ANWENDUNG23. September 2026

DKB Cash-Index: Supermärkte überholen Geldautomaten bei der Bargeldversorgung

. Wer Bargeld braucht, findet inzwischen häufiger einen Supermarkt, Discounter oder eine Drogerie mit Bargeldservice als einen klassischen Geldautomaten oder eine Bankfiliale. Eine Analyse der Deutschen Kredit-Bank zeigt allerdings erhebliche regionale Unterschiede: Während Aachen und Chemnitz gut versorgt sind, landen Duisburg und Dortmund am unteren Ende. Einzelhändler übernehmen bei der Bargeldversorgung in Deutschland zunehmend eine Funktion, die früher vor allem Banken und Geldautomaten zukam. Nach dem Cash Index der Deutschen Kredit-Bank (DKB) kommen in den 30 größten deutschen Städten durchschnittlich 3,4 Einzelhandelsfilialen mit Bargeldservice auf 10.000 Einwohner. Dem stehen lediglich 3,0 Geldautomaten und Bankfilialen gegenüber. Nur in acht der untersuchten 30 Großstädte ist die Dichte der klassischen Bargeldanlaufstellen noch höher als die der entsprechenden Einzelhandelsfilialen. Aachen vorn, Duisburg abgeschlagen!. . Beim kombinierten Cash Index, der klassische Bargeldstellen und Einzelhandelsangebote zusammenrechnet, kommt Aachen auf 7,73 Möglichkeiten je 10.000 Einwohner und erreicht damit den höchsten Wert unter den untersuchten Städten. Dahinter folgen Chemnitz mit 7,65 und München mit 7,04. Berlin kommt mit 6,89 auf Rang vier, Köln erreicht 6,80 und Hamburg 6,71. Am anderen Ende der Tabelle steht Duisburg mit lediglich 4,32 Anlaufstellen je 10.000 Einwohner. Dortmund kommt auf 5,04 und Wuppertal auf 5,25. Im Durchschnitt der 30 untersuchten Großstädte liegt der Cash Index bei 6,4.Besonders deutlich zeigt sich die Verschiebung in Dortmund. Dort stehen rechnerisch 3,38 Einzelhandelsfilialen mit Bargeldservice lediglich 1,66 klassischen Geldautomaten- beziehungsweise Bankstandorten je 10.000 Einwohner gegenüber. Die höchste Dichte von Geschäften mit Bargeldservice weist Chemnitz mit 4,64 auf. Bei den klassischen Bargeldanlaufstellen liegt dagegen Aachen mit 4,57 an der Spitze, während Duisburg mit 1,43 das Schlusslicht bildet.Unsere Analyse zeigt, dass der Einzelhandel beim Zugang zu Bargeld inzwischen eine sehr zentrale Rolle spielt. Trotz der sinkenden Zahl an Geldautomaten bleibt die Bargeldversorgung insgesamt belastbar, sie verlagert sich zunehmend an Orte des täglichen Bedarfs.“sagt Hauke Kramm, Unternehmenssprecher der DKB.. Mecklenburg Vorpommern mit höchstem Cash Index!. . Auch auf Ebene der Bundesländer zeigt sich das gleiche Muster. Im Mittel kommen dort 3,8 Einzelhandelsstandorte mit Bargeldservice auf 10.000 Einwohner, gegenüber 3,3 klassischen Bargeldanlaufstellen. Den höchsten kombinierten Cash Index erreicht Mecklenburg Vorpommern mit 9,02, gefolgt von Sachsen Anhalt mit 8,08 und Bayern mit 8,02. Nordrhein Westfalen landet mit 6,04 auf dem letzten Platz. Die Zahlen sollten allerdings nicht als exakte Bestandsaufnahme sämtlicher Bargeldstellen verstanden werden. Grundlage sind OpenStreetMap Daten mit Stand vom zehnten November 2025. Zudem zählt die DKB Bankfilialen gemeinsam mit Geldautomaten als „ATMs“. Bei Handelsketten wie Rewe, Rossmann oder Denns Biomarkt wurde mangels filialspezifischer Angaben außerdem jeder Standort als potenzielle Bargeldstelle berücksichtigt, obwohl der Service nicht überall angeboten wird. Die DKB versteht den Cash Index deshalb vor allem als Vergleich der regionalen Infrastruktur und nicht als exakte Zählung vorhandener Abhebemöglichkeiten.

