Sicheres Verifizieren: Signicat integriert ID Austria

Signicat
Durch die Integration könnten die Kunden von Signicat österreichischen Nutzern ein vertrauenswürdiges, staatlich ausgestelltes Verfahren zur Identitätsprüfung anbieten. Das sei besonders kritisch für Unternehmen in regulierten Branchen wie Bankenwesen, Finanzen, Versicherungen und Telekommunikation. Diese müssten sich in einem komplexen Umfeld lokaler und internationaler Compliance-Vorschriften bewegen.
Unterstützung der wichtigsten Verifizierungmethoden
Entscheidend bei der Integration von ID Austria sei, dass die Plattform alle wichtigen Verifizierungsmethoden unterstütze, die regulierte Unternehmen in der DACH-Region für das Onboarding österreichischer Kunden benötigten. Die Bandbreite reiche dabei von der ID Austria über die deutsche eID, NFC und Biometrie, VideoIdent, Micro-Payments bis hin zu Qualifizierten Elektronischen Signaturen (QES).
Durch die Kombination der ID Austria mit anderen Methoden zur Fern-Identifizierung könnten Unternehmen sicherstellen, dass sie die Anforderungen von eIDAS, der kommenden Geldwäscheverordnung (AMLR) sowie dem lokalen Finanzmarkt-Geldwäschegesetz (FM-GWG) erfüllten.

Signicat
Unternehmen befinden sich an einem kritischen Punkt und stehen einem komplexen Web nationaler und internationaler Vorschriften gegenüber. Die eigentliche Herausforderung für Europa besteht nicht nur in der Schaffung einer digitalen Wallet, sondern auch darin, sicherzustellen, dass sie an die Legacy-Systeme angebunden werden kann, die die Menschen bereits nutzen.“
Asger Hattel, CEO von Signicat
Die Strategie von Signicat sei es, eine einheitliche Ebene zu schaffen, die grenzüberschreitende Geschäfte ermögliche und vereinfache. Österreichs akzeptierte digitale ID gelte als Grundlage für die künftige EU Digital Identity Wallet des Landes.
Der Wandel hin zu eIDs und den neuen EUDI Wallets biete Chancen für grenzüberschreitende digitale Dienste. So könne beispielsweise ein FinTech in Deutschland nahtlos sowohl die kommende EUDI Wallet von deutschen Nutzern als auch die ID Austria seiner österreichischen Nutzerbasis akzeptieren. „Damit ist ein kontinuierliches und reibungsloses Onboarding gewährleistet”, betont Allard Keuter, Head of Authentication & Wallets bei Signicat.
Angaben von Signicat (Website) zufolge binde seine Plattform mittlerweile über 35 nationale elektronische IDs an und verarbeite mehr als 500 Millionen Transaktionen pro Jahr. Mit der Integration der ID Austria reagiere das Unternehmen auf einen Trend hin zu mehr Digitalisierung und einem steigenden Bedarf an sicheren Online-Transaktionen.dw
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