Noris Network legt Grundstein für Frankfurter Rechenzentrum

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Mit dem neuen Rechenzentrum baut der deutsche IT-Dienstleister seine Präsenz im wichtigsten Rechenzentrumsmarkt Deutschlands aus. 53 Gäste aus Wirtschaft, Verwaltung und Medien verfolgten die Zeremonie. Stellvertretend für Bürgermeister Thomas Milkowitsch richtete Philip Sokolowski, Wirtschaftsförderer der Stadt Schwalbach am Taunus, ein Grußwort an die Gäste.
Für noris network ordnete Ingo Kraupa, Mitbegründer und Vorstandsvorsitzender (CEO), das Vorhaben ein.

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Mit unserem ersten eigenen Rechenzentrum im Frankfurter Raum stärken wir unsere Position im wichtigsten deutschen Rechenzentrumsmarkt und decken den wachsenden Bedarf an souveräner Rechenleistung für die Cloud und KI-Anwendungen. Gerade Kunden aus regulierten Branchen erwarten eine Infrastruktur, die höchste Sicherheits- und Compliance-Anforderungen erfüllt und zugleich für die Lasten moderner KI-Systeme ausgelegt ist. Dass wir die Abwärme des Rechenzentrums künftig in das Schwalbacher Fernwärmenetz einspeisen, zeigt, dass leistungsfähige Digitalinfrastruktur und Verantwortung für den Standort zusammengehören.“
Ingo Kraupa, Mitbegründer und Vorstandsvorsitzender (CEO) der noris network
Auf einer Gesamtfläche von rund 7.000 Quadratmetern und mit einer Anschlussleistung von bis zu 30 Megawatt entsteht eines der leistungsfähigsten Rechenzentren der Region Frankfurt am Main. Neben klassischen Servern lassen sich wassergekühlte Hochleistungssysteme für rechenintensive KI-Anwendungen betreiben. Ein von noris network zum Patent angemeldetes Kühlverfahren ermöglicht es, die Kühlung modular an die jeweilige Last anzupassen. Chillerless Cooling sowie KI-Racks mit bis zu 60 Höheneinheiten erhöhen die Auslastung der Fläche. Daher eignet sich das Rechenzentrum auch für Unternehmen, die strenger Regulatorik unterliegen. Banken finden hier alle Anforderungen des Digital Operational Resilience Act (DORA) erfüllt.
Nachhaltigkeit von Beginn an
Die Abwärme des Rechenzentrums wird in das Fernwärmenetz der Stadt Schwalbach am Taunus eingespeist und senkt so den CO₂-Fußabdruck spürbar. Noris network setzt auf einen Betrieb mit 100 Prozent regenerativer Energie. Mit einem angestrebten PUE-Wert von höchstens 1,2 erfüllt FRA1 zudem den Grenzwert, den das Energieeffizienzgesetz (EnEfG) für ab Juli 2026 in Betrieb genommene Rechenzentren vorschreibt. Geplant ist eine Zertifizierung nach EN 50600 VK3-SK4, TÜV NORD TSI.STANDARD Level 3 sowie ISO 27001 auf Basis von IT-Grundschutz. Als Generalunternehmer verantwortet die Data Center Group die Planung und Errichtung des schlüsselfertigen Rechenzentrums. Die Inbetriebnahme ist für September 2027 vorgesehen.pp
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