FINTECH23. Juli 2026

Gini integriert neues Frontend-Modul für internationale Zahlungen

Die Abbildung zeigt ein digitales Interface für internationale Geldtransfers. Nutzer können Beträge in Euro (EUR) in argentinische Pesos (ARS) umrechnen und eine Überweisung an über 140 Länder initiieren. Gini integriert diese Funktionalität zur Vereinfachung internationaler Zahl
Gini

Gini will Banken mit seiner neuen Lösung für Cross-Border Payment Initiation dabei unterstützen, internationale Zahlungen außerhalb des SEPA-Raums einfacher in der mobilen Banking-App und im Onlinebanking anzustoßen. Die Lösung setze im Frontend an: Sie führe Nutzer durch die Erfassung sowie Prüfung der Zahlungsdaten und übergebe den strukturierten Zahlungsauftrag an die bestehende Auslandszahlungsverkehr-Infrastruktur der Bank.

Banken könnten mit dem neuen Produkt die bestehende Auslandszahlungsverkehr-Strecke im Backend um eine deutlich einfachere digitale Nutzerführung in App und Web ergänzen.

Ein zentraler Bestandteil sei die Cross-Border-Fotoüberweisung (Website). Bankkunden könnten internationale Rechnungen, PDFs, digitale Dokumente oder Screenshots, etwa aus Messengern, hochladen oder fotografieren. Eine KI extrahiere daraus die relevanten Zahlungsinformationen und übertrage sie automatisch in die internationale Überweisungsmaske. Anschließend prüfe der Nutzer die vorausgefüllten Angaben und gebe den Zahlungsauftrag frei.

Alexander Jäger, CEO der Gini GmbH, steht vor einer modernen Architektur mit Holzverkleidung. Die Lichtverhältnisse betonen die freundliche Atmosphäre des Raumes, während er direkt in die Kamera blickt.
Gini

Viele Institute haben die technische Zahlungsstrecke bereits im Hintergrund, aber die Initiierung in App und Web ist für Nutzer noch zu kompliziert oder gar nicht vorhanden. Gini liefert die nutzerfreundliche Frontend-UX für internationale Zahlungsaufträge, inklusive Fotoüberweisung, KI-gestützter Plausibilisierung und strukturierter Übergabe an das Backend. So können Banken sehr schnell zu führenden digitalen Nutzererlebnissen aufschließen und Kunden bei sich halten.“

Alexander Jäger, CEO von Gini

Im Hintergrund verarbeite Gini die notwendigen Informationen über eine auf internationale Zahlungsdokumente trainierte Extraktionspipeline. Dazu zählen laut Anbieter unter anderem SWIFT-Codes, Routing Numbers, Empfängerdaten, Adressen, Währungen und weitere länderspezifische Bankdaten.

KI-gestützte Validierung reduziere Fehler vor der Übergabe

Zusätzlich unterstütze Gini Banken mit KI-gestützter Input Field Validation. Während der Eingabe könne dem Nutzer feldbezogen signalisiert werden, ob bestimmte Angaben länderspezifisch plausibel seien. Das helfe insbesondere bei internationalen Zahlungen, bei denen Nutzer selten Routine hätten und Fehler häufig erst spät im Prozess auffallen würden.

Für Banken bedeute das: Zahlungsaufträge erreichen die nachgelagerte Verarbeitung strukturierter, vollständiger und mit höherer Datenqualität. Dadurch könnten Rückfragen, Abbrüche, manuelle Nachbearbeitung und Support-Aufwand reduziert werden. Gleichzeitig verbessere sich die Nutzererfahrung, weil Kunden nicht mit komplexen internationalen Zahlungsformularen allein gelassen würden.ft

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