STUDIEN & UMFRAGEN9. August 2018

Sopra Steria-Studie: Banken sollten mehr in Forschung & Entwicklung investieren!

Sopra Steria Consultung/ F.A.Z. Institut

Strategisch setzen rund 80 Prozent der Banken und Versicherer auf bewährte Geschäftsmodelle und ihr Kerngeschäft. 34 Prozent wollen mit neuen Produkten ihr Geschäft voranbringen. Doch nur 10 Prozent investieren in Forschung & Entwicklung (im Gegensatz zu 72 Prozent der Industrie). Das sind die Ergebnisse der Studie „Po­ten­zi­al­ana­ly­se flexibel wachsen“ (Download nach Adresseingabe) vom F.A.Z.-Institut (im Auftrag von Sopra Steria Consulting).

Der Privatkundenmarkt zählt zu den schwierigsten der Welt. Für 30 Prozent der Finanzunternehmen sollen deshalb digitale, internetbasierte Geschäftsmodelle zu einer tragenden Säule für Wachstum und Profitabilität werden. Technologien und Digitalisierung sind ein Mittel, Kunden wieder stärker zu begeistern und auch mit einem reduzierten Filialnetz die Reichweite zu halten.

F.A.Z.-Institut & Sopra Steria Consulting

Darüber hinaus gibt es Institute, die ihre Komfortzone der bekannten Wertschöpfungskette verlassen und neue Geschäftsmodelle ausprobieren. Einige Finanzdienstleister nutzen zum Beispiel Informationen über Kunden dazu, ihnen den optimalen Strom- oder Telekommunikationstarif anzubieten. Ermöglicht werden diese Geschäftsmodellinnovationen vielfach durch Partnerschaften mit FinTechs.

Stefan Lamprecht, Sopra Steria Consulting
Sopra Steria Consulting

Das Beispiel verdeutlicht: Durch Technologie verwischen Branchengrenzen und es entstehen digitale Ökosysteme, die sowohl datengetrieben als auch kundenzentriert sind.“

Stefan Lamprecht, Mitglied der Geschäftsleitung/Division Director Banking Sopra Steria Consulting

Insgesamt ist der Aufbau und die Pflege von Partnernetzwerken für jedes dritte Finanzunternehmen eine wichtige Wachstumsquelle.

Digitalisierung und Kooperation ebnen zudem den Weg zur Erschließung internationaler Wachstumsmärkte. Auslandsbanken wie Santander haben gezeigt, wie sie mit ihren standardisierten Plattformen Innovationen sehr rasch über Ländergrenzen hinweg einführen können.

F.A.Z.-Institut & Sopra Steria Consulting
Den Weg der Internationalisierung geht allerdings kaum ein deutsches Finanzinstitut. Nur bei sechs Prozent der befragten Finanzunternehmen stehen die Zeichen auf Expansion ins Ausland als zentrale Wachstumsstrategie.

„Für jedes dritte Industrieunternehmen sind Investitionen im Ausland eine zentrale Wachstumsschraube. Diese Unternehmen brauchen vertrauenswürdige Finanzierungs- und Abwicklungspartner und deren Know-how. Das sind langfristig große Chancen, die auch mittelgroße und kleinere Banken über Digitalinnovationen stärker nutzen können.“

Stefan Lamprecht, Mitglied der Geschäftsleitung/Division Director Banking

Über die Sopra Steria Studie

F.A.Z-Institut/ Sopra Steria Consulting

Für die Studie „Potenzialanalyse flexibel wachsen“ hat das F.A.Z.-Institut im Auftrag von Sopra Steria Consulting im April und Mai 2018 eine Online-Befragung bei 249 Entscheidern und Fachkräften verschiedener Branchen (Banken, Versicherungen, sonstige Finanzdienstleistungen, Energie- und Wasserversorgung, Telekommunikation/Medien, öffentliche Verwaltung, Automotive, sonstiges verarbeitendes Gewerbe) durchgeführt. Die Teilnehmer wurden zu ihren Wachstumsstrategien, -maßnahmen und -erfordernissen sowie zu aktuellen Wachstumsbremsern befragt.

Die Studie kann hier nach Angabe der Kontaktdaten kostenfrei heruntergeladen werden.

Infografik Sopra Steria Consulting
F.A.Z.-Institut & Sopra Steria Consulting
 
Sie finden diesen Artikel im Internet auf der Website:
https://itfm.link/75369
 
1 Stern2 Sterne3 Sterne4 Sterne5 Sterne (Noch keine Bewertungen)
Loading...

 

Schreiben Sie einen Kommentar

Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Finanzindustrie-Studie : Agil entscheiden, ja bitte – aber 40 Prozent lieber ohne moderne IT!?

Jeder dritte Manager in Banken und Versicherungen in Deutschland hält...

Schließen