Bitkom: Deutsche fordern „Europe first“ bei digitalen Zahlungsdiensten

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Vor allem Ältere sehen Handlungsbedarf: 56 % der Menschen ab 65 Jahren bereite die starke Stellung außereuropäischer Zahlungsdienste Sorge, 61 % wünschen sich mehr europäische Angebote. Von den 16- bis 29-Jährigen teilen nur 37 % diese Sorge, 51 % wünschen sich mehr europäische Angebote.

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Der Zahlungsverkehr ist kritische digitale Infrastruktur. Europäische Angebote stärken die digitale Souveränität, den Wettbewerb und die Auswahl für Verbraucherinnen und Verbraucher.“
Bitkom-Präsident Dr. Ralf Wintergerst
37 % der Verbraucherinnen und Verbraucher wären nach eigenen Angaben sogar bereit, Abstriche beim Leistungsumfang in Kauf zu nehmen, wenn der entsprechende Zahlungsdienst aus Europa komme. Von den Über-65-Jährigen teilen 44 % diese Bereitschaft, von den 16- bis 29-Jährigen lediglich 30 %. Weitere 38 % der Deutschen würden europäische Zahlungsdienste gegenüber internationalen Anbietern allerdings nur dann bevorzugen, wenn sie dieselben Leistungen bieten. Dabei unterscheiden sich die Jüngsten zwischen 16 und 29 Jahren mit 37 % sowie die Über-65-Jährigen mit 38 % kaum. Laut Wintergerst gebe es für europäische Zahlungsdienste großes Potenzial, aber einen Europa-Bonus gebe es nicht um jeden Preis. Wer Nutzerinnen und Nutzer gewinnen will, müsse bei Leistung und Funktion weltweit auf Top-Niveau spielen.Mehr zu der Befragung
Grundlage der Angaben sei eine Umfrage, die Bitkom Research (Website) im Auftrag des Digitalverbands Bitkom durchgeführt habe. Dabei seien 1.004 Personen in Deutschland ab 16 Jahren telefonisch befragt worden. Die Befragung habe im Zeitraum von KW 11 bis KW 14 2026 stattgefunden. Die Umfrage sei repräsentativ.ft
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