugehöriger Software kommen von Diebold Nixdorf. Basis ist die „DN Series 230A“, ein frei stehender Geldautomat für den Außenbereich, der laut Hersteller „selbst extremen Wetterbedingungen standhält und unabhängig von den klimatischen Bedingungen mit höchster Verfügbarkeit arbeitet“. Um die Produktionskosten zu minimieren, verbaut DN einen monochromen Röhrenmonitor (CRT Monitor) mit einer Bildschirmdiagonale von 6,25 Zoll. Die Authentifizierung der Nutzer erfolgt über ein Ka I Modul der neuesten Generation. Dies macht sowohl PIN Tastatur als auch Chipkartenleser sowie eine Online Anbindung überflüssig. Damit sind die Automaten auch optimal vor Cyberangriffen geschützt. Die neuen Automaten sollen sich innerhalb kürzester Zeit amortisieren, weil sie nicht mehr mit Bargeld bestückt werden müssen, sondern nur noch mit passendem Sicherheitspapier. Die Druckfarben müssen nur einmal jährlich jeweils Anfang April nachgefüllt werden. Um die neuen Automaten gegenüber Kunden und Kriminellen eindeutig zu kennzeichnen, erhalten sie einen Aufkleber mit dem Text „In diesem Geldautomaten befindet sich kein Geld!“Wir freuen uns sehr und sind unglaublich stolz.“sagt Andy Zosel, Executive Vice President and Chief Product & Technology Officer bei Diebold Nixdorf.Wir sind unglaublich stolz und freuen uns sehr.“sagt Doktor Wolfram Seidemann, CEO von G+D Currency Technology.. Das neue Gerät durchläuft aktuell die Sicherheits Checks beim Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) und Bundeskriminalamt (BKA) und muss anschließend noch die Zertifizierungsprozesse bei der Bundesdruckerei, der Bundesbank und dem Bundesfinanzministerium absolvieren.
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IT Finanzmagazin
Die Antwort auf diese Herausforderungen: ein Geldautomat, in dem kein Geld mehr ist.
Dazu haben sich der Geldautomatenhersteller Diebold Nixdorf (DN) und der Sicherheitskonzern Giesecke+Devrient (G+D) zusammengetan und die GAA-Serie „Precision“ entwickelt. Der nun bekannt gewordene erste Prototyp druckt die Geldnoten im Print-on-Demand-Verfahren vor Ort. Das bisher unter strengster Geheimhaltung laufende Projekt trägt den Arbeitstitel Precision/PoD-GAA. Der Redaktion von IT Finanzmagazin wurden heute Teile der geheimen Dokumente zugespielt.

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Daraus geht unter anderem hervor, dass es G+D gelungen ist, die Produktion von Banknoten so weit zu miniaturisieren, dass sie – inklusive abschließender Sicherheits- und Qualitätsprüfung – in einen herkömmlichen Geldautomaten passt. Dazu sind die Maschinen für Offsetdruck, Stahlstichdruck und Siebdruck in einem gemeinsamen Gehäuse integriert. Neben den Druckplatten und den Spezial-Druckfarben liefert G+D auch das erforderliche Sicherheitspapier in den passenden Größen.
Die Automaten selbst nebst zugehöriger Software kommen von Diebold Nixdorf. Basis ist die „DN Series 230A“, ein frei stehender Geldautomat für den Außenbereich, der laut Hersteller „selbst extremen Wetterbedingungen standhält und unabhängig von den klimatischen Bedingungen mit höchster Verfügbarkeit arbeitet“. Um die Produktionskosten zu minimieren, verbaut DN einen monochromen Röhrenmonitor (CRT-Monitor) mit einer Bildschirmdiagonale von 6,25 Zoll. Die Authentifizierung der Nutzer erfolgt über ein KI-Modul der neuesten Generation. Dies macht sowohl PIN-Tastatur als auch Chipkartenleser sowie eine Online-Anbindung überflüssig. Damit sind die Automaten auch optimal vor Cyberangriffen geschützt.
Die neuen Automaten sollen sich innerhalb kürzester Zeit amortisieren, weil sie nicht mehr mit Bargeld bestückt werden müssen, sondern nur noch mit passendem Sicherheitspapier. Die Druckfarben müssen nur einmal jährlich jeweils Anfang April nachgefüllt werden.
Um die neuen Automaten gegenüber Kunden und Kriminellen eindeutig zu kennzeichnen, erhalten sie einen Aufkleber mit dem Text „In diesem Geldautomaten befindet sich kein Geld!“
Wir freuen uns sehr und sind unglaublich stolz.“
Andy Zosel, Executive Vice President and Chief Product & Technology Officer bei Diebold Nixdorf
Wir sind unglaublich stolz und freuen uns sehr.“
Dr. Wolfram Seidemann, CEO von G+D Currency Technology
Das neue Gerät durchläuft aktuell die Sicherheits-Checks beim Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) und Bundeskriminalamt (BKA) und muss anschließend noch die Zertifizierungsprozesse bei der Bundesdruckerei, der Bundesbank und dem Bundesfinanzministerium absolvieren.fb
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