ANWENDUNG29. August 2025

Schnellere Bankkontoeröffnung, weniger Identitätsdiebstahl: Kommt die e-ID in der Schweiz jetzt?

Ergon Grafik mit abgeschnittenem Smartphonebildschirm auf farbigem Hintergrund zur Visualisierung der e-ID.
Ergon

Am 28. September 2025 stimmt die Schweizer Bevölkerung erneut über die Einführung einer staatlich anerkannten e-ID ab. Mit dem Gesetz wäre der Bund für Herausgabe und Betrieb der digitalen Identität verantwortlich. Ergon Informatik unterstütze die Vorlage, weil sie den Bürgern, der Wirtschaft und Gesellschaft klare Vorteile bringe. Dazu zählen Benutzerfreundlichkeit, Datenschutz, wirtschaftlicher Mehrwert, Sicherheit und digitale Zukunftsfähigkeit. Vor allem das eröffnen von Bankkonten und Nutzen von Finanzdienstleistungen werde durch eine e-ID erheblich vereinfacht.

Ergon führe bereits seit 2024 mit interessierten Unternehmen Ideation-Workshops durch, um das Potenzial von digitalen Identitäten im Rahmen spezifischer Geschäftsprozesse auszuloten. Dabei werde immer wieder deutlich: Der Mehrwert der e-ID ist unverkennbar. Prozesse wie das Eröffnen eines Bankkontos oder der Abschluss eines Versicherungsvertrages würden viel einfacher. Auch bei Login-Vorgängen oder in anderen Situationen, in denen es auf Identitätsprüfung ankommt, berge die e-ID klare Chancen. Auf diese Weise könnten Anwender selbst entscheiden, wem und wie viel ihrer Daten sie preisgeben wollen. Sie hätten gleichzeitig die Sicherheit, dass die Empfänger wirklich korrekt seien. Identitätsmissbrauch werde aktiv verhindert.

Gabriela Keller ist CEO von Ergon Informatik und ist hier vor grauem Hintergrund im Portrait abgebildet.
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Die e-ID vereinfacht Behördengänge und erleichtert viele Abläufe im täglichen Leben. Sie treibt die Digitalisierung der Wirtschaft voran und sorgt dafür, dass Prozesse effizienter und kostengünstiger werden. Davon profitieren alle: Bürgerinnen und Bürger durch mehr Komfort, Unternehmen durch weniger Aufwand.“

Gabriela Keller, CEO von Ergon Informatik

Gabriela Keller erachte das e-ID-Konzept als sicher und zuverlässig, da der Bund für die Herausgabe und den Betrieb der Infrastruktur verantwortlich sei. Angesichts der globalen Entwicklungen rund um digitale Identitäten der letzten Jahre gehe Ergon (Website) davon aus, dass sich digitale Ausweise über kurz oder lang weltumspannend durchsetzen würden.

Gerade für neue Generationen, für die digitale Prozesse bereits zum Alltag gehören, stelle die e-ID wichtige Weichen. Gabriela Keller verweist in der aktuellen Debatte um Freiwilligkeit auf den Gewinn an Kontrolle und Privatsphäre, den die e-ID ergebe. Bedenken im Hinblick auf Datenschutz seien unbegründet. Laut Keller wurden die Kritikpunkte der früheren Lösung aufgenommen und das neue Konzept sei schlüssig und vertrauensvoll.ft

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