ANWENDUNG27. Juni 2019

AXA mit Mehrwert: eCall mit Leitstelle für Radfahrer – Rückleuchte erkennt Sturz und startet GPS-Notruf

eCall mit Leitstelle für Radfahrer - Rückleuchte erkennt Sturz und startet via Smartphone den GPS-Notruf
AXA Deutschland

Die AXA hat seine Begleit-App „WayGuard“ weiterentwickelt und gemeinsam mit dem auf Fahrradbeleuchtung spezialisierten Hersteller Litecco die smarte Fahrrad-Rückleuchte „LightGuard connect“ erfunden. Als Mehrwert des Versicherers zur Fahrrad-Unfallversicherung gibt es eine erste eCall-Leitstelle für Radfahrer. Die Rückleuchte verfügt über einen Crash-Sensor, der einen Fahrradsturz erkennt, daraufhin via Bluetooth ein Signal an die verbundene WayGuard-App auf dem Smartphone sendet und so den Notrufprozess startet.

Was man bisher nur bei Autos kannte, bringt die AXA nun für Radler: eCall. Die Rückleuchte „LightGuard connect“ erkenne, wenn es zu einem Sturz kommt und sendet via Bluetooth ein Signal an die verbundene WayGuard-App auf dem Smartphone, die dann den automatischen Notrufprozess an eine professionelle Leitstelle startet. Sollte der Radfahrer trotz Sturz keinen Hilferuf wünschen, kann er auf seinem Smartphone einen 60-sekündigen Countdown abbrechen – in diesem Fall passiert nichts weiter. Wird der Countdown nicht abgebrochen, startet die App einen automatischen Notruf an die WayGuard-Leitstelle, die zuerst versucht, den Gestürzten telefonisch zu erreichen, um zu klären, ob und welche Hilfe benötigt wird.

Falls der Gestürzte nicht mehr in der Lage ist, die Anrufversuche zu beantworten, muss die Leitstelle davon ausgehen, dass etwas Ernstes passiert ist und alarmiert die nächstgelegenen Einsatzkräfte inklusive GPS-Standort, um Hilfe zu leisten.

Intelligente Technologie mache Radfahren sicherer

Die Idee für den ersten eCall mit professioneller Leitstelle für Radfahrer in Deutschland stammt von Albert Mayer, Inhaber des Fahrradleuchten-Herstellers „Litecco“ mit Sitz bei Stuttgart, und Albert Dahmen, Leiter der Innovationseinheit Transactional Business von AXA Deutschland und zugleich Mitentwickler der App WayGuard. Gemeinsam kamen sie auf die Idee, beide Technologien intelligent zu verknüpfen, um das Radfahren in Deutschland sicherer zu machen.

Xing

Wir haben festgestellt, dass sich immer mehr WayGuard-Anwender nicht nur zu Fuß, sondern auch auf dem Fahrrad, über die App von Freunden oder unserer professionellen Leitstelle begleiten lassen. Dabei kam immer wieder die Frage auf, wer Hilfe holen kann, wenn ein gestürzter Radfahrer nicht mehr dazu in der Lage ist, selbst den Notruf in der App auszulösen bzw. die 112 zu wählen. Mit dem Sturzsensor in der Rückleuchte und der Kopplung an WayGuard haben wir eine sinnvolle Lösung für das Problem gefunden.“

Albert Dahmen,  Leiter Innovationseinheit Transactional Business AXA Deutschland

Dass die Technologie der Rückleuchte „LightGuard connect“ in Kombination mit der WayGuard-App zuverlässig funktioniert, wurde im Mai 2019 in unterschiedlichen Crash-Szenarien durch die unabhängige Prüfstelle DEKRA verifiziert. Die Rückleuchte „LightGuard connect“ ist ab dem 15. Juli 2019 zum Preis von 69,95 Euro (UVP) im deutschen Fahrrad-Fachhandel erhältlich.

Fahrrad-Unfallversicherung von AXA rundet Sicherheitspaket ab

Beim Kauf der Rückleuchte ist eine Fahrrad-Unfallversicherung von AXA enthalten, die der Nutzer optional via App aktivieren kann und die nach einem Jahr automatisch endet. Der Kauf der Rückleuchte „LightGuard connect“ verpflichtet demnach nicht zum Abschluss einer Unfallversicherung. Aktiviert der Nutzer die Versicherung, erhält er nach einem Fahrradunfall bei bleibenden körperlichen Schäden bis zu 60.000 Euro und für Reha-Maßnahmen bis zu 25.000 Euro. Der Versicherungsschutz gilt, wenn der User sich während des Unfalls mit dem Fahrrad in einer WayGuard-Begleitung befindet und die Rückleuchte gekoppelt hat.aj

 
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