Smart InsurTech heißt KI-Technologien von Kunden willkommen

KI, DALL-E
Mit diesem Schritt entwickele sich die Plattform zum technologieoffenen Ökosystem, teilt Smart InsurTech mit. Kunden könnten selbst entscheiden, welche Anwendungen zu ihrem individuellen Geschäftsmodell und ihren Prozessen passen. Diese ließen sich per API mit ihrem Datenbestand auf der Plattform verbinden. Neue individuelle Kundenfunktionen müssten dafür nicht mehr zwingend innerhalb der Plattform umgesetzt werden.

Smart InsurTech
Der Markt für Large Language Models entwickelt sich so dynamisch, dass wir unseren Kunden bei der Wahl spezifischer Anwendungen maximale Flexibilität ermöglichen möchten. Unsere Aufgabe als Plattformanbieter ist es, die technischen Voraussetzungen für Wahlfreiheit zu schaffen. Das bedeutet: Sichere und strukturierte Zugänge zu den eigenen Daten und eine Infrastruktur, an die sich neue Technologien flexibel anbinden lassen. Damit ermöglichen wir die flexible Nutzung unserer Plattform, ohne die Datenhoheit unserer Kunden aufzugeben.“
Markus Niederreiner, CEO von Smart InsurTech
Die Diskussion über Künstliche Intelligenz konzentriere sich zunehmend auf konkrete Anwendungsmöglichkeiten. Für den produktiven Einsatz in der Versicherungswirtschaft sei es daher entscheidend, dass eine Anwendung auf strukturierte, korrekte und aktuelle Daten zugreifen könne, ergänzt Niederreiner.
Anwendungsfälle: Vom KI-Backoffice bis zum eigenen Kundenportal
Laut Smart InsurTech entscheide jeder Kunde individuell, welche Anwendungen er anbinde. Denkbare Einsatzfelder seien unter anderen:
- KI-gestütztes Backoffice: Eine externe KI analysiert eingehende E-Mails, erfasst anhand der über die Smart API bereitgestellten Kunden-, Vertrags- und Dokumentendaten den Kontext und bereitet Vorgänge oder Antwortvorschläge vor.
- Telefonie: Bei einem eingehenden Anruf stehen die passenden Kundendaten unmittelbar zur Verfügung.
- Eigene Kundenportale und Apps: Vermittler bieten ihren Endkunden Vertrags- und Dokumenteninformationen sowie zusätzliche Services in der eigenen Markenwelt an.
- Echtzeit-Datenaustausch: Vermittlerunternehmen mit mehreren Anwendungen und Frontends greifen auf eine gemeinsame Datenbasis zu, statt Informationen mehrfach vorzuhalten und zeitversetzt zu synchronisieren. Dies reduziere redundante Datenhaltung und Fehlerquellen.
Erste Projekte seien bereits im Einsatz oder in der Umsetzung, teilt Smart InsurTech mit. Parallel initiiere das Unternehmen eine KI-Community für Kunden. Maklerbüros und Vermittlerorganisationen könnten dort gemeinsam mit dem Technologieanbieter konkrete Anwendungsfälle identifizieren, Erfahrungen austauschen und Anforderungen an künftige KI-gestützte Prozesse diskutieren.
Mit Smart API vollziehe Smart InsurTech (Website) den nächsten Schritt seiner Plattformstrategie: Neben eigenen Anwendungen soll die Versicherungsplattform künftig verstärkt als technologische Basis dienen, auf der Kunden bei Bedarf ihr individuelles digitales Ökosystem aufbauen können.dw
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