Geldautomat
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Wer Bargeld braucht, findet inzwischen häufiger einen Supermarkt, Discounter oder eine Drogerie mit Bargeldservice als einen klassischen Geldautomaten oder eine Bankfiliale. Eine Analyse der Deutschen Kreditbank zeigt allerdings erhebliche regionale Unterschiede: Während Aachen und Chemnitz gut versorgt sind, landen Duisburg und Dortmund am unteren Ende.

Einzelhändler übernehmen bei der Bargeldversorgung in Deutschland zunehmend eine Funktion, die früher vor allem Banken und Geldautomaten zukam. Nach dem Cash-Index der Deutschen Kreditbank (DKB) kommen in den 30 größten deutschen Städten durchschnittlich 3,4 Einzelhandelsfilialen mit Bargeldservice auf 10.000 Einwohner. Dem stehen lediglich 3,0 Geldautomaten und Bankfilialen gegenüber. Nur in acht der untersuchten 30 Großstädte ist die Dichte der klassischen Bargeldanlaufstellen noch höher als die der entsprechenden Einzelhandelsfilialen.

Aachen vorn, Duisburg abgeschlagen

Beim kombinierten Cash-Index, der klassische Bargeldstellen und Einzelhandelsangebote zusammenrechnet, kommt Aachen auf 7,73 Möglichkeiten je 10.000 Einwohner und erreicht damit den höchsten Wert unter den untersuchten Städten. Dahinter folgen Chemnitz mit 7,65 und München mit 7,04. Berlin kommt mit 6,89 auf Rang vier, Köln erreicht 6,80 und Hamburg 6,71. Am anderen Ende der Tabelle steht Duisburg mit lediglich 4,32 Anlaufstellen je 10.000 Einwohner. Dortmund kommt auf 5,04 und Wuppertal auf 5,25. Im Durchschnitt der 30 untersuchten Großstädte liegt der Cash-Index bei 6,4.
Besonders deutlich zeigt sich die Verschiebung in Dortmund. Dort stehen rechnerisch 3,38 Einzelhandelsfilialen mit Bargeldservice lediglich 1,66 klassischen Geldautomaten- beziehungsweise Bankstandorten je 10.000 Einwohner gegenüber. Die höchste Dichte von Geschäften mit Bargeldservice weist Chemnitz mit 4,64 auf. Bei den klassischen Bargeldanlaufstellen liegt dagegen Aachen mit 4,57 an der Spitze, während Duisburg mit 1,43 das Schlusslicht bildet.

Unsere Analyse zeigt, dass der Einzelhandel beim Zugang zu Bargeld inzwischen eine sehr zentrale Rolle spielt. Trotz der sinkenden Zahl an Geldautomaten bleibt die Bargeldversorgung insgesamt belastbar – sie verlagert sich zunehmend an Orte des täglichen Bedarfs.“

Hauke Kramm, Unternehmenssprecher der DKB

Mecklenburg-Vorpommern mit höchstem Cash-Index

Auch auf Ebene der Bundesländer zeigt sich das gleiche Muster. Im Mittel kommen dort 3,8 Einzelhandelsstandorte mit Bargeldservice auf 10.000 Einwohner, gegenüber 3,3 klassischen Bargeldanlaufstellen. Den höchsten kombinierten Cash-Index erreicht Mecklenburg-Vorpommern mit 9,02, gefolgt von Sachsen-Anhalt mit 8,08 und Bayern mit 8,02. Nordrhein-Westfalen landet mit 6,04 auf dem letzten Platz. Die Zahlen sollten allerdings nicht als exakte Bestandsaufnahme sämtlicher Bargeldstellen verstanden werden. Grundlage sind OpenStreetMap-Daten mit Stand vom 10. November 2025. Zudem zählt die DKB Bankfilialen gemeinsam mit Geldautomaten als „ATMs“. Bei Handelsketten wie Rewe, Rossmann oder Denns Biomarkt wurde mangels filialspezifischer Angaben außerdem jeder Standort als potenzielle Bargeldstelle berücksichtigt, obwohl der Service nicht überall angeboten wird. Die DKB versteht den Cash-Index deshalb vor allem als Vergleich der regionalen Infrastruktur und nicht als exakte Zählung vorhandener Abhebemöglichkeiten.tw

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