FINTECH30. September 2021

Modularbank heißt jetzt Tuum – als Technologie-Dienst­leister für Banken & FinTechs

<q>Tuum (ehem. Modularbank)
Tuum (ehem. Modularbank)

Modularbank wechselt den Namen: Tuum (Website). Mit der Um­be­nennung rückt der technische Fokus in den Mittelpunkt. „Tuum“ heißt auf Estnisch „Kern“. So sei das Unternehmen keine Neobank, sondern Core-Banking-Technologie und -Anbieter für Banken, FinTechs und Unternehmen.

Der neue Name hebe einheimische Wurzeln hervor und verdeutliche die Mission des Unternehmens: Kunden dabei zu unterstützen, ihr Geschäft mit der Banktechnologie von Tuum von innen heraus zu stärken. Dabei spielt bei der Neuausrichtung sicher auch eine Rolle, dass sich das Tätigkeitsfeld der Esten seit der Gründung im Jahr 2019 erheblich weiterentwickelt habe. Während das Unternehmen gegründet wurde, um Banken zu bedienen, sei die flexible Core-Banking-Technologie nicht auf diese beschränkt, sondern könne FinTechs und jedes andere Unternehmen dabei unterstützen, innovative Finanzdienstleistungen anzubieten.

Vilve Vene, CEO und Co-Founder von Tuum (ehem. Modularbank)<q>Tuum
Tuum

Unser Unternehmen ‚Modular Technologies‘ wurde in Estland gegründet und ist seit Beginn unter dem Markennamen Modularbank bekannt. In Estland gibt es eine Beschränkung für die Verwendung des Wortes „Bank“, die jedoch nur für den Firmennamen, nicht aber für den Markennamen gilt. Unser Markenname Modularbank sollte die Botschaft vermitteln, dass Unternehmen auf Grundlage unserer Technologie eine „modulare Bank“ errichten können. Wir wollten nie eine Bank sein. […]

Als wir jedoch erfuhren, dass die Verwendung des Wortes „Bank“ in einigen Ländern – darunter auch Deutschland – stärker reguliert ist als in Estland, wussten wir, dass es an der Zeit war, unsere Marke zu ändern. Gleichzeitig ist es trotz unserer Bemühungen immer wieder vorgekommen, dass wir mit einer Bank oder einem Banking-as-a-Service-Anbieter verwechselt wurden. Unser neuer Name Tuum hilft uns, Verwechslungen rund um unser Angebot zu beseitigen, und spiegelt besser wider, wer wir als Unternehmen sind. Wir sind ein Technologieanbieter einer Core-Banking-Plattform.“

Vilve Vene, CEO und Mitgründerin von Tuum

Derzeit beschäftigt das Unternehmen über 60 Mitarbeitende und unterhält Büros in Tallinn, Berlin und Málaga. Im Dezember 2020 schloss das Unternehmen eine Finanzierungsrunde in Höhe von vier Millionen Euro ab. Tuum will eine flexible, schlanke und modulare Core-Banking-Plattform bieten, die in der Lage sei, die unterschiedlichen Bedürfnisse eines breiten Kundenstamms zu erfüllen – von Banken bis hin zu branchenfremden Firmen wie z.B. aus den Bereichen Telemedizin, Einzelhandel und Bauwesen.

Der neue, kurze und prägnante Name verzichtet auf das Wort „Bank“ und beseitigt sämtliche Missverständnisse hinsichtlich der Dienstleistungen, die das Unternehmen anbietet: Tuum ist keine Bank, sondern ein Technologieanbieter. Ziel: Partner für Banken und Unternehmen bei der digitalen Transformation oder der Einführung innovativer Produkte zu werden.aj

 
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