FINTECH9. März 2026

Vivid erweitert Cash-Management-Angebot um Zinsen auf Dollar-, Pfund- und Euro-Guthaben

Ein stilisierter Baum mit Münzen in Euro, Dollar und Pfund ist unter einer Glasglocke platziert. Diese Darstellung symbolisiert das erweiterte Cash-Management-Angebot von Vivid, das nun auch Zinsen auf verschiedene Währungen bietet.
Vivid

Neben Euro könnten Geschäftskunden bei Vivid nun auch USD- und GBP-Guthaben verzinsen. Gleichzeitig erweitere das Unternehmen sein Treasury-Angebot und schaffe eine einheitliche Oberfläche zur Steuerung von Guthaben und Anlagen.

Das Finanzierungsumfeld für europäische Startups habe sich grundlegend verändert: Kapital werde selektiver vergeben, Finanzierungsrunden würden länger dauern. Rund 60 % der Investitionen stammen laut Vivid von internationalen Investoren – insbesondere aus den USA (27 %).

Viele Unternehmen würden ihr Kapital daher in US-Dollar erhalten und über wachsende Guthaben in mehreren Währungen verfügen. Gleichzeitig rücke die Verlängerung der Runway in den Mittelpunkt. Liquidität nicht nur zu sichern, sondern aktiv zu steuern und zu verzinsen, werde damit zum strategischen Wettbewerbsfaktor.

Ein Mann mit kurzen, blonden Haaren und einem freundlichen Lächeln trägt einen grauen Anzug und ein weißes Hemd. Der Hintergrund zeigt eine moderne Büroumgebung. Vivid erweitert sein Cash-Management-Angebot um Zinsen auf verschiedene Währungen.
Vivid

Kapital aufzunehmen, ist nur ein Teil des Erfolgs. Entscheidend ist, dieses effizient zu steuern. Mit unseren Multi-Währungs-Zinskonten können Startups operative Guthaben direkt im Geschäftskonto vermehren und flexibel für internationale Zahlungen einsetzen.“

Esmond Berkhout, CEO von Vivid Money

Bei Vivid könnten Unternehmen vorhandene Guthaben in verschiedenen Währungen direkt im Geschäftskonto verzinsen und ihre Liquidität ohne zusätzliche Konten oder komplexe Treasury-Strukturen managen.

Konkret biete das Fintech 5 % p.a. auf USD- und GBP-Guthaben für fünf Monate und 4 % p.a. auf EUR-Guthaben für vier Monate – anschließend bis zu 2 % p.a. Die USD- und GBP-Zinskonten würden dabei internationale Zahlungen via SWIFT unterstützen und ließen sich direkt auf der Plattform aktivieren. Zusätzliche Bankpartner, Währungsumrechnung oder separate Treasury-Lösungen seien nicht erforderlich.ft

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