EU at the Finance & Tech Frontier: Leading Sovereignty…
EU at the Finance & Tech Frontier: Leading Sovereignty, Security, & Innovation
Letztes Jahr trafen sich in Berlin führende Köpfe aus Finanzwirtschaft, Regulierung und Technologie, um über digitale Souveränität, geopolitische Risiken und die Zukunft der Finanzinfrastruktur zu diskutieren. Die Diagnose war klar: Sollten die USA und China ihre Exporte von Hard- und Software nach Europa einstellen, dann werden binnen zweier Jahre 95% aller deutschen Unternehmen den Betrieb einstellen müssen.
Konsequenterweise lautet die Frage für 2026 lautet: Was hat sich seitdem tatsächlich verändert? Am 17. April kehren hochrangige Vertreterinnen und Vertreter aus Zentralbanken, Finanzministerien, Cybersicherheit, Marktinfrastruktur und Technologie in Berlin zusammen: um Bilanz zu ziehen, Prioritäten neu zu setzen. Die Ausgangslage ist ernst: Geopolitische Fragmentierung hat sich beschleunigt. Hybride und physische Kriegsführung sind auf den europäischen Kontinent zurückgekehrt. Technologische Abhängigkeiten werden unter realen Bedingungen getestet. Was vor einem Jahr noch strategische Vorausschau war, ist heute operative Realität.
Die Diskussion der digitalen Souveränität aus Sicht der Finanzbranche spannt sich vom Digitalen Euro, über Produktanbieter bis hin zu den Infrastrukturen, in denen Finanzlösungen dem Markt zugänglich gemacht werden. Auf dem Podium stehen unter anderen Alexandra Hachmeister, Direktorin Digitaler Euro der Deutschen Bundesbank, Dr. Ulrike Schmitz vom Bundesministerium der Finanzen, David Marsh (OMFIF) sowie Vertreterinnen und Vertreter führender europäischer Technologieunternehmen, darunter Secunet und STACKIT. Das Format ist bewusst klein gehalten: 125 Teilnehmerinnen und Teilnehmer, Einladung erforderlich, kein Messebetrieb. Die Dichte des Austauschs ist das Produkt.
Berlin ist dabei nicht das Ende, sondern der Anfang: Die Ergebnisse des Tages fließen direkt in das Point Zero Forum in Zürich im Juni und in die Nordic Fintech Week in Kopenhagen im Herbst ein.
Wer die Weichenstellungen der europäischen Finanzinfrastruktur nicht nur beobachten, sondern mitgestalten will, sollte an diesem Tag in Berlin sein.
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