ARCHIV26. Juli 2017

Fallstudie: Erste Direktanbindung eines Kernbankensystems an die BDO-Plattform der KfW

Ikor

Als erste Bank in Deutschland habe die Investitionsbank Schleswig-Holstein eine direkte Anbindung ihres SAP-Systems an die BDO-Plattform der KfW implementiert. Die Digitalisierungsinitiative „BDO 2.0“ mit der zugehörigen Plattform der KfW hat Auswirkungen auf alle Banken, die KfW-Fördermittel anbieten, da die neuen Übertragungswege via Webservices keine Ausnahmen mehr vorsehen. Eine Fallstudie bietet jetzt Einblicke und Erklärungen zu dem Umsetzungsprojekt bei der IB.SH.

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Für die technische Umsetzung wagte sich die IB.SH als erste Bank Deutschlands an eine Direktanbindung ihrer SAP-Systeme an die KfW-Plattform und “erntet dafür eine schlanke IT-Architektur und einträgliche Effizienzgewinne”, heißt es in der Pressemitteilung.

Mit Voranschreiten ihres Digitalisierungsprojektes BDO 2.0 hat die KfW mittlerweile ihre Zeitpläne für das gesamte Programmspektrum vorgestellt. Daraus geht hervor, dass ihre Förderprodukte ab 2019 nur noch über die Plattform erhältlich sind.

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Das betrifft nicht einfach nur Papieranträge, sondern alle bisherigen elektronischen Übertragungswege, die Banken in diesem Umfeld eingerichtet haben. Mit anderen Worten: Alle Banken, die KfW-Fördermittel anbieten, werden auf die neue Webservice-Kommunikation umstellen müssen – und das nicht nur in der Antrags-, sondern auch in der Bestandsbearbeitung.“

Cornelia Heusinger, Senior-Managerin Ikor

Verpflichtende Umsetzung oder Chancen der Digitalisierung?

Wie die IB.SH diese Fragen beantwortet und welchen neuen Lösungsweg sie eingeschlagen hat, lässt sich nun in einer Fallstudie nachvollziehen, die darstellt, wie die Bank die erste Direktanbindung ihrer SAP-Systeme an die KfW-Plattform implementiert hat und welche Vorteile sie dadurch genießt.

IB.SH

Die Einführung von BDO 2.0 haben wir von Beginn an nicht nur als eine verpflichtende technische Umstellung angesehen. Wir wollten die Integration der technischen Veränderungen durch die KfW dazu nutzen, unsere eigenen Prozesse und Verfahren zu optimieren und die sich hier bietenden Chancen der Digitalisierung effizient umzusetzen – und letztlich auch für die Kunden erlebbar zu machen.“

Volker Busch, Projektleiter bei der IB.SH

Die neue, effiziente Abwicklung auf Basis optimierter Prozesse und schneller XML-Datenübertragung via Webservices wirke sich direkt auf die Bearbeitungszeit der Kundenanträge aus.

Die Fallstudie „Neue Wege der BDO-Anbindung im Direktdarlehensgeschäft“ kann hier nach Adressangabe heruntergeladen werden.aj

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