FINTECH24. Februar 2026

Expansion: Deblock stärkt Präsenz in Deutschland und Österreich

Das Bild zeigt eine Benutzeroberfläche für den Austausch von Kryptowährungen. Es sind Angaben zu einer Transaktion in Bitcoin und Euro zu sehen, die für Deblock von Bedeutung sein könnten.
Deblock

Deblock SAS, ein französischer Anbieter von Krypto-Dienstleistungen, beschleunigt seine europäische Expansion und stärkt seine Präsenz im deutschsprachigen Raum. Eigenen Angaben zufolge konnte das Unternehmen seit dem Markteintritt in Frankreich 2024 mehr als 300.000 Kunden gewinnen. Nun fokussiere es sich auf Deutschland und Österreich als nächste Kernmärkte.

Wie Deblock mitteilt, verbindet es Banking mit On-Chain-Self-Custody-Wallets und ermögliche Nutzern, Euro-Vermögenswerte sowie digitale Vermögenswerte in einem integrierten Konto zu verwalten. Das Unternehmen ist als E-Geld-Institut (Electronic Money Institution, EMI) von der Banque de France/ACPR zugelassen. Es sei Europas erste vollständig On-Chain-basierte Banking-Lösung sowie das erste FinTech, das eine Lizenz gemäß der Markets in Crypto-Assets-Verordnung (MiCAR) von der Autorité des Marchés Financiers (AMF) erhalten habe.

Durch die Kombination eines Euro-Girokontos mit einer persönlichen, selbstverwahrten Krypto-Wallet ermögliche Deblock die Nutzung von Fiat-Vermögenswerten sowie digitalen Vermögenswerten innerhalb einer einzigen Plattform.

Im Gegensatz zu zentralisierten Krypto-Börsen verwahre Deblock keine Krypto-Assets der Nutzer. Stattdessen behalten die Nutzer die volle Kontrolle über ihre privaten Schlüssel. Damit würden sie das Prinzip der finanziellen Selbstsouveränität innerhalb eines regulierten europäischen Rahmens stärken.

Michael Wild ist neuer General Manager DACH

Im Rahmen seiner Expansion gab Deblock auch die Ernennung von Michael Wild zum General Manager DACH bekannt. Wild bringe umfassende Erfahrung aus leitenden Positionen in der internationalen Digital-Asset-Branche mit, darunter Führungsrollen bei globalen Krypto-Plattformen. Seine Expertise im DACH-Raum umfasse Marktentwicklung, regulatorische Steuerung sowie den Aufbau institutioneller Partnerschaften.

Als General Manager DACH verantworte Wild die lokale Strategie, Partnerschaften sowie die Marktexpansion von Deblock. Das Unternehmen plane, sein deutsches Team weiter auszubauen, gezielt in die Produktlokalisierung zu investieren und den deutschsprachigen Kundensupport zu erweitern.

Deutschland und Österreich gehören zu den am stärksten regulierungs- und sicherheitsorientierten Finanzmärkten Europas. Deblock steht für die nächste Evolutionsstufe von Finanzdienstleistungen: Vollständig On-Chain, nutzerkontrollierte Infrastruktur kombiniert mit bankentauglicher Compliance. Diese Positionierung ist besonders für den deutschen und österreichischen Markt relevant.”

Michael Wild, General Manager DACH bei Deblock

Deblock setzt auf Transparenz und Kontrolle

Das Angebot von Deblock für den DACH-Raum ist laut eigenen Angaben darauf ausgelegt, Reibungsverluste zwischen traditionellem Finanzsystem und Blockchain-Infrastruktur zu reduzieren. Gleichzeitig wolle es regulatorische Integrität wahren. Zentrale Bestandteile sind laut Deblock:

  • Integriertes Euro-IBAN-Konto: Ein dediziertes Girokonto für den täglichen Zahlungsverkehr
  • On-Chain Self-Custody Wallet: Nutzer behalten die vollständige Kontrolle über ihre privaten Schlüssel und digitalen Vermögenswerte.
  • Klare Trennung zwischen On-Chain-Aktivitäten und Fiat-Konvertierung: Krypto-zu-Fiat-Umwandlungen erfolgen bewusst durch den Nutzer und ermöglichen eine transparente Transaktionsstruktur innerhalb bestehender steuerlicher Rahmenbedingungen.

Nach dem starken Wachstum in Frankreich und dem erfolgreichen Abschluss der Series-A-Finanzierungsrunde unter der Führung von Speedinvest sowie mit Beteiligung von CommerzVentures und Latitude trete Deblock (Website) nun in die nächste Phase seiner europäischen Skalierung ein.dw

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