ANWENDUNG6. Oktober 2026

Zahlungsverkehr: Bank Frick führt Named VBAN ein

Ein Smartphone zeigt die Benutzeroberfläche der VBAN-App mit der Bestätigung „Zahlung erfolgreich“. Daneben befindet sich ein kontaktloses Zahlungsterminal. Diese Darstellung verdeutlicht die Anwendung der VBAN-Technologie im Zahlungsverkehr.
KI, DALL-E

Die liechtensteinische Bank Bank Frick erweitert ihr Angebot im Zahlungsverkehr mit Named VBAN. Die Lösung verbindet die automatisierte Zuordnung eingehender Zahlungen mit einer namentlichen Adressierung von Endkunden als Zahlungsempfänger.

Wie Bank Frick mitteilt, könne die namentliche Endkunden-Adressierung Rückfragen, Warnhinweise oder Ablehnungen bei Einzahlungen reduzieren. Außerdem entfalle die manuelle Zuordnung über Zahlungsreferenzen, da jede Named VBAN eindeutig einem Endkunden zugewiesen sei.

Geeignet für Krypto- und Zahlungsplattformen

Die Lösung richte sich insbesondere an Krypto-Börsen, Broker, OTC- und Trading-Plattformen sowie Payment- und Plattformmodelle. Sie unterstütze eine zentrale und skalierbare Verarbeitung eingehender Endkundenzahlungen, auch bei hohen Volumina.

Named VBANs könnten über die Bank Frick API erstellt, verwaltet, aktiviert und deaktiviert werden. Voraussetzung für die Nutzung sei eine API-Integration.

Bank Frick (Website) bot eigenen Angaben zufolge 2018 als erste europäische Bank Dienstleistungen im Bereich des regulierten Blockchain-Bankings an. Die Bank tokenisiert Vermögenswerte, entwickelt Fondslösungen und strukturiert Kapitalmarktemissionen.

Wie Bank Frick mitteilt, ist sie die einzige liechtensteinische Bank mit Acquiring-Lizenzen von Visa und Mastercard. Damit ermögliche sie weltweit die Abwicklung von Kartenzahlungen für Zahlungsdienstleister und deren Onlinehandelsunternehmen.dw

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