Samsung Wallet: Deutsche Bank wird neuer Payment-Partner

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Mit der im März startenden Kooperation wird die Deutsche Bank zu einem neuen Payment-Partner von Samsung Wallet. Auch die Kunden der Marken Postbank und Norisbank können künftig ihre Karten digitalisieren und über Samsung-Geräte für kontaktlose Zahlungen nutzen. Technisch basiert das Verfahren auf der Tokenisierung von Kartendaten und der Integration in das NFC-basierte Bezahlsystem der Geräte. Zahlungen werden dabei über das Smartphone oder über kompatible Smartwatches der Galaxy-Reihe ausgelöst. Eine physische Karte ist für den Bezahlvorgang nicht mehr erforderlich.
Für die Banken bedeutet die Integration eine zusätzliche digitale Schnittstelle zum Kunden, während Samsung seine Wallet-Plattform weiter im europäischen Zahlungsmarkt verankert. Die Samsung Wallet bündelt verschiedene digitale Funktionen in einer zentralen Anwendung. Neben der Bezahlfunktion lassen sich bereits heute beispielsweise digitale Autoschlüssel, Flugtickets ausgewählter Airlines oder Zugangsdaten über den Authentifizierungsdienst Samsung Pass hinterlegen. Die Authentifizierung erfolgt dabei über übliche biometrische Verfahren des jeweiligen Geräts, etwa Fingerabdruck oder Gesichtserkennung. Die Bezahlung wird anschließend über das hinterlegte Kartenkonto abgewickelt. Mit der Einbindung der Deutschen Bank erweitert Samsung das Spektrum der verfügbaren Zahlungsanbieter in Deutschland. Ziel ist es, die Wallet-Anwendung schrittweise zu einem zentralen digitalen Begleiter für verschiedene Alltagsprozesse auszubauen.
Mobile Payment bleibt Wachstumsfeld

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Neben der reinen Kartenintegration umfasst die Partnerschaft weitere gemeinsame Aktivitäten, wie die beteiligten Unternehmen erklären. Geplant sind unter anderem Marketingkampagnen sowie zusätzliche Angebote für Bankkundinnen und -kunden, etwa im Umfeld von Veranstaltungen oder Produktaktionen. Für Samsung steht dabei vor allem der Ausbau des Wallet-Ökosystems im Vordergrund. Das Unternehmen verfolgt eine Strategie, bei der digitale Identitäten, Tickets, Zugangsdaten und Zahlungsmittel zunehmend in einer einzigen Anwendung zusammengeführt werden.
Mit der Einbindung weiterer Banken reagiert der Anbieter zugleich auf die zunehmende Konkurrenz im Mobile-Payment-Segment, in dem neben Samsung Wallet auch Plattformen wie Apple Pay oder Google Wallet aktiv sind. Die Kooperation zeigt, dass der Markt für mobile Bezahldienste weiterhin stark von Partnerschaften zwischen Geräteherstellern, Banken und Kartenorganisationen geprägt ist. Für Banken eröffnet die Integration in mobile Wallets umgekehrt einen direkten Zugang zu digitalen Nutzungsszenarien ihrer Kundschaft. Gleichzeitig wächst der Wettbewerb um die zentrale Wallet-Position auf dem Smartphone. Während sich Plattformanbieter als technologische Schnittstelle zwischen Bank und Nutzer etablieren wollen, bleibt für Finanzinstitute die Frage relevant, welche Rolle sie künftig in dieser Infrastruktur einnehmen.
Mit dieser Partnerschaft bringen wir unsere Kernkompetenzen zusammen, um digitales Bezahlen für unsere Kunden so bequem und sicher wie möglich zu machen.“
Bernhard Schmidt, Commercial Director bei Samsung
Die neue Zusammenarbeit zwischen Samsung und der Deutschen Bank ist daher auch ein Beispiel für die fortschreitende Verzahnung von Banking-Services und Consumer-Technologie im Bereich des digitalen Zahlungsverkehrs.tw
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