FINTECH2. September 2026

Mollie und GoCardless finalisieren Zusammenschluss

Koen Köppen und Hiroki TakeuchiMollie

Mollie hat den Abschluss der Übernahme von GoCardless bekanntgegeben. Gemeinsam bedienen die Unternehmen künftig mehr als 350.000 Geschäftskunden in über 30 Märkten. Koen Köppen, CEO von Mollie, wird Geschäftsführer der Gruppe. GoCardless bleibt als “GoCardless, ein Unternehmen der Mollie-Gruppe” unter der Leitung des Mitgründers Hiroki Takeuchi aktiv.

Wachstumsorientierte Unternehmen haben meist getrennte Anbieter für Kartenzahlungen, Lastschriften, Kontoführung oder Finanzierungen. Dafür benötigen sie jeweils eine eigene Integration, die gepflegt und am Monatsende abgeglichen werden muss. Ein Gesamtüberblick fehlt dabei in der Regel. Der Zusammenschluss von Mollie und GoCardless soll deshalb Zahlungen, Konten und Unternehmensfinanzierung auf einer Plattform bündeln.

Im Zentrum des Angebots steht eine Zahlungssuite, die Mollies Karten- und lokale Zahlungsmethoden mit der Pay-by-Bank-Lösung von GoCardless vereint. Das Angebot ist in 38 Ländern verfügbar. Damit können Unternehmen Zahlungen empfangen, ihre Liquidität steuern und ihr Wachstum finanzieren.

Wir sind nicht einfach zwei Unternehmen, die sich zusammenschließen. Gemeinsam erweitern wir die Möglichkeiten unserer Kundinnen und Kunden spürbar. Wir ergänzen uns, teilen dieselbe DNA und eine gemeinsame Mission: Finanzmanagement vereinfachen. Unsere Kundinnen und Kunden bekommen einen Finanzpartner, der mit ihren Ambitionen mitwächst.”

Koen Köppen, CEO von Mollie

Mollie ist in Europa verwurzelt und baut sein Geschäft für jeden Markt individuell auf. Konkret heißt das: Zahlungsmethoden, die im jeweiligen Land tatsächlich genutzt werden, Support in der Landessprache und lokalisiertes Onboarding. Hinzu kommen eigene Teams in zwölf Städten des Europäischen Wirtschaftsraums. GoCardless ist nach demselben Prinzip gebaut und bringt der Gruppe eine etablierte Präsenz in den USA, Kanada, Australien und Neuseeland.

Bei der Integration stehen die Bedürfnisse der Kundinnen und Kunden im Zentrum. Dabei bleiben Services, Ansprechpartner und bestehende Verträge mit beiden Unternehmen von dem Zusammenschluss unberührt. Die Integration erfolgt schrittweise und richtet sich danach, was für die Kunden am besten ist. Das Ziel ist ein Angebot, das schrittweise weiterwächst.

“Unser Versprechen ist einfach: Die Bedürfnisse unserer Kundinnen und Kunden stehen immer an erster Stelle”, ergänzt Köppen. “Sie haben jetzt einen Finanzpartner an ihrer Seite, der auf Beständigkeit ausgelegt ist. Gemeinsam sind wir stärker und wir freuen uns darauf, die Zukunft der Finanzdienstleistungen für jedes Unternehmen in Europa und darüber hinaus zu gestalten.“pp

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