FINTECH12. März 2026

Revolut erhält britische Vollbanklizenz nach Anlaufphase

Eine futuristische, silberne Kugel mit einem blauen, pulsierenden Muster auf der Vorderseite und einem schmalen Ring, der sie umgibt. Diese Darstellung könnte symbolisch für die digitale Innovation von Revolut im Bankensektor stehen.
Revolut

Revolut hat jetzt von der Prudential Regulation Authority (PRA) die behördliche Genehmigung dafür erhalten, die Anlaufphase zu verlassen und im Vereinigten Königreich als Bank zu agieren. Die Einführung finde mit einer bereits bestehenden Basis von 13 Millionen Kunden im Vereinigten Königreich statt und folge auf das jüngste Engagement von Revolut, 3,4 Milliarden Euro zu investieren und 1.000 neue Arbeitsplätze im Vereinigten Königreich zu eröffnen.

Revolut könne damit vollständig lizenzierte Bankkonten sowohl für Privat- als auch für Geschäftskunden anbieten. Dazu kommen jetzt auch Festgeldkonten, bei denen Einzahlungen durch das FSCS geschützt würden.

Das FinTech will in den kommenden Tagen schrittweise den Prozess der Einführung von Girokonten für neue Kunden beginnen, wobei dieser Vorgang erst nur eine kleine Gruppe betreffe, dann aber über die nächsten Wochen weiter ausgeweitet werden soll. So werde eine reibungslosere Nutzererfahrung sichergestellt. Für bestehende Kunden gebe es keine sofortigen Änderungen und die Revolut App sowie sämtliche Karten funktionieren laut Anbieter weiterhin wie gewohnt. Kunden würden in den kommenden Tagen über die Migration zur neuen Bank informiert. Der gesamte Prozess dauere voraussichtlich einige Monate.

Die Einführung unserer UK Bank war eine langfristige, strategische Priorität von Revolut und stellt einen bedeutenden Moment auf unserer Reise dar. Das Vereinigte Königreich ist unser Heimatmarkt und von zentraler Bedeutung für unser Wachstum. Wir freuen uns sehr, nun unseren Millionen von Kunden im Vereinigten Königreich die volle Bandbreite an Bankdienstleistungen anbieten zu können. Damit stellen wir ihnen dieselbe innovative Erfahrung zur Verfügung, die wir bereits im Rest Europas anbieten. Dies ist ein entscheidender Schritt für unsere Mission, die erste wirklich globale Bank der Welt zu schaffen.“

Nik Storonsky, CEO von Revolut

Die Einführung der Bank im Vereinigten Königreich von Revolut (Website) schalte die nächste Phase in der Entwicklung des Unternehmens frei. Ziel sei es jetzt, bis 2030 in 30 neuen Märkten aktiv zu sein. So seien dieses Jahr bereits wichtige Lizenzen für den amerikanischen Kontinent angekündigt sowie über das Jahr 2025 hinweg Expansionsfortschritte in anderen Kernregionen erzielt worden.ft

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