STRATEGIE23. September 2026

Wero: bunq startet Zahlungssystem in vier Ländern

Ein Smartphone wird gehalten, auf dessen Bildschirm die bunq-App mit dem Logo „wero“ angezeigt wird. Die Benutzeroberfläche zeigt ein modernes, farbenfrohes Design. Der Hintergrund ist unscharf und vermittelt eine entspannte Atmosphäre.
bunq, KI (DALL-E)

Als erste Bank schließt bunq den Wero-Rollout länderspezifisch in vier Märkten gleichzeitig ab: Wie die Neobank mitteilt, könnten Nutzer in Deutschland, den Niederlanden, Frankreich und Belgien ab sofort direkt über die bunq-App Geld grenzüberschreitend senden und bei Online-Einkäufen bezahlen.

bunq, Europas zweitgrößte Neobank, macht die Payment-Lösung Wero ab sofort für Person-to-Person-Zahlungen sowie für Online-Einkäufe in Deutschland, den Niederlanden, Frankreich und Belgien verfügbar. Nutzer könnten damit schnell und sicher Geld senden und empfangen.

Joe Wilson, Chief Evangelist bei bunq
bunq

Alles, was wir tun, soll das Finanzleben unserer Nutzer einfacher und sicherer machen. Mit Wero investieren wir in ein System, das Hürden abbaut und Zahlungen so ermöglicht, wie Europäer heute leben; ohne veraltete lokale Infrastrukturen, die an den Landesgrenzen enden.“

Joe Wilson, Chief Evangelist bei bunq

Mit einer Telefonnummer könnten private und geschäftliche Nutzer von bunq Geld an Personen in den teilnehmenden Märkten senden. Beim Checkout bei teilnehmenden Händlern können sie zudem Wero wählen und direkt von ihrem bunq-Konto aus bezahlen, ohne Kartendaten anzugeben.

Martina Weimert, CEO von EPI
EPI

Mit der schnellen Umsetzung trägt bunq dazu bei, Wero für eine neue, digital-affine Nutzergruppe verfügbar zu machen. Durch grenzüberschreitende Überweisungen mit Wero erhalten bunq-Nutzer Zugang zu einem einfachen und sicheren Zahlungserlebnis und werden zugleich Teil des Wero-Netzwerks, das bereits 59 Millionen Nutzer zählt.“

Martina Weimert, CEO von EPI

Wero, entwickelt von der European Payments Initiative (EPI), führt unterschiedliche nationale Zahlungssysteme in einer einheitlichen Lösung zusammen. Das System bietet ein Ökosystem, das auf die Bedürfnisse europäischer Nutzer und Unternehmen ausgerichtet ist. Es ersetzt iDEAL, GiroPay, Paylib und Payconiq und läuft parallel zu anderen bestehenden Zahlungssystemen.dw

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