KI: Von Pilotitis zur echten Transformation
. Warum der Sprung zur messbaren Wertschöpfung über die Zukunft der Banken entscheidet. Die Phase der Ka I Pilotprojekte ist vorbei. von Martin Suter, Smart Communications.. Die vergangenen Jahre waren geprägt von teuren Proof‑of‑Concepts und isolierten KI‑Initiativen, die oft mehr Show als Substanz lieferten.Inzwischen hat sich der geschäftliche und regulatorische Druck massiv verschärft: Ka I muss produktiv werden, messbaren Nutzen liefern und technische Altlasten ausgleichen.“Viele ambitionierte GenAI‑Projekte sind gescheitert, nicht, weil die Technologie zu schwach war, sondern weil strategische Klarheit fehlte, Datenqualität unterschätzt wurde und Ka I nicht in die operative Ai Tieh eingebettet war. Diese Fehler kann sich heute kein Unternehmen mehr leisten. Mit DORA, ERM‑Standards, BCBS 239, Datenschutzvorgaben und steigenden Cyberrisiken wird Ka I gleichzeitig zum Risiko und zur Notwendigkeit. KI Agenten als Systemwende: von punktueller Automatisierung zu autonomer Prozessführung!. . Einer der aktuell prägendsten technologischen Trends ist der Aufstieg agentenbasierter Ka I Systeme. Im Gegensatz zu klassischen Ka I Modellen, die passiv auf Eingaben warten, verfügen Agenten über eine eigene Aktions- und Entscheidungslogik: Sie planen selbstständig Prozessschritte, greifen über APIs direkt auf Kernsysteme zu und iterieren ihre Entscheidungen fortlaufend. Gleichzeitig orchestrieren sie komplexe Abläufe wie Kreditprüfungen oder Compliance Checks.Ihre Multimodalität macht sie besonders wirkungsvoll: Agenten verstehen PDFs, Scans, Sprache, Text, Metadaten und unstrukturierte Dokumente.“Für Banken bedeutet das eine neue Phase: Systeme, die nicht mehr nur unterstützen, sondern selbstständig arbeiten. Sie verbinden Datenräume, die aufgrund heterogener Ai Tieh Landschaften bisher nicht miteinander sprachen. Sie beseitigen Systembrüche, die jahrzehntelang als unveränderbarer Zustand galten. Der wahre Wert von Ka I liegt in der Beseitigung technischer Altlasten!. . Ka I gleicht technische Versäumnisse aus, denn sie kann mit Chaos besser umgehen als jedes traditionelle Ai Tieh System. In fragmentierten Dokumentenlandschaften bewältigt sie PDFs, TIFF Scans, handschriftliche Notizen, E Mails und historische Vertragsdokumente, ohne dass eine manuelle Vorstrukturierung erforderlich ist. Fehlen Datenstandards, erkennt die LLM basierte Extraktion Muster statt Felder. So verbessert sich die Datenqualität, obwohl die Quellsysteme heterogen bleiben.Bei nicht API fähigen Legacy Systemen interagieren Agenten über RPA Layer, Schnittstellenadapter und Event Streams und schaffen so Abstraktionen über Altarchitekturen hinweg.“KI strukturiert unübersichtliche Datenräume, die aus jahrzehntelang gewachsener Ai Tieh resultieren, und schafft damit die Grundlage für Modernisierungsprogramme, indem sie hohe technische Schulden abbaut. Konkrete Effizienzgewinne aus der Praxis!. . Durch die automatisierte Sichtung von Kredit- und Kundenunterlagen lassen sich die Bearbeitungszeiten um 70–90 % reduzieren. Onboarding Prozesse werden von Tagen auf Stunden verkürzt. Regulatorische Pflichtreports werden automatisiert extrahiert, validiert und angereichert, wodurch sich die Qualität verbessert und die Kosten sinken. Die Betrugserkennung arbeitet kontextualisiert, sodass Alerts priorisiert statt manuell sortiert werden. Ka I ist somit nicht nur ein Automatisierer, sondern auch ein Sanierer maroder Ai Tieh Fundamente.Effizienz, Wachstum und Resilienz werden zu den zentralen Gründen, warum Ka I für Unternehmen jetzt geschäftskritisch wird.