ANWENDUNG8. Oktober 2026

Wero Subscriptions: PPRO bindet Abo-Zahlungen per Payment Agreement an

. Der Zahlungsdienstleister PPRO baut seine Wero Anbindung um wiederkehrende Zahlungen aus. Damit sollen Händler und Payment Service Provider, die Wero über die PPRO Plattform anbinden, künftig auch Abonnements, Mitgliedschaften und andere regelmäßig wiederkehrende Zahlungen über die europäische Wallet abrechnen können. Nach der einmaligen Zustimmung des Kunden können die weiteren Zahlungen automatisch direkt vom hinterlegten Bankkonto ausgelöst werden, ähnlich wie man das von einem fortlaufenden Sepa Mandat kennt. Damit schließt Wero eine für den Einsatz im E Commerce wichtige Funktionslücke. Denn bisher stand bei der europäischen Bezahllösung insbesondere die Zahlungsauslösung zwischen Privatpersonen sowie zunehmend die einmalige Zahlung im Onlinehandel im Vordergrund. Die European Payments Initiative (EPI) hatte die Subscription Funktion bereits für September 2026 als produktive Erweiterung der Wero Plattform angekündigt. PPRO macht diese Funktion jetzt auf Basis der eigenen Payments Plattform für Händler und PSPs zugänglich. Rechtlich und technisch basiert die Lösung auf einem dauerhaften Zahlungsmandat. Beim Abschluss des Abonnements wird der Kunde wie bei einer normalen Wero Zahlung zur Authentifizierung weitergeleitet und erteilt außerdem nach einer starken Kundenauthentifizierung seine Zustimmung zu den künftigen Belastungen. Der Händler bekommt daraufhin ein Payment Agreement, über das in Zukunft weitere Zahlungen ausgelöst werden können, ohne dass dafür eine erneute Freigabe durch den Kunden bei den Folgebuchungen nötig ist. Die Zahlung selbst erfolgt schließlich Account to Account über das mit Wero verbundene Bankkonto. PPRO unterscheidet dabei zwischen „Link only“ und „Link and pay“. Während im einen Fall zunächst lediglich das Mandat eingerichtet wird, also etwa für kostenlose Probezeiträume oder einen späteren Abrechnungsbeginn, kommt bei „Link and pay“ zusammen mit der Zustimmung zum Mandat unmittelbar die erste Zahlung. Die darauf folgenden Abbuchungen etwa in den Folgemonaten werden vom Händler über die API angestoßen. Der Kunde kann seinerseits das Mandat über Wero widerrufen; auch Händler können ein bestehendes Payment Agreement beenden. PPRO erweitert bestehende Wero Integration!. . Für bereits über PPRO an Wero angebundene Unternehmen soll dafür keine vollständig neue Integration nötig sein. PPRO spricht von einer Erweiterung der bestehenden Wero Verbindung und einer Konfigurationsänderung, über die sich die Standing Mandates aktivieren lassen. Die konkrete PPRO Anbindung für Wero Subscriptions ist zunächst für Verbraucher in Deutschland ausgewiesen, während Händler ihren Sitz innerhalb der Europäischen Union haben können. Abgerechnet wird in Euro. PPRO arbeitet bereits seit Anfang 2025 eng mit der European Payments Initiative zusammen und ist Principal Member von Wero. Der Zahlungsdienstleister kann Wero dadurch unter anderem über eigene Payment Facilitator- und Gateway Modelle an PSPs und Händler weiterreichen. Im November 2025 hatte PPRO beispielsweise die Wero Integration beim Ticketanbieter CTS Eventim umgesetzt. Bereits im Mai 2025 startete das Unternehmen zudem seine Plattform „Subscriptions for Local Payments“, mit der verschiedene lokale Zahlungsmethoden für wiederkehrende Zahlungen über eine gemeinsame Infrastruktur angeboten werden. Abonnements werden für Wero strategisch wichtiger!. . . Für Wero ist die Erweiterung um wiederkehrende Zahlungen mehr als nur „one more thing“, eine zusätzliche Checkout Funktion. Denn Abonnements und wiederkehrende Zahlungen gehören zu den Zahlungsfällen, bei denen Kreditkarten und Sepa Lastschrift bislang einen strukturellen Vorteil haben, die Girocard plant ja für kommendes Jahr ebenfalls wiederkehrende Merchant Initiated Transactions. Mit einem eigenen Mandatsmodell kann Wero damit in Zukunft auch für Streamingdienste, Software Abos, Mitgliedschaften oder andere regelmäßig berechnete Dienste eingesetzt werden. Dabei ersetzt Wero nicht grundsätzlich das Sepa Lastschriftverfahren. Die Lösung bietet Händlern vielmehr eine weitere Möglichkeit, wiederkehrende Kontozahlungen in einen Wallet basierten Bezahlprozess einzubinden. Die einmalige Zustimmung, die Verwaltung des Mandats und die Zahlungen werden dabei innerhalb des Wero Ökosystems zusammengeführt. Für Händler entfällt zugleich ein typisches Problem kartengestützter Abonnements: auslaufende oder ausgetauschte Karten. Die Erweiterung kommt zu einem Zeitpunkt, an dem Wero seine Reichweite im Handel deutlich ausbaut. EPI meldete Mitte September bereits mehr als 48.000 Händler in Belgien, Frankreich, Deutschland, Luxemburg und den Niederlanden, bei denen Wero Transaktionen verarbeitet wurden. Anfang September bezifferte EPI die Zahl der Wero Nutzer europaweit auf mehr als 58 Millionen. Mit wiederkehrenden Zahlungen versucht die europäische Payment Initiative nun, über die einzelne Transaktion hinaus stärker in den regelmäßigen Zahlungsverkehr vorzudringen.

Logo des Bezahldienstes Wero
European Payments Initiative (EPI)

Der Zahlungsdienstleister PPRO baut seine Wero-Anbindung um wiederkehrende Zahlungen aus. Damit sollen Händler und Payment Service Provider, die Wero über die PPRO-Plattform anbinden, künftig auch Abonnements, Mitgliedschaften und andere regelmäßig wiederkehrende Zahlungen über die europäische Wallet abrechnen können. Nach der einmaligen Zustimmung des Kunden können die weiteren Zahlungen automatisch direkt vom hinterlegten Bankkonto ausgelöst werden, ähnlich wie man das von einem fortlaufenden SEPA-Mandat kennt.

Damit schließt Wero eine für den Einsatz im E-Commerce wichtige Funktionslücke. Denn bisher stand bei der europäischen Bezahllösung insbesondere die Zahlungsauslösung zwischen Privatpersonen sowie zunehmend die einmalige Zahlung im Onlinehandel im Vordergrund. Die European Payments Initiative (EPI) hatte die Subscription-Funktion bereits für September 2026 als produktive Erweiterung der Wero-Plattform angekündigt. PPRO macht diese Funktion jetzt auf Basis der eigenen Payments-Plattform für Händler und PSPs zugänglich. Rechtlich und technisch basiert die Lösung auf einem dauerhaften Zahlungsmandat. Beim Abschluss des Abonnements wird der Kunde wie bei einer normalen Wero-Zahlung zur Authentifizierung weitergeleitet und erteilt außerdem nach einer starken Kundenauthentifizierung seine Zustimmung zu den künftigen Belastungen. Der Händler bekommt daraufhin ein Payment Agreement, über das in Zukunft weitere Zahlungen ausgelöst werden können, ohne dass dafür eine erneute Freigabe durch den Kunden bei den Folgebuchungen nötig ist. Die Zahlung selbst erfolgt schließlich Account-to-Account über das mit Wero verbundene Bankkonto.

PPRO unterscheidet dabei zwischen „Link only“ und „Link and pay“. Während im einen Fall zunächst lediglich das Mandat eingerichtet wird, also etwa für kostenlose Probezeiträume oder einen späteren Abrechnungsbeginn, kommt bei „Link and pay“ zusammen mit der Zustimmung zum Mandat unmittelbar die erste Zahlung. Die darauf folgenden Abbuchungen etwa in den Folgemonaten werden vom Händler über die API angestoßen. Der Kunde kann seinerseits das Mandat über Wero widerrufen; auch Händler können ein bestehendes Payment Agreement beenden.

PPRO erweitert bestehende Wero-Integration

Für bereits über PPRO an Wero angebundene Unternehmen soll dafür keine vollständig neue Integration nötig sein. PPRO spricht von einer Erweiterung der bestehenden Wero-Verbindung und einer Konfigurationsänderung, über die sich die Standing Mandates aktivieren lassen. Die konkrete PPRO-Anbindung für Wero Subscriptions ist zunächst für Verbraucher in Deutschland ausgewiesen, während Händler ihren Sitz innerhalb der Europäischen Union haben können. Abgerechnet wird in Euro.

PPRO arbeitet bereits seit Anfang 2025 eng mit der European Payments Initiative zusammen und ist Principal Member von Wero. Der Zahlungsdienstleister kann Wero dadurch unter anderem über eigene Payment-Facilitator- und Gateway-Modelle an PSPs und Händler weiterreichen. Im November 2025 hatte PPRO beispielsweise die Wero-Integration beim Ticketanbieter CTS Eventim umgesetzt. Bereits im Mai 2025 startete das Unternehmen zudem seine Plattform „Subscriptions for Local Payments“, mit der verschiedene lokale Zahlungsmethoden für wiederkehrende Zahlungen über eine gemeinsame Infrastruktur angeboten werden.

Abonnements werden für Wero strategisch wichtiger

PPRO bringt Wero-Abos in den Onlinehandel
PPRO

Für Wero ist die Erweiterung um wiederkehrende Zahlungen mehr als nur „one more thing“, eine zusätzliche Checkout-Funktion. Denn Abonnements und wiederkehrende Zahlungen gehören zu den Zahlungsfällen, bei denen Kreditkarten und SEPA-Lastschrift bislang einen strukturellen Vorteil haben – die Girocard plant ja für kommendes Jahr ebenfalls wiederkehrende Merchant Initiated Transactions. Mit einem eigenen Mandatsmodell kann Wero damit in Zukunft auch für Streamingdienste, Software-Abos, Mitgliedschaften oder andere regelmäßig berechnete Dienste eingesetzt werden. Dabei ersetzt Wero nicht grundsätzlich das SEPA-Lastschriftverfahren. Die Lösung bietet Händlern vielmehr eine weitere Möglichkeit, wiederkehrende Kontozahlungen in einen Wallet-basierten Bezahlprozess einzubinden. Die einmalige Zustimmung, die Verwaltung des Mandats und die Zahlungen werden dabei innerhalb des Wero-Ökosystems zusammengeführt. Für Händler entfällt zugleich ein typisches Problem kartengestützter Abonnements: auslaufende oder ausgetauschte Karten.

Die Erweiterung kommt zu einem Zeitpunkt, an dem Wero seine Reichweite im Handel deutlich ausbaut. EPI meldete Mitte September bereits mehr als 48.000 Händler in Belgien, Frankreich, Deutschland, Luxemburg und den Niederlanden, bei denen Wero-Transaktionen verarbeitet wurden. Anfang September bezifferte EPI die Zahl der Wero-Nutzer europaweit auf mehr als 58 Millionen. Mit wiederkehrenden Zahlungen versucht die europäische Payment-Initiative nun, über die einzelne Transaktion hinaus stärker in den regelmäßigen Zahlungsverkehr vorzudringen.tw

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