ANWENDUNG28. Juli 2017

Pilotphase mit EBA Clearing: UniCredit testet RT1 – Instant Payments zunächst in Italien und Deutschland

Sashkin/wwwebmeister/bigstock.com/ITFM

UniCredit hat damit begonnen, RT1, die paneuropäische Echt­zeit­zahlungs­plattform von EBA CLEARING, zu testen. Das haben UniCredit und EBA CLEARING heute bekanntgegeben. Die Pilotphase ist ein wichtiger Meilenstein im Rahmen der Markteinführung von Instant Payment-Zahlungen in Euro für Kunden der UniCredit.

UniCredit wäre damit vermutlich eine der ersten Banken, die ihren Kunden im SEPA-Raum Instant Payments anbieten könnte – und damit den vom European Payment Council festgelegten Zeitplan und dem entsprechenden Regelwerk (SCT Inst Rulebook) einhalten würde.

UniCredit ist eine der 39 finanzierenden Banken, die die Entwicklung der neuen Infrastruktur von EBA CLEARING ermöglichen. Dadurch sollen paneuropäische Zahlungen in Zukunft täglich und rund um die Uhr in Echtzeit abgewickelt werden können. Zeitnah zum go live im November 2017 können UniCredit-Kunden in Italien und Deutschland die neue Zahlungsmethode nutzen.

UniCredit

Mit der Einführung von Instant Payments in Euro werden unsere Unternehmens- und Privatkunden von dem neuen kontobasierten Zahlverfahren in Echtzeit profitieren. Dies umfasst eine sekundenschnelle Zahlungsausführung rund um die Uhr einschließlich der Bestätigung über den Erfolg einer Transaktion. Damit wollen wir die Effektivität unserer Services und das Vertrauen unserer Kunden weiter steigern. Mit der zunehmenden Verbreitung von Instant Payments und dem Ausbau des Produktangebots wird der Kundennutzen weiter steigen. Die Teilnahme am Instant Payment Verfahren ist eine der Maßnahmen zur Unterstützung der digitalen Transformation in der UniCredit.“

Jan Kupfer, globaler Co-Head Global Transaction Banking UniCredit

 

Hays Littlejohn CEO<q>EBA CLEARING
EBA CLEARING

Wir sind froh, dass sich UniCredit als ein Vorreiter auf die Teilnahme an unserem RT1 System – bereits zum Einführungstermin europäischer Instant Payments – vorbereitet. Dadurch machen wir diese hochattraktive Zahlungsmethode einem internationalen Kundenstamm zugänglich. Unser Ziel war es, die europäische Zahlungsverkehrsbranche zum Starttermin der SCT Inst mit einer vollwertigen paneuropäischen Infrastruktur zu unterstützen.“

Hays Littlejohn, CEO EBA CLEARING

Littlejohn weiter: „Es freut uns zu sehen, dass RT1 sowohl die Anforderungen der beteiligten Banken als auch die der wachsenden Zahl an ‚Fast Followern‘ in ganz Europa erfüllt. Schon jetzt bereiten Banken in verschiedenen Ländern Testphasen vor, andere werden diesen Schritt vor Ende des Sommers machen. Derzeit planen fast 30 Finanzinstitute, sich im November mit RT1 zu verbinden, 70 weitere Banken planen 2018 ihre Teilnahme.“

Ab November 2017 werden Account-Servicing Payment Service Providers (ASPSPs) im SEPA-Raum die hoch flexible Zahlungsalternative nutzen können. Diese ist vollständig kompatibel mit dem European Payment Council SCT Inst Rulebook und im Einklang mit den globalen Nachrichtenstandards für Echtzeitzahlungen (ISO 20022).aj

 
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