FINTECH12. August 2026

Revolut erhält französische Banklizenz

Im Vordergrund ist das Logo von Revolut zu sehen, während im Hintergrund der Eiffelturm und die französische Flagge abgebildet sind. Die Szenerie vermittelt einen urbanen Eindruck von Paris, was die Bedeutung der Banklizenz für Revolut unterstreicht.
KI, DALL-E

Das Fintech-Unternehmen Revolut hat bekanntgegeben, dass die Revolut Bank S.A. (RBSA) nach einer gemeinsamen Prüfung durch die französische Aufsichtsbehörde ACPR und die Europäische Zentralbank eine uneingeschränkte Banklizenz erhalten hat. Die Entscheidung sei vom EZB-Rat verabschiedet worden. Die Lizenz werde zu einem Zeitpunkt erteilt, an dem Revolut seine Präsenz in Westeuropa weiter ausbaue.

Im vergangenen Jahr hatte sich das Fintech verpflichtet, über eine Milliarde Euro in die Region zu investieren. Revolut will mehr als 600 Mitarbeiter in seinen westeuropäischen Märkten einstellen und hat die Eröffnung seines neuen westeuropäischen Hauptsitzes in Paris für 2027 bestätigt.

Westeuropa ist der am schnellsten wachsende Markt für Revolut

Westeuropa sei mit rund 30 Millionen Kunden die größte und am schnellsten wachsende Region für das Fintech. Die Region beherberge zudem eine der am schnellsten wachsenden Plattformen für Firmenkunden in Europa.

Die französische Lizenz festige die Grundlage, diesen Kundenstamm nach den höchsten regulatorischen und operativen Standards zu betreuen. Gleichzeitig beschleunige sie das Ziel, Europas größte und vertrauenswürdigste Bank zu werden.

Nik Storonsky, Gründer und CEO von Revolut
Revolut

Diese Lizenz bildet die Grundlage, auf der wir die nächste Generation des Bankwesens für mehr als 30 Millionen Kunden in ganz Westeuropa aufbauen können. Frankreich hat sich zu einem führenden Finanzzentrum entwickelt, das von einem dynamischen Finanzökosystem und einem soliden regulatorischen Rahmen gestützt wird.“

Nik Storonsky, Gründer und CEO von Revolut

Nächste Schritte der Expansion

Es sei die ideale Plattform, um die nächste Wachstumsphase von Revolut voranzutreiben, betont Storonsky. Die Revolut Bank S.A. werde schrittweise damit beginnen, Kunden in ganz Europa zu bedienen, beginnend mit Frankreich. Weitere europäische Märkte, darunter Deutschland, Irland, Italien, Portugal und Spanien, sollen folgen.

Die litauische Tochtergesellschaft des Fintechs, die Revolut Bank UAB, bleibe ein Eckpfeiler der Geschäftstätigkeit für den Rest des EWR. Dieses Modell mit zwei Standorten in Europa solle die Expansion auf dem gesamten Kontinent unterstützen. Dabei würden beide Unternehmen sowohl von den lokalen Aufsichtsbehörden als auch von der Europäischen Zentralbank beaufsichtigt.

Die neue Struktur werde es Revolut (Website) ermöglichen, die Lokalisierung seiner Produkte zu beschleunigen und gleichzeitig die Bankbeziehungen durch größere Nähe zu Kunden, Fachkräften und lokalen Ökosystemen zu vertiefen.dw

Schreiben Sie einen Kommentar

Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert