VR Factoring schafft Planungssicherheit für den Umstieg auf Standardsoftware

ReeveAI
Die VR Factoring entschied sich für eine partnerschaftliche Zusammenarbeit mit PKS Software, die den gesamten Lebenszyklus des Systems adressierte – von der Analyse und technischen Entflechtung über den operativen Betrieb bis hin zur Vorbereitung möglicher Ablöseszenarien. Der Ansatz war bewusst auf Kontinuität ausgelegt: Zu keinem Zeitpunkt wurde der laufende Geschäftsbetrieb unterbrochen. Ein zentrales Element des Projekts war eine umfassende Datenbankreorganisation. Historisch gewachsene Datenbestände wurden gesichtet, bereinigt und signifikant reduziert. Das diente einerseits der Erfüllung datenschutzrechtlicher Anforderungen, andererseits der Schaffung einer technisch belastbaren Grundlage für künftige Modernisierungsschritte.
Die Zusammenarbeit mit der PKS beeindruckt durch ihre Professionalität und Unkompliziertheit. Gerade in den kritischen Projekten wie z. B. der Datenbankreorganisation war nur ein sehr geringes Maß an Steuerung auf unserer Seite nötig, um mit der PKS zusammen die gesetzten Projektziele zu erreichen.“
Stephan Knolle, Leiter IT bei VR Factoring
Erweiterte Handlungsfähigkeit statt Notlösung
Nach weniger als zwölf Monaten Projektlaufzeit ist, so die Aussage der beteiligten Unternehmen, das Kernsystem technisch neu aufgestellt und läuft stabil im eigenständigen Betrieb. Gleichzeitig wurden die Voraussetzungen geschaffen, um strategische Optionen für eine spätere Migration auf Standardsoftware sachlich und ohne operativen Druck prüfen zu können. Für das Management bedeutet das in erster Linie Planungssicherheit: kalkulierbare IT-Kosten, reduzierte Betriebsrisiken und eine faktenbasierte Entscheidungsgrundlage für die weitere IT-Strategie. Der kontrollierte Umgang mit der gewachsenen Systemlandschaft ermöglicht es, künftige Transformationsschritte bewusst zu steuern, statt sie unter Zeitdruck reaktiv angehen zu müssen.
Das Projekt (ausführlicherer Bericht hier zum kostenlosen Download) steht exemplarisch für eine Herausforderung, mit der viele mittelgroße Finanzinstitute konfrontiert sind: Eigenentwicklungen aus den 1980er und 1990er Jahren, die tief in die operative IT eingebettet sind, lassen sich nicht kurzfristig ablösen – erst recht nicht, wenn regulatorische Anforderungen und laufender Betrieb gleichzeitig gesichert werden müssen. Der gewählte Ansatz – Stabilisierung vor Migration – folgt einer Logik, die Risikominimierung über schnelle Transformation stellt und dem Management strategischen Spielraum zurückgibt.tw
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