“Unter dem Begriff „Operational Intelligence“ beschreiben ßieh Ei Ohs jetzt eine neue Phase, in der KI‑Systeme nicht mehr nur unterstützen, sondern auch autonom in operativen Prozessen handeln, Entscheidungen treffen und ausführen, und das unter Einhaltung von Nachprüfbarkeit und Compliance. Gleichzeitig entsteht Wachstum durch datengetriebene Modelle: Prädiktive Angebote, dynamische Preismodelle, risikoindividuelle Versicherungstarife oder personalisierte Finanzberatung basieren auf Echtzeit‑Segmentierung durch KI‑Modelle, die kontinuierlich aus Interaktionen und Kontextdaten lernen.Zudem wird Resilienz zum Muss‑Faktor.Regulatorische Vorgaben wie DORA oder das neue EU‑KI‑Gesetz verlangen ein hohes Maß an Transparenz, Monitoring, Robustheit und Nachvollziehbarkeit. Ka I wird damit nicht nur ein Instrument der Automatisierung, sondern ein integraler Bestandteil operativer Widerstandsfähigkeit.“. Der Mensch bleibt zentral, aber mit neuen Möglichkeiten!. . Ka I ersetzt Mitarbeitende nicht, sondern die Aufgaben, die niemand mehr machen sollte. Dadurch verändert sie ihre Rolle. Im Beratungskontext spielt Ka I eine technische Rolle: Ka I Co Piloten aggregieren Kundendaten, Verträge, Historie, Risiken und Interaktionen. Decision Support Systeme generieren Optionen, begründen Empfehlungen und liefern regelkonforme Begründungen. Erklärbare Ka I (XAI) Komponenten sind regulatorisch erforderlich und werden technisch zum Standard. Beraterinnen und Berater werden zu Entscheidungsmoderatoren, während Ka I die Datenarbeit übernimmt. Eine technische Roadmap für Ai Tieh Entscheider!. . Für ßieh Ei Ohs und CTOs kristallisieren sich jetzt vier zentrale Handlungsfelder heraus:. Erstens: Datenfundament und GovernanceBenötigt werden ein versionierter, auditierter Datenkatalog, RAG Frameworks und Daten Pipelines, die eine multimodale Verarbeitung ermöglichen, sowie ein Modellrisikomanagement (MRM), eine Ka I Risikosteuerung und Audit Trails. . Zweitens: ArchitekturtransformationErforderlich sind API First Strategien, eine eventgetriebene Architektur, cloudfähige Microservices anstelle monolithischer Kernsysteme, Zero Trust Security, automatisiertes Monitoring sowie Model Drift Erkennung. . Drittens: Plattformisierung statt PilotitisEs braucht den Aufbau zentraler Ka I Plattformen für Generative AI (GenAI), Agenten und Workflow Automatisierung sowie wiederverwendbare Komponenten für Extraktion, Klassifizierung und Anomalieerkennung. Darüber hinaus sind standardisierte Governance- und Deployment Pipelines erforderlich. . Viertens: Metriken und MonetarisierungBenötigt werden KPI Frameworks für Effizienz (Time to Resolution, Automatisierungsgrad, Fehlerrate, Monetarisierungsmetriken im Vertrieb, in der Betrugsanalyse und im Cross /Upselling) sowie Compliance KPIs für regulatorische Nachweise.Unternehmen, die diese vier Bereiche bis Ende des Jahres umsetzen, schaffen ein skalierbares Ka I Ökosystem und beenden endgültig die Experimentierphase. Langfristiger technologischer Vorsprung entscheidet sich jetzt!. . Für Banken darf Ka I nicht länger eine Vision sein, sondern muss spätestens jetzt zur Infrastruktur werden. Agenten, autonome Prozesse, multimodale Datenverarbeitung und robuste Governance Modelle bilden das Fundament dafür, dass Ka I wirklich Wert schafft.Unternehmen, die jetzt handeln, werden ihre Effizienz, ihr Wachstum und ihre Resilienz nachhaltig steigern. Unternehmen, die weiterhin zögern, werden dagegen dauerhaft im Pilotmodus stecken bleiben und im Wettbewerb zurückfallen. 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Smart Communications
von Martin Suter, Smart Communications
Die vergangenen Jahre waren geprägt von teuren Proof‑of‑Concepts und isolierten KI‑Initiativen, die oft mehr Show als Substanz lieferten.
Inzwischen hat sich der geschäftliche und regulatorische Druck massiv verschärft: KI muss produktiv werden, messbaren Nutzen liefern und technische Altlasten ausgleichen.“
Viele ambitionierte GenAI‑Projekte sind gescheitert – nicht, weil die Technologie zu schwach war, sondern weil strategische Klarheit fehlte, Datenqualität unterschätzt wurde und KI nicht in die operative IT eingebettet war. Diese Fehler kann sich heute kein Unternehmen mehr leisten. Mit DORA, ERM‑Standards, BCBS 239, Datenschutzvorgaben und steigenden Cyberrisiken wird KI gleichzeitig zum Risiko und zur Notwendigkeit.
KI-Agenten als Systemwende: von punktueller Automatisierung zu autonomer Prozessführung
Einer der aktuell prägendsten technologischen Trends ist der Aufstieg agentenbasierter KI-Systeme. Im Gegensatz zu klassischen KI-Modellen, die passiv auf Eingaben warten, verfügen Agenten über eine eigene Aktions- und Entscheidungslogik: Sie planen selbstständig Prozessschritte, greifen über APIs direkt auf Kernsysteme zu und iterieren ihre Entscheidungen fortlaufend. Gleichzeitig orchestrieren sie komplexe Abläufe wie Kreditprüfungen oder Compliance-Checks.
Ihre Multimodalität macht sie besonders wirkungsvoll: Agenten verstehen PDFs, Scans, Sprache, Text, Metadaten und unstrukturierte Dokumente.“
Für Banken bedeutet das eine neue Phase: Systeme, die nicht mehr nur unterstützen, sondern selbstständig arbeiten. Sie verbinden Datenräume, die aufgrund heterogener IT-Landschaften bisher nicht miteinander sprachen. Sie beseitigen Systembrüche, die jahrzehntelang als unveränderbarer Zustand galten.
Der wahre Wert von KI liegt in der Beseitigung technischer Altlasten
KI gleicht technische Versäumnisse aus, denn sie kann mit Chaos besser umgehen als jedes traditionelle IT-System. In fragmentierten Dokumentenlandschaften bewältigt sie PDFs, TIFF-Scans, handschriftliche Notizen, E-Mails und historische Vertragsdokumente, ohne dass eine manuelle Vorstrukturierung erforderlich ist. Fehlen Datenstandards, erkennt die LLM-basierte Extraktion Muster statt Felder. So verbessert sich die Datenqualität, obwohl die Quellsysteme heterogen bleiben.
Bei nicht API-fähigen Legacy-Systemen interagieren Agenten über RPA-Layer, Schnittstellenadapter und Event-Streams und schaffen so Abstraktionen über Altarchitekturen hinweg.“
Martin Suter ist seit Januar 2021 Senior Vice President Product bei Smart Communications (Website). In dieser Rolle verantwortet der gebürtige Schweizer das Produktmanagement des gesamten Produktportfolios. Herr Suter gilt als renommierter Experte für Themenbereiche wie Client Reporting Solutions, Digital Advisory oder Output Management Systeme. Gleiches gilt für seine Rolle als Vordenker und Impulsgeber im Zusammenhang mit Customer-Communication-Management-Strategien.Konkrete Effizienzgewinne aus der Praxis
Durch die automatisierte Sichtung von Kredit- und Kundenunterlagen lassen sich die Bearbeitungszeiten um 70–90 % reduzieren. Onboarding-Prozesse werden von Tagen auf Stunden verkürzt. Regulatorische Pflichtreports werden automatisiert extrahiert, validiert und angereichert, wodurch sich die Qualität verbessert und die Kosten sinken. Die Betrugserkennung arbeitet kontextualisiert, sodass Alerts priorisiert statt manuell sortiert werden. KI ist somit nicht nur ein Automatisierer, sondern auch ein Sanierer maroder IT-Fundamente.
Effizienz, Wachstum und Resilienz werden zu den zentralen Gründen, warum KI für Unternehmen jetzt geschäftskritisch wird.“
Unter dem Begriff „Operational Intelligence“ beschreiben CIOs jetzt eine neue Phase, in der KI‑Systeme nicht mehr nur unterstützen, sondern auch autonom in operativen Prozessen handeln, Entscheidungen treffen und ausführen – und das unter Einhaltung von Nachprüfbarkeit und Compliance. Gleichzeitig entsteht Wachstum durch datengetriebene Modelle: Prädiktive Angebote, dynamische Preismodelle, risikoindividuelle Versicherungstarife oder personalisierte Finanzberatung basieren auf Echtzeit‑Segmentierung durch KI‑Modelle, die kontinuierlich aus Interaktionen und Kontextdaten lernen.
Zudem wird Resilienz zum Muss‑Faktor.
Regulatorische Vorgaben wie DORA oder das neue EU‑KI‑Gesetz verlangen ein hohes Maß an Transparenz, Monitoring, Robustheit und Nachvollziehbarkeit. KI wird damit nicht nur ein Instrument der Automatisierung, sondern ein integraler Bestandteil operativer Widerstandsfähigkeit.“
Der Mensch bleibt zentral, aber mit neuen Möglichkeiten
KI ersetzt Mitarbeitende nicht, sondern die Aufgaben, die niemand mehr machen sollte. Dadurch verändert sie ihre Rolle. Im Beratungskontext spielt KI eine technische Rolle: KI-Co-Piloten aggregieren Kundendaten, Verträge, Historie, Risiken und Interaktionen. Decision-Support-Systeme generieren Optionen, begründen Empfehlungen und liefern regelkonforme Begründungen. Erklärbare KI (XAI)-Komponenten sind regulatorisch erforderlich und werden technisch zum Standard. Beraterinnen und Berater werden zu Entscheidungsmoderatoren, während KI die Datenarbeit übernimmt.
Eine technische Roadmap für IT-Entscheider
Für CIOs und CTOs kristallisieren sich jetzt vier zentrale Handlungsfelder heraus:
1. Datenfundament und GovernanceBenötigt werden ein versionierter, auditierter Datenkatalog, RAG-Frameworks und Daten-Pipelines, die eine multimodale Verarbeitung ermöglichen, sowie ein Modellrisikomanagement (MRM), eine KI-Risikosteuerung und Audit-Trails. 2. Architekturtransformation
Erforderlich sind API-First-Strategien, eine eventgetriebene Architektur, cloudfähige Microservices anstelle monolithischer Kernsysteme, Zero-Trust-Security, automatisiertes Monitoring sowie Model-Drift-Erkennung. 3. Plattformisierung statt Pilotitis
Es braucht den Aufbau zentraler KI-Plattformen für Generative AI (GenAI), Agenten und Workflow-Automatisierung sowie wiederverwendbare Komponenten für Extraktion, Klassifizierung und Anomalieerkennung. Darüber hinaus sind standardisierte Governance- und Deployment-Pipelines erforderlich. 4. Metriken und Monetarisierung
Benötigt werden KPI-Frameworks für Effizienz (Time-to-Resolution, Automatisierungsgrad, Fehlerrate, Monetarisierungsmetriken im Vertrieb, in der Betrugsanalyse und im Cross-/Upselling) sowie Compliance-KPIs für regulatorische Nachweise.
Unternehmen, die diese vier Bereiche bis Ende des Jahres umsetzen, schaffen ein skalierbares KI-Ökosystem und beenden endgültig die Experimentierphase.
Langfristiger technologischer Vorsprung entscheidet sich jetzt
Für Banken darf KI nicht länger eine Vision sein, sondern muss spätestens jetzt zur Infrastruktur werden. Agenten, autonome Prozesse, multimodale Datenverarbeitung und robuste Governance-Modelle bilden das Fundament dafür, dass KI wirklich Wert schafft.
Unternehmen, die jetzt handeln, werden ihre Effizienz, ihr Wachstum und ihre Resilienz nachhaltig steigern. Unternehmen, die weiterhin zögern, werden dagegen dauerhaft im Pilotmodus stecken bleiben und im Wettbewerb zurückfallen. Martin Suter, Smart Communications
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