EVENTS & MESSEN4. März 2026

House of Finance and Tech (HoFT) – das Office Warming

Das House of Finance and Tech ist weitergezogen. Nach der Gründung im Jahr 2024 und der ersten Phase im Spielfeld in Kreuzberg bezieht das HoFT nun neue Räume in der Brotfabrik im Prenzlauer Berg – mit namhaften Nachbarn aus der Szene. Das klassische Office Warming ist erfolgt, und das Team um Sebastian Schäfer startet in die nächste Episode.

Im HoFT versammeln sich zahlreiche Personen zu einem Networking-Event. Die moderne Einrichtung und die entspannte Atmosphäre fördern den Austausch unter den Anwesenden, die aus der FinTech-Branche stammen. Gespräche und Interaktionen stehen im Vordergrund.
Dirk Emminger

Von der Anschubfinanzierung zum privat getragenen Modell

Gegründet wurde das HoFT (Website) in 2024 mit dem Ziel, Berlin als FinTech-Standort weiter zu stärken und die Branche enger zu vernetzen. In der Aufbauphase wurde die Plattform durch die Investitionsbank Berlin (IBB) öffentlich finanziert, um Struktur, Sichtbarkeit und Reichweite aufzubauen. Zum 1. Januar 2026 hat sich die IBB aus der Gesellschafterstruktur zurückgezogen und ihre Anteile an einen Förderverein sowie private Partner übertragen. Damit ist der Übergang von der öffentlichen Anschubfinanzierung in ein privat getragenes Geschäftsmodell vollzogen.

Fokus auf Financial Wellbeing

Sebastian Schäfer, Geschäftsführer HoFT, unterhält sich mit einem weiteren Teilnehmer bei der Eröffnungsfeier des House of Finance and Tech in Berlin. Im Hintergrund sind Logos verschiedener FinTech-Unternehmen sichtbar, die das Event unterstützen.
Hien Vo – LongJourney

Inhaltlich setzt das HoFT einen klaren Schwerpunkt auf das Thema Financial Wellbeing in Europa. Neben Fläche und Veranstaltungen versteht sich die Plattform als Netzwerk- und Austauschort für Banken, Startups, Investoren und Regulatoren. Mehr als 90 Partner und Sponsoren sind inzwischen Teil des Ökosystems, für 2026 sind zahlreiche weitere Formate geplant.

In den neuen Räumen spüren wir vom ersten Tag an die Energie – und die Überzeugung, dass wir Herausforderungen wie den niedrigen Financial Wellbeing Score in Deutschland gemeinsam angehen können, wenn die richtigen Partner und Stakeholder zusammenkommen.“

Sebastian Schäfer, Geschäftsführer HoFT

Wir sind mit Innus schon sehr lange im HoFT unterwegs – die Partnerschaft gibt uns neben den interessanten Themen auch die Möglichkeit, näher an unseren Kunden und Partnern in Berlin zu sein. Der Austausch mit dem Team und die Vernetzung mit Banken und anderen FinTechs ist uns dabei extrem wichtig“

Torsten Peukert, Gesellschafter und Co-Founder des Core-Banking-Anbieters aus Frankfurt.

HoFT: Neue Adresse, starkes Umfeld

Die neuen Räume in der Brotfabrik im Prenzlauer Berg liegen in unmittelbarer Nähe zu Unternehmen wie Finoa, Scalable Capital, Moss und Upvest. Das unterstreicht den Anspruch, mitten im Berliner FinTech-Ökosystem präsent zu sein. Neben Veranstaltungen bietet das neue Office auch ausreichend temporäre Arbeitsplätze.

Im HoFT sind moderne Arbeitsplätze eingerichtet, die durch Trennwände Privatsphäre bieten. Die Ausstattung umfasst Schreibtische mit Lampen und Informationsmaterial. Der Raum ist hell und freundlich gestaltet, ideal für kreative und produktive Tätigkeiten im FinTech-Bereich.
Dirk Emminger

Ausblick: London und Berlin

Ende April stehen zwei größere Veranstaltungen an. Den Auftakt bildet „London Meets Berlin“ im Level39 in London. Zehn ausgewählte Berliner FinTechs treffen dort auf Investoren, Banken und Gründer aus dem UK-Markt, um über Partnerschaften und Investments in Bereichen wie B2B Payments, Embedded Finance und Financial Wellbeing zu sprechen. Im Fokus stehen konkrete Kooperationen und internationale Wachstumsoptionen.

Die Eröffnungszeremonie des House of Finance and Tech (HoFT) wird durch das Durchschneiden eines roten Bandes symbolisiert. Anwesende applaudieren, während das rote Band durchschnitten wird.
Hien Vo Long Journey

Wenige Tage später folgt in Berlin ein exklusives CEO-Dinner mit Bundesdigitalminister Dr. Karsten Wildberger. Neben einer Keynote des Ministers ist eine Podiumsdiskussion zum EUDI-Wallet geplant, bei der es um die Auswirkungen auf Wirtschaft, Verwaltung und FinTech-Innovationen geht. Im Anschluss bietet ein Get-together Raum für den persönlichen Austausch.Dirk Emminger/aj

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