KI-Funktionen sind das New Normal für Versicherungskernsysteme

PPI
Von den 18 befragten Herstellern setzen 13 Generative KI produktiv ein – rund 72%. Gefolgt wird diese Funktion von Textverständnis (NLP) und Dokumentenerkennung (OCR/IDP) mit 67% und Chatbots, Prozessautomatisierung und KI-Agenten mit Tool-Nutzung mit jeweils 61%. In der Vorgängerbefragung 2025 (wir berichteten) war Datenanalyse mit 58% die meistverbreitet implementierte KI-Funktion bei den befragten Herstellern.
Die Anbieter reagieren damit auf die Nachfrage am Markt. 2025 gaben Versicherer an, dass KI die Technologie mit der größten strategischen Bedeutung in Bestandsverwaltung und Schadensmanagement in den kommenden Jahren sei.

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Bei künstlicher Intelligenz reden wir nicht mehr über ihr theoretisches Potenzial, sondern über den praktischen, produktiven Einsatz und mit Agentic AI, also größtenteils autonom handelnden KI-Modellen, zeichnet sich bereits die nächste Entwicklung ab.”
Tobias Kohl, Partner bei der PPI AG
Bereits die Hälfte der Hersteller gab an, die eigene Daten- und Analyseplattform für den Einsatz von Agentic AI vorbereitet zu haben. Die andere Hälfte hat dies bereits teilweise umgesetzt oder es befindet sich in der Pilot- oder Planungsphase. Hingegen gab kein Hersteller an, Agentic AI nicht unterstützen zu wollen. Zur Unterstützung der KI-Agenten bieten 3 von 10 Herstellern darüber hinaus eine universelle KI-Schnittstelle über einen MCP-Layer an.
„Mit ihren Plattformen und MCP-Schnittstellen liefern die Hersteller die nötige Mechanik, mit der Versicherungsunternehmen KI-Agenten direkt im Kernsystem einsetzen können”, erklärt Kohl, „Wie dieser Einsatz aussieht, liegt allerdings bei den Versicherern selbst: Berechtigungen, Vier-Augen-Prinzip und Co. müssen sie selbst definieren.”
KI-Agenten werden die Hersteller auch in Zukunft beschäftigen: 11 von 18 Herstellern möchten in den nächsten 12 bis 24 Monaten den Fokus auf die Entwicklung von autonomen KI-Agenten und Prozessautomatisierung durch KI legen – kein anderes Thema wurde häufiger genannt.
Über die Studie
Die Studie „Neue Trends im Standardsoftwaremarkt“ ist die sechste aktualisierte Auflage zur Studie „IT-Plattformen für den Versicherungsbetrieb SHUK“ (SHUK 2026). Sie vergleicht 18 Anbieter von Standard-Software hinsichtlich der gebotenen Funktionen und der verfügbaren Betriebsmodelle. Weitere Informationen gibt es hier nach Angabe von Kontaktdaten.pp
Sie finden diesen Artikel im Internet auf der Website:
https://itfm.link/251372